Veränderungen im Messe-Wesen

Humbaur: „Messe-Kosten lasten schwer auf den Umsatz-Zahlen“

Symbolbild. Foto: Humbaur
Vom 18. bis 26. März 2017 findet in Essen die Weltmesse Equitana statt. Auch der bayerisch-schwäbische Anhänger-Hersteller Humbaur wird auf der Verbrauchermesse anzutreffen sein. Wir haben nachgefragt, wie sich das Messe-Wesen aus Sicht des Unternehmens verändert hat und warum Messe-Auftritte für Humbaur trotzdem wichtig sind und bleiben.

Auf der Equitana dreht sich alles um das Thema „Aus Liebe zum Pferd“. Humbaur präsentiert auf seiner knapp 700 Quadratmeter großen Ausstellungs-Fläche seine Pferdeanhänger. Experten aus dem Team für Humbaur stehen außerdem für die Fragen der Besucher bereit. Doch lohnt sich ein Auftritt wie dieser für das Unternehmen aus Gersthofen?

Humbaur nutzt Messen zur Image-Bildung

Ja, heißt es aus dem Hause Humbaur. Verbraucher-Messen seien sehr wichtig, da hier der direkte Kundenkontakt möglich ist. Humbaur verkauft normalerweise über ein europaweites Händlernetz. „Wir nutzen die Messen für Produkt-Neuvorstellungen und auch als Verkaufsmessen. Nicht zu unterschätzen ist die Image-Bildung durch die jeweiligen Messe-Teilnahmen. Wir stärken damit die Marke Humbaur“, erklärt eine Sprecherin von Humbaur.

Messen werden immer teurer

Das Messewesen an sich hat sich in den letzten Jahren dennoch verändert. „Die Messen sind sehr zum Leidwesen der Aussteller teuer geworden. Häufig fehlt es an Besucherzahlen. Wir müssen als Aussteller das Kosten-Nutzen-Verhältnis kritisch abwägen“, heißt es weiter. Nicht nur hohe Standgebühren schlagen teuer zu Buche. Auch die Kosten für Standbau, Logistik und Personal müssen betrachtet werden. „Die Messe-Kosten lasten schwer auf den Umsatz-Zahlen. Hier ist ein negatives Ergebnis nicht unüblich“, erklärt die Sprecherin.

Humbaur sieht in Messen idealen Marktplatz fürs Networking

Genaue Umsatz-Zahlen durch einen Messe-Auftritt gibt es jedoch nicht. Markenbildung und Imagesteigerung seien nur schwer finanziell zu beziffern. In der Regel sei Humbaur aber mit den Abverkaufs-Zahlen sehr zufrieden. Viele Messe-Gesellschaften seien außerdem sichtlich bemüht, ihre jeweiligen Messen für Aussteller und Besucher interessant zu machen. Das wirkt sich positiv aus. Messen seien außerdem ein idealer Marktplatz fürs Networking. „Wir kommen auf Messen mit unseren Lieferanten, Kunden, Interessenten und Presse-Vertretern in Kontakt“, heißt es von Seiten des Unternehmens. „Diese Beziehungen können hinreichend vertieft oder neu geschaffen werden. Auch hat man die unmittelbaren Mitbewerber in Greifnähe.“

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