Transformation der Automobilbranche

Hubert Aiwanger kommentiert den Stellenabbau bei MAN Truck & Bus

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich zur geplanten Stellenstreichung bei MAN Truck & Bus geäußert. Weshalb er „Einschnitte dieser Größenordnung bei MAN“ nicht akzeptieren werde.

Am 22. September wurde verkündet, dass MAN Truck & Bus Stellen streichen will. Davon könnte auch der Standort Gersthofen betroffen sein. Auf diesen drohenden Stellenabbau hat nun Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger reagiert.

Das sagt Aiwanger zum Stellenabbau

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„Einschnitte dieser Größenordnung werden wir nicht akzeptieren, nachdem zunächst eine Schonung der bayerischen Standorte vorgesehen war“, betont Hubert Aiwanger. „Nach vielen Gesprächen auch in den letzten Monaten, sowohl mit Betriebsrat als auch Unternehmensführung, war ich heute erneut im Gespräch mit der Unternehmensführung, um einen übermäßigen Abbau zu verhindern. Hilfsmaßnahme Nummer Eins ist ein Programm zur Erneuerung der Lkw-Flotte durch den Bund, auf das ich seit Monaten dränge. Wir tun in Bayern, was wir tun können im Bereich der Technologieförderung. Konkret geht es unter anderem um den Wasserstoffantrieb für Lkw und Busse, um sich in diesem Technologiebereich an die Spitze zu setzen und wieder neue Produkte für den Markt zu schaffen und damit Arbeitsplätze zu sichern. Die Pläne zur Verlagerung von Arbeitsplätzen nach Polen und in die Türkei zeigen außerdem, dass die steuerlichen Rahmenbedingungen der Unternehmen in Deutschland dringend verbessert werden müssen, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit nicht noch weiter zu verlieren.“

Vertrauen der Mitarbeiter dürfe nicht verspielt werden

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Die Probleme bei MAN wie die Auftragsschwäche und unbefriedigende Betriebsergebnisse hätten sich schon länger abgezeichnet. Aiwanger erklärt: „Wenn ein Arbeitsplatzabbau nicht zu verhindern ist, dann muss dieser in Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmervertretern sozialverträglich gestaltet werden. MAN darf das Vertrauen der Beschäftigten nicht verspielen.“

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