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IHK Schwaben: „Neuer Lockdown ist keine Lösung“
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Pandemie

IHK Schwaben: „Neuer Lockdown ist keine Lösung“

Markus Litpher, Lechwerke AG. Foto: Angelina Märkl/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Die Inzidenzen steigen wieder an. IHK-Regionalversammlung Augsburg-Stadt fordert konkrete Strategien für langfristige Öffnungen und eine Abkehr von der alleinigen Inzidenzbetrachtung.

Angesichts wieder steigender Inzidenzzahlen fordert die IHK-Regionalversammlung Augsburg-Stadt konkrete Strategien und Konzepte, wie Geschäfte, Gastgewerbe und Hotels langfristig geöffnet bleiben. Im besonderen Fokus: Auch Schulen müssen ab Herbst weiter in Präsenz unterrichten.

Politik soll von Inzidenzbetrachtung abrücken

„Seit anderthalb Jahren entscheidet allein die Inzidenzzahl über das Öffnen oder Schließen von Betrieben und damit über das Schicksal vieler Unternehmen. Seit Anfang des Jahres läuft die Impfkampagne, viele Unternehmen impfen ihre Angestellten und haben viel Geld in umfangreiche Test- und Hygienemaßnahmen investiert. Mit fortschreitender Impfquote muss die Politik von der alleinigen Inzidenzbetrachtung abrücken und künftig weitere Faktoren in die Bewertung einbeziehen, beispielsweise die Belegung der Intensivstationen und Schwere der Krankheitsverläufe“, sagt Dr. Markus Litpher, Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Augsburg-Stadt.

Strategien sollen angepasst werden

Jetzt gelte es, die bisherigen Erfahrungen für eine dezidierte Risikobetrachtung zu nutzen und die Strategien an die aktuellen Bedingungen anzupassen. „Wir erwarten von der Politik nunmehr die gemachten Erfahrungen und die Veränderung aus den erfolgten Impfungen zu nutzen. Unser Ziel kann es nicht sein, bei jeder neuen Virusvariante und einem Ansteigen der Inzidenzwerte das Alltagsleben und damit die Wirtschaft komplett stillzulegen. Das funktioniert auf Dauer nicht und ist auch gesellschaftlich nicht akzeptabel. Wir brauchen Planungssicherheit und klare Regeln, um den Menschen und Betrieben dauerhaft eine langfristige Perspektive zu geben“, so der IHK-Regionalvorsitzende.

Bei der IHK Schwaben in Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Schulen in Präsenzunterricht halten

Andrea Pfundmeier, IHK-Vizepräsidentin der Regionalversammlung Augsburg-Stadt, fordert Maßnahmen, um die Schulen dauerhaft offen zu halten und den Präsenzunterricht auch im Herbst weiterlaufen zu lassen: „Wir müssen verhindern, dass Eltern erneut die Aufgaben der Schule übernehmen müssen. Das hilft den Kindern nicht und es schränkt die Leistungsfähigkeit der Unternehmen ein, die viele Eltern beschäftigen. Daher erwarten wir beispielsweise beim Lüften der Klassenzimmer klare Vorgaben, die den Schulen Handlungssicherheit für die Durchführung von Präsenzunterricht geben.“

Wirtschaft will Augsburger Schulen unterstützen

Neben den Unternehmen waren die Schulen besonders vom Lockdown betroffen. „Die Kinder von heute sind die Fachkräfte von morgen. Sie haben ein Recht auf die besten Bildungschancen. Bei erneuten Schulschließungen droht eine Generation von Bildungsverlierern. Das können wir uns nicht leisten. Daher unterstützen wir alle Maßnahmen, damit die Schulen für den Präsenzunterricht geöffnet bleiben. Dies können Sachspenden in Form von mobilen Luftfiltern oder CO2-Messgeräte sein. Daher werden wir uns zeitnah mit den Augsburger Schulbehörden abstimmen“, sagt Sebastian B. Priller, Chef der Augsburger Riegele-Brauerei und Vorstandsmitglied der IHK-Regionalversammlung.

Mehr Marketing für Augsburger UNESCO-Weltkulturerbe

Attraktive Innenstädte laden zum Bummeln, Verweilen und Kaufen ein und sorgen für Umsätze und Frequenzen. „Augsburg besitzt mit dem UNESCO-Weltkulturerbe für sein Wassermanagementsystem einen echten Rohdiamanten für das Außenmarketing. Dieser Standortvorteil muss künftig noch besser zum Strahlen und Leuchten gebracht werden, damit viele in- und ausländische Touristen ihren Weg nach Augsburg finden, um mit ihren Umsätzen den stationären Einzelhandel, Gastronomie und Hotels zu stützen und wiederzubeleben“, fordert IHK-Vorstandsmitglied Marcus Vorwohlt, Geschäftsführer des Textilhauses Rübsamen, abschließend.

Die Corona-Krise spaltet die bayerisch-schwäbische Wirtschaft – das betont die IHK Schwaben Mitte Mai bei der Veröffentlichung der Konjunkturergebnisse. Welche Risiken die Unternehmen aktuell sehen und wo die Problematik im Diskurs mit der Politik liegt.

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