Augsburger AI Convention

IHK: Künstliche Intelligenz und wie sie Schwabens Unternehmen hilft

Klaus Spindler und Dr. Andreas Kopton auf der Bühne. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
„Was bringt Künstliche Intelligenz für mein Unternehmen?“ Dieser Frage gingen 230 Teilnehmer auf Schwabens erster regionalen AI Convention in Augsburg nach.

Am 17. Januar kamen Unternehmer und Forscher aus ganz Schwaben zusammen, um sich über das Thema Künstliche Intelligenz auszutauschen. Die Augsburger AI Convention soll ein branchenübergreifendes KI-Netzwerk zwischen schwäbischen Unternehmen und der Wissenschaft anstoßen. Erste Erfahrungen, konkrete Anwendungsbeispiele und rechtliche sowie ethische Probleme standen im Fokus des Treffens.

„Es gibt nicht die eine Antwort“

Ausgerichtet wurde die AI Convention von der IHK Schwaben und Leading Partner Faurecia. KUKA sowie MAN Energy Solution traten ebenfalls als Partner auf. Die Initialzündung für die Convention fiel im Silicon Valley, erklärte Klaus Spindler, Manager bei Faurecia. Mit rund 30 schwäbischen Unternehmern besuchte er letzten Herbst die Wirkungsstätte von Google, Facebook und Apple. Künstliche Intelligenz sei „kein Thema, das wir nicht genauso gut können“, ist er überzeugt. KI, das sei auch kein Hype. KI werde unser berufliches und privates Leben nachhaltig verändern. Doch: „Es gibt nicht die eine Antwort, die Künstliche Intelligenz beschreibt.“ Heute wolle er sich inspirieren lassen, wo und wie KI schon eingesetzt wird.

Erste AI Convention bei der IHK Schwaben

KI von allen Seiten

Dafür bot die Convention reichlich Gelegenheit. Dominik Bösel von der KUKA AG sprach in seinem Vortrag über die KI als Treiber von Roboterinnovationen. Gerhard Stix zeigte auf, wie weit die Digitalisierung bei MAN Energy Solutions SE ist. Lucas Pedretti von Qymatix ging der Frage nach, ob KI den Vertrieb ersetzten kann. Dr. Sven von Alemann (rfrnz GmbH) beschäftigte sich mit dem Roboter als Anwalt. Über eine interaktive Plattform konnten die Teilnehmer zudem Wunschthemen äußern. Eine Word-Cloud sammelte die Themen mit größtem Interesse.

Vor dem Hauptsaal konnten sich die Teilnehmer außerdem an den Ständen der Partner über aktuelle Entwicklungen informieren. Faurecia zeigte beispielsweise ein Azubi-Projekt eines Roboters, der Kaffee ausschenken kann.

Die IHK informierte über den neuen Coworking Campus und Digitale Arbeit. „Künstliche Intelligenz ist eine der Zukunftstechnologien, die Deutschland stärker besetzen muss – auch um den Spitzenplatz unserer bayerisch-schwäbischen Industrie zu behaupten. Daher freut es mich sehr, dass so viele interessierte Unternehmen bei der AI Convention dabei sind und wir gemeinsam den nächsten Schritt der Digitalisierung nehmen“, fasste es Dr. Andreas Kopton, Präsident der IHK Schwaben, zusammen.

KI – eine Frage der Ethik?

Hand in Hand mit Künstlicher Intelligenz geht auch die Frage nach der Ethik – und die Diskussion darüber. Diese wird für Koptons Geschmack schon zu lange geführt. „Ich glaube, dass wir in unserem Land sehr viel Zeit verlieren“, erklärte er. Die Frage nach der Ethik sei wichtig, sie dürfe aber nicht die Chancen durch KI außer Acht lassen.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Augsburger AI Convention

IHK: Künstliche Intelligenz und wie sie Schwabens Unternehmen hilft

Klaus Spindler und Dr. Andreas Kopton auf der Bühne. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
„Was bringt Künstliche Intelligenz für mein Unternehmen?“ Dieser Frage gingen 230 Teilnehmer auf Schwabens erster regionalen AI Convention in Augsburg nach.

Am 17. Januar kamen Unternehmer und Forscher aus ganz Schwaben zusammen, um sich über das Thema Künstliche Intelligenz auszutauschen. Die Augsburger AI Convention soll ein branchenübergreifendes KI-Netzwerk zwischen schwäbischen Unternehmen und der Wissenschaft anstoßen. Erste Erfahrungen, konkrete Anwendungsbeispiele und rechtliche sowie ethische Probleme standen im Fokus des Treffens.

„Es gibt nicht die eine Antwort“

Ausgerichtet wurde die AI Convention von der IHK Schwaben und Leading Partner Faurecia. KUKA sowie MAN Energy Solution traten ebenfalls als Partner auf. Die Initialzündung für die Convention fiel im Silicon Valley, erklärte Klaus Spindler, Manager bei Faurecia. Mit rund 30 schwäbischen Unternehmern besuchte er letzten Herbst die Wirkungsstätte von Google, Facebook und Apple. Künstliche Intelligenz sei „kein Thema, das wir nicht genauso gut können“, ist er überzeugt. KI, das sei auch kein Hype. KI werde unser berufliches und privates Leben nachhaltig verändern. Doch: „Es gibt nicht die eine Antwort, die Künstliche Intelligenz beschreibt.“ Heute wolle er sich inspirieren lassen, wo und wie KI schon eingesetzt wird.

Erste AI Convention bei der IHK Schwaben

KI von allen Seiten

Dafür bot die Convention reichlich Gelegenheit. Dominik Bösel von der KUKA AG sprach in seinem Vortrag über die KI als Treiber von Roboterinnovationen. Gerhard Stix zeigte auf, wie weit die Digitalisierung bei MAN Energy Solutions SE ist. Lucas Pedretti von Qymatix ging der Frage nach, ob KI den Vertrieb ersetzten kann. Dr. Sven von Alemann (rfrnz GmbH) beschäftigte sich mit dem Roboter als Anwalt. Über eine interaktive Plattform konnten die Teilnehmer zudem Wunschthemen äußern. Eine Word-Cloud sammelte die Themen mit größtem Interesse.

Vor dem Hauptsaal konnten sich die Teilnehmer außerdem an den Ständen der Partner über aktuelle Entwicklungen informieren. Faurecia zeigte beispielsweise ein Azubi-Projekt eines Roboters, der Kaffee ausschenken kann.

Die IHK informierte über den neuen Coworking Campus und Digitale Arbeit. „Künstliche Intelligenz ist eine der Zukunftstechnologien, die Deutschland stärker besetzen muss – auch um den Spitzenplatz unserer bayerisch-schwäbischen Industrie zu behaupten. Daher freut es mich sehr, dass so viele interessierte Unternehmen bei der AI Convention dabei sind und wir gemeinsam den nächsten Schritt der Digitalisierung nehmen“, fasste es Dr. Andreas Kopton, Präsident der IHK Schwaben, zusammen.

KI – eine Frage der Ethik?

Hand in Hand mit Künstlicher Intelligenz geht auch die Frage nach der Ethik – und die Diskussion darüber. Diese wird für Koptons Geschmack schon zu lange geführt. „Ich glaube, dass wir in unserem Land sehr viel Zeit verlieren“, erklärte er. Die Frage nach der Ethik sei wichtig, sie dürfe aber nicht die Chancen durch KI außer Acht lassen.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben