Cybercrime

IHK Schwaben: Fast 100 Teilnehmer beim ersten IT-SecCamp

Fast 100 IT-Experten nahmen am ersten IT-SecCamp der IHK Schwaben teil. Foto: Isabell Walter/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Derzeit machen weltweit rund 800 Millionen Schadprogramme das Internet unsicher. Jeden Tag kommen 390.000 neue hinzu. Welchen Schutz es vor Cyberbedrohungen gibt, war Thema des ersten IT-SecCamp in den Räumen der IHK Schwaben in Augsburg.

„So vielfältig und vielschichtig das Thema Cybercrime ist, so viel wichtiger wird es auch“, unterstrich Robert Freudenreich, Gründer von Boxcryptor. Fast 100 Teilnehmer zählte das erste IT-Security Barcamp bei der Industrie- und Handelskammer in Augsburg. Die jüngsten IT-Sicherheitstage fanden zuletzt 2017 in Kempten statt.

Große Hackerangriffe schaden den Unternehmen

Frauke Greven vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) fasste hierzu die neuesten Entwicklungen im Bereich Internetsicherheit zusammen. „Was in den letzten Jahren neu ist, sind die riesige Verbreitung sowie große Schäden durch Cybercrime. Ein Beispiel ist hier die Containerreederei Maersk. Durch Hackerangriffe hatte das Unternehmen einen finanziellen Schaden von insgesamt drei Millionen Dollar, da neben Software der Reederei auch die Hardware ausgetauscht werden musste“, so Greven. „So ein Vorfall ist für Großunternehmen wie Maersk schwer, aber für einen Mittelständler ist das vernichtend.“

Rund 100 IT-Experten beim IT-SecCamp in Augsburg

„Die Hacker verweilen teilweise 200 bis 300 Tage im Netzwerk“

Als besonders erschreckend beschrieb Greven auch die Entwicklung, dass die Hacker offenbar zunehmend ihre Skrupel verlieren würden. „Sie machen auch vor Einrichtungen wie Krankenhäusern keinen Halt. Das zeigen bereits mehrere Vorfälle“, so Greven. Die dritte Veränderung, die die Expertin beschrieb, war die wachsende Anzahl hochspezialisierter Angriffe. „Die Hacker verweilen teilweise 200 bis 300 Tage im Netzwerk, um angreifbare Stellen zu finden. Sie sind also top vorbereitet“, erklärte Greven.

Teilnehmer gestalteten ihre Sessions selbst

Im Anschluss an die Keynote konnten sich die Teilnehmer des Barcamps an verschiedenen Sessions beteiligen. „Heute könnt ihr genau die Themen behandeln, die für euch spannend sind. Ihr gestaltet die Sessions selbst“, erklärte Anna Kilger von der IHK Schwaben das Vorgehen. In mehreren Räumen tauschten sich die IT-Experten dann in verschiedenen Sessions über ihre gesammelten Erfahrungen aus. So konnten innovative Ideen und Lösungen diskutiert und ausgearbeitet werden.

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Derzeit machen weltweit rund 800 Millionen Schadprogramme das Internet unsicher. Jeden Tag kommen 390.000 neue hinzu. Welchen Schutz es vor Cyberbedrohungen gibt, war Thema des ersten IT-SecCamp in den Räumen der IHK Schwaben in Augsburg.

„So vielfältig und vielschichtig das Thema Cybercrime ist, so viel wichtiger wird es auch“, unterstrich Robert Freudenreich, Gründer von Boxcryptor. Fast 100 Teilnehmer zählte das erste IT-Security Barcamp bei der Industrie- und Handelskammer in Augsburg. Die jüngsten IT-Sicherheitstage fanden zuletzt 2017 in Kempten statt.

Große Hackerangriffe schaden den Unternehmen

Frauke Greven vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) fasste hierzu die neuesten Entwicklungen im Bereich Internetsicherheit zusammen. „Was in den letzten Jahren neu ist, sind die riesige Verbreitung sowie große Schäden durch Cybercrime. Ein Beispiel ist hier die Containerreederei Maersk. Durch Hackerangriffe hatte das Unternehmen einen finanziellen Schaden von insgesamt drei Millionen Dollar, da neben Software der Reederei auch die Hardware ausgetauscht werden musste“, so Greven. „So ein Vorfall ist für Großunternehmen wie Maersk schwer, aber für einen Mittelständler ist das vernichtend.“

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„Die Hacker verweilen teilweise 200 bis 300 Tage im Netzwerk“

Als besonders erschreckend beschrieb Greven auch die Entwicklung, dass die Hacker offenbar zunehmend ihre Skrupel verlieren würden. „Sie machen auch vor Einrichtungen wie Krankenhäusern keinen Halt. Das zeigen bereits mehrere Vorfälle“, so Greven. Die dritte Veränderung, die die Expertin beschrieb, war die wachsende Anzahl hochspezialisierter Angriffe. „Die Hacker verweilen teilweise 200 bis 300 Tage im Netzwerk, um angreifbare Stellen zu finden. Sie sind also top vorbereitet“, erklärte Greven.

Teilnehmer gestalteten ihre Sessions selbst

Im Anschluss an die Keynote konnten sich die Teilnehmer des Barcamps an verschiedenen Sessions beteiligen. „Heute könnt ihr genau die Themen behandeln, die für euch spannend sind. Ihr gestaltet die Sessions selbst“, erklärte Anna Kilger von der IHK Schwaben das Vorgehen. In mehreren Räumen tauschten sich die IT-Experten dann in verschiedenen Sessions über ihre gesammelten Erfahrungen aus. So konnten innovative Ideen und Lösungen diskutiert und ausgearbeitet werden.

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