Handwerkskammer für Schwaben

HWK Schwaben: „Anstrengungen in der Nachwuchswerbung tragen Früchte“

22 Landessieger kommen aus Schwaben und ziehen nun ins Deutschlandfinale ein. Foto: HWK Mittelfranken / Gillert
Die 14 Jahresbestmeister sind die besten von 533 neuen Meistern im Handwerk. Foto: HWK Schwaben

Die Handwerkskammer für Schwaben (HWK) freut sich über mehr neue Ausbildungsverträge als im Vorjahresvergleich – Tendenz weiterhin steigend. Dass die Absolventen im Anschluss mit Top-Leistungen glänzen, zeigten sie wieder beim Landeswettbewerb im Handwerk. Zudem ziehen dieses Jahr 22 schwäbische Junghandwerker ins Deutschlandfinale ein.

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Derzeit sind bei der HWK Schwaben 4.034 neue Ausbildungsverhältnisse eingetragen. Das entspricht einem Plus von 1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der HWK Schwaben, freut sich, dass die duale Berufsausbildung wieder an Stellenwert gewinnt: „Sobald die Chancen einer Ausbildung erkannt werden und Handwerk erlebt wird, fällt die Entscheidung pro Handwerk. Wir merken, dass unsere langjährigen und enormen Anstrengungen in der Nachwuchswerbung Früchte tragen.“

Immer mehr junge Menschen entscheiden sich für Berufsausbildung

Der Bedarf an Nachwuchskräften ist im Handwerk nach wie vor hoch. Und immer mehr Eltern erkennen, dass ihren Kindern nicht nur mit einer akademischen Ausbildung alle Wege offen stehen. Denn selbiges gilt auch für eine Berufsausbildung. Speziell Jugendlichen, die noch keinen Ausbildungsvertrag abgeschlossen haben, stehen im Handwerk weiterhin alle Möglichkeiten offen. In vielen Berufen gibt es noch immer freie Ausbildungsstellen in ganz Schwaben, so Wagner.

„Die Qualität in der Ausbildung spricht sich schnell herum“

Wichtig sei für Ausbildungsbetriebe vor allem, dass sie für junge Menschen attraktiv sind. „Die Qualität in der Ausbildung spricht sich unter Jugendlichen schnell herum – und wer gut ausbildet, wer sich um seine Nachwuchskräfte bemüht, hat dann auch beste Aussichten, Azubis zu bekommen und diese später auch im Betrieb zu halten“, bekräftigt Wagner. „Klappern gehört auch hier zum Handwerk – das heißt, Firmen müssen in der Öffentlichkeit und bei den Jugendlichen als Topbetriebe wahrgenommen werden.“ Wagner rät den Unternehmen außerdem, guten Azubis rechtzeitig die Übernahme zu signalisieren und sie nicht unnötig hinzuhalten. „Wer künftig gute Nachwuchskräfte selbst heranbilden möchte, muss Flexibilität und Kreativität beweisen und sich als Unternehmen empfehlen.“

„Ein enormes Engagement für ihren Beruf“

Dass sich die duale Berufsausbildung in einem Betrieb der HWK Schwaben lohnt, zeigen auch die Erfolge beim diesjährigen Landeswettbewerb im Handwerk. Denn unter den 110 Landessiegern ziehen insgesamt 22 schwäbische Nachwuchshandwerker ins Deutschlandfinale ein. „Wir sind sehr stolz auf unsere jungen Handwerkerinnen und Handwerker, die sich mit Können und Engagement gegen eine hochqualifizierte Konkurrenz durchgesetzt haben“, freut sich Hans-Peter Rauch, Präsident der HWK Schwaben über den Erfolg. „Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass sich unsere jungen Gesellen dieser Herausforderung annehmen, sich ins Zeug legen und sich dann auf Landesebene mit ihrem Wissen und ihrem Geschick durchsetzen. Sie haben damit ganz klar ein enormes Engagement für ihren Beruf unter Beweis gestellt“, so Rauch weiter.

„Sie haben jetzt die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen“

Daneben freut sich die HWK Schwaben über insgesamt 533 junge Menschen die einen Meisterbrief in Empfang nehmen konnten. Darunter waren auch 14 Jahresbestmeister. „Meister wird man nur durch harte Arbeit – und wenn man die anspruchsvollen Prüfungen besteht“, betonte Wagner bei seiner Begrüßung der über 1.200 Gäste und Ehrengäste im Kongress am Park in Augsburg. Rauch ermunterte die jungen Meister, sich nun neuen Herausforderungen zu stellen: „Sie haben jetzt die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen, einen eigenen Betrieb zu führen und sich auf diese Weise selbst zu verwirklichen. Aus meiner eigenen Erfahrung heraus kann ich Ihnen nur sagen, dass ich mir beruflich nichts Schöneres auf der Welt vorstellen kann, als selbständig im Handwerk zu arbeiten und meine eigenen Ideen und Vorstellungen umsetzen zu können.“

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Derzeit sind bei der HWK Schwaben 4.034 neue Ausbildungsverhältnisse eingetragen. Das entspricht einem Plus von 1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der HWK Schwaben, freut sich, dass die duale Berufsausbildung wieder an Stellenwert gewinnt: „Sobald die Chancen einer Ausbildung erkannt werden und Handwerk erlebt wird, fällt die Entscheidung pro Handwerk. Wir merken, dass unsere langjährigen und enormen Anstrengungen in der Nachwuchswerbung Früchte tragen.“

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„Die Qualität in der Ausbildung spricht sich schnell herum“

Wichtig sei für Ausbildungsbetriebe vor allem, dass sie für junge Menschen attraktiv sind. „Die Qualität in der Ausbildung spricht sich unter Jugendlichen schnell herum – und wer gut ausbildet, wer sich um seine Nachwuchskräfte bemüht, hat dann auch beste Aussichten, Azubis zu bekommen und diese später auch im Betrieb zu halten“, bekräftigt Wagner. „Klappern gehört auch hier zum Handwerk – das heißt, Firmen müssen in der Öffentlichkeit und bei den Jugendlichen als Topbetriebe wahrgenommen werden.“ Wagner rät den Unternehmen außerdem, guten Azubis rechtzeitig die Übernahme zu signalisieren und sie nicht unnötig hinzuhalten. „Wer künftig gute Nachwuchskräfte selbst heranbilden möchte, muss Flexibilität und Kreativität beweisen und sich als Unternehmen empfehlen.“

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Dass sich die duale Berufsausbildung in einem Betrieb der HWK Schwaben lohnt, zeigen auch die Erfolge beim diesjährigen Landeswettbewerb im Handwerk. Denn unter den 110 Landessiegern ziehen insgesamt 22 schwäbische Nachwuchshandwerker ins Deutschlandfinale ein. „Wir sind sehr stolz auf unsere jungen Handwerkerinnen und Handwerker, die sich mit Können und Engagement gegen eine hochqualifizierte Konkurrenz durchgesetzt haben“, freut sich Hans-Peter Rauch, Präsident der HWK Schwaben über den Erfolg. „Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass sich unsere jungen Gesellen dieser Herausforderung annehmen, sich ins Zeug legen und sich dann auf Landesebene mit ihrem Wissen und ihrem Geschick durchsetzen. Sie haben damit ganz klar ein enormes Engagement für ihren Beruf unter Beweis gestellt“, so Rauch weiter.

„Sie haben jetzt die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen“

Daneben freut sich die HWK Schwaben über insgesamt 533 junge Menschen die einen Meisterbrief in Empfang nehmen konnten. Darunter waren auch 14 Jahresbestmeister. „Meister wird man nur durch harte Arbeit – und wenn man die anspruchsvollen Prüfungen besteht“, betonte Wagner bei seiner Begrüßung der über 1.200 Gäste und Ehrengäste im Kongress am Park in Augsburg. Rauch ermunterte die jungen Meister, sich nun neuen Herausforderungen zu stellen: „Sie haben jetzt die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen, einen eigenen Betrieb zu führen und sich auf diese Weise selbst zu verwirklichen. Aus meiner eigenen Erfahrung heraus kann ich Ihnen nur sagen, dass ich mir beruflich nichts Schöneres auf der Welt vorstellen kann, als selbständig im Handwerk zu arbeiten und meine eigenen Ideen und Vorstellungen umsetzen zu können.“

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