Internationale Ausrichtung

HypoVereinsbank: Jeder dritte Euro wird im Ausland verdient

Die Internationalisierung ist für die wirtschaftliche Entwicklung vieler schwäbischer Unternehmen ein Erfolgsfaktor. Aktuell wachsen vor allem die Exportmengen nach Zentral- und Osteuropa.

54.000 Jobs und somit jeder siebte Arbeitsplatz steht im direkten Bezug zum Auslandsgeschäft. Im verarbeitenden Gewerbe betrug der Auslandsumsatz im Jahr 2016 rund 10 Milliarden Euro. Das heißt, dass die schwäbischen Industriebetriebe etwa jeden dritten Euro im Ausland verdienen. Die Bedeutung des internationalen Geschäfts nehme in Zukunft auch weiter zu. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der HypoVereinsbank.

Internationale Aktivitäten werden immer wichtiger

„Das Auslandsgeschäft ist seit vielen Jahren einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für Wachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze im Wirtschaftsraum Schwaben“, erläutert Robert Schallermayer, Leiter des Firmenkundengeschäfts der HypoVereinsbank Schwaben/Allgäu. „Trotz der Unsicherheiten mit Blick auf den Welthandel werden internationale Aktivitäten immer wichtiger. Die Internationalisierung bietet vielen schwäbischen Unternehmen die Chance, von den häufig höheren Wachstumsraten außerhalb Deutschlands zu profitieren.“

Bedeutung von Zentral- und Osteuropa

Um im zukünftigen globalen Wettbewerb bestehen zu können, bauen auch viele mittelständische Unternehmen ihr internationales Geschäft weiter aus und investieren im Ausland. In Bezug auf die wichtigsten Handelspartner für bayerische Unternehmen wird deutlich, dass aktuell vor allem Zentral- und Osteuropa an Bedeutung gewinnen. Die Exporte in die fünf wichtigsten Exportmärkte Bayerns (USA, China, Österreich, Vereinigtes Königreich und Frankreich) sind zwischen 2013 und 2017 nur leicht gestiegen. Dahingegen wuchsen die Exportmengen nach Ungarn, Rumänien, Slowenien, Kroatien und Bulgarien um durchschnittlich mehr als 12 Prozent pro Jahr. 

Absicherung und Beratung werden wichtiger

Laut HypoVereinsbank nutzen schwäbische Unternehmen immer öfter Sicherungsinstrumente aus dem Bereich der Handelsfinanzierung. Das soll dabei helfen, die mit der Internationalität einhergehenden Risiken zu minimieren und die Lieferketten zu stabilisieren. Dies gilt jedoch nicht mehr nur für Großunternehmen. Auch der Mittelstand exportiert stark und benötigt Absicherung. Im Außenhandel steigt bei den Exporteuren durch vielfältigere Kundenbeziehung das Risiko für Zahlungsschwierigkeiten. Dies kann beispielsweise passieren, wenn die Geschäftspartner aus dem Ausland verspätet bezahlen.

Instrumente zur höheren Sicherheit

Mit Sicherungsinstrumenten wie dem Akkreditiv, bei dem die Bank des Importeurs verspricht zu bezahlen, können Zahlungsausfälle abgesichert werden. Die HypoVereinsbank hat mit anderen Banken die Blockchain-basierte Plattform „we.trade“ entwickelt, die für mehr Effizienz und Transparenz bei internationalen Handelstransaktionen, und letztlich dazu führen soll, das Risiko zu mindern.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Internationale Ausrichtung

HypoVereinsbank: Jeder dritte Euro wird im Ausland verdient

Die Internationalisierung ist für die wirtschaftliche Entwicklung vieler schwäbischer Unternehmen ein Erfolgsfaktor. Aktuell wachsen vor allem die Exportmengen nach Zentral- und Osteuropa.

54.000 Jobs und somit jeder siebte Arbeitsplatz steht im direkten Bezug zum Auslandsgeschäft. Im verarbeitenden Gewerbe betrug der Auslandsumsatz im Jahr 2016 rund 10 Milliarden Euro. Das heißt, dass die schwäbischen Industriebetriebe etwa jeden dritten Euro im Ausland verdienen. Die Bedeutung des internationalen Geschäfts nehme in Zukunft auch weiter zu. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der HypoVereinsbank.

Internationale Aktivitäten werden immer wichtiger

„Das Auslandsgeschäft ist seit vielen Jahren einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für Wachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze im Wirtschaftsraum Schwaben“, erläutert Robert Schallermayer, Leiter des Firmenkundengeschäfts der HypoVereinsbank Schwaben/Allgäu. „Trotz der Unsicherheiten mit Blick auf den Welthandel werden internationale Aktivitäten immer wichtiger. Die Internationalisierung bietet vielen schwäbischen Unternehmen die Chance, von den häufig höheren Wachstumsraten außerhalb Deutschlands zu profitieren.“

Bedeutung von Zentral- und Osteuropa

Um im zukünftigen globalen Wettbewerb bestehen zu können, bauen auch viele mittelständische Unternehmen ihr internationales Geschäft weiter aus und investieren im Ausland. In Bezug auf die wichtigsten Handelspartner für bayerische Unternehmen wird deutlich, dass aktuell vor allem Zentral- und Osteuropa an Bedeutung gewinnen. Die Exporte in die fünf wichtigsten Exportmärkte Bayerns (USA, China, Österreich, Vereinigtes Königreich und Frankreich) sind zwischen 2013 und 2017 nur leicht gestiegen. Dahingegen wuchsen die Exportmengen nach Ungarn, Rumänien, Slowenien, Kroatien und Bulgarien um durchschnittlich mehr als 12 Prozent pro Jahr. 

Absicherung und Beratung werden wichtiger

Laut HypoVereinsbank nutzen schwäbische Unternehmen immer öfter Sicherungsinstrumente aus dem Bereich der Handelsfinanzierung. Das soll dabei helfen, die mit der Internationalität einhergehenden Risiken zu minimieren und die Lieferketten zu stabilisieren. Dies gilt jedoch nicht mehr nur für Großunternehmen. Auch der Mittelstand exportiert stark und benötigt Absicherung. Im Außenhandel steigt bei den Exporteuren durch vielfältigere Kundenbeziehung das Risiko für Zahlungsschwierigkeiten. Dies kann beispielsweise passieren, wenn die Geschäftspartner aus dem Ausland verspätet bezahlen.

Instrumente zur höheren Sicherheit

Mit Sicherungsinstrumenten wie dem Akkreditiv, bei dem die Bank des Importeurs verspricht zu bezahlen, können Zahlungsausfälle abgesichert werden. Die HypoVereinsbank hat mit anderen Banken die Blockchain-basierte Plattform „we.trade“ entwickelt, die für mehr Effizienz und Transparenz bei internationalen Handelstransaktionen, und letztlich dazu führen soll, das Risiko zu mindern.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben