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HWK Schwaben freut sich über 575 neue Meister
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HWK Schwaben

HWK Schwaben freut sich über 575 neue Meister

 Die Meisterfeier der HWK Schwaben fand in der BigBox in Kempten statt. Foto: B4B SCHWABEN

Die feierliche Übergabe der Meisterbriefe der HWK Schwaben fand auch dieses Jahr in der BigBox in Kempten statt. 575 junge Meisterabsolventen tragen nun stolz ihren Titel.

„Wer sich Meister nennen darf, der hat so richtig etwas drauf“, betonte Jürgen Schmid, Präsident der HWK Schwaben bei der Meisterfeier. Er zeigte die vielen Chancen auf, die sich nun für die jungen Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeisterinnen eröffnen. „Die Tür zu einer Führungsposition in einem Betrieb steht offen, ein Studium an einer Hochschule oder Universität ist möglich und auch der Weg in die Selbständigkeit ist geebnet.“

Über ein Drittel der Meisterabsolventen will Unternehmer werden

Schmid machte den neuen Meisterinnen und Meistern auch Mut dazu, in die Selbständigkeit zu starten. Er verwies dabei auf eine topaktuelle Studie des Deutschen Handwerksinstituts in Göttingen, die die „Zukunftspläne von Meistern im Handwerk“ untersucht hatte. Für über ein Drittel der Befragten ist die Selbständigkeit das erklärte Ziel. Die Motivation, Unternehmerin oder Unternehmer zu werden, hat in der Hauptsache zwei Gründe: das Streben nach größerer Unabhängigkeit und der Wunsch, sein Schicksal selbst in die Hand nehmen zu wollen, sowie die Gelegenheit und Option, einen Betrieb übernehmen zu können. Den Meisterbrief und die damit erworbenen Fertigkeiten und Kenntnisse betrachten die Befragten als unverzichtbare Grundlage für eine unternehmerische Tätigkeit. Die Handwerkskammer für Schwaben stünde allen Existenzgründern mit Rat und Tat zur Seite. Und auch wenn die Medien derzeit wieder von Schlagworten wie „Schuldenberg“ oder „Eurokrise“ oder „Wirtschaftskrise“ beherrscht würden, die Selbständigkeit im Handwerk biete eine ausgezeichnete Lebensperspektive.

Umsetzung der Energiewende stottert

Kritik übte der Kammerpräsident an der Umsetzung der Energiewende: „Wir haben erhebliche Zweifel, ob die Regierungen in Bund und Land die immensen Herausforderungen mit klaren politischen Konzepten und Programmen auf den Weg bringen können.“ Bisher sei ein mehr als unkoordiniertes Vorgehen zu beobachten. Es werde in viele Einzel-maßnahmen investiert, doch dieses Stückwerk führt zu unvertretbar hohen Kosten und volkswirtschaftlich teuren Lösungen. Als aktuelles Beispiel nannte Schmid den erneuten Anstieg der EEG-Umlage zum Jahreswechsel.

5,3 Cent pro Kilowattstunde sollen die Verbraucher, sowie die kleinen und mittleren Betriebe mehr bezahlen, um damit den Ausbau der erneuerbaren Energien zu fördern. „Fein raus“ seien Großbetriebe, die von dieser Umlage befreit sind, ärgerte sich Schmid. „So kann’s nicht gehen! Wir brauchen umgehend eine deutlich bessere Koordination zwischen dem Aufbau der regenerativen Energieanlagen, den konventionellen Kraftwerken, den Netzen und der effizienten Nutzung. Hinzu kommt, dass Speichertechnologien schnellstmöglich nutzbar gemacht werden müssen. Hier muss sich etwas ändern – und zwar ganz, ganz schnell!“ machte der HWK-Präsident dem Unmut des Handwerks Luft.

Schmid wünschte den neuen Meisterinnen und Meistern alles Gute für eine erfolgreiche, friedvolle Zukunft und gab ihnen noch ein Zitat von Friedrich Nietzsche mit auf den Weg: „Viele Menschen verfolgen hartnäckig den Weg, den sie gewählt haben, aber nur wenige das eigentliche Ziel.“

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