Hochschule Augsburg

HS Augsburg startet „MINTPRINT 3D“

Walter Pischel, Vorstand der Frank Hirschvogel Stiftung (l.), übergibt der HS Augsburg den mobilen 3D-Drucker. Foto: HS Augsburg
Der 3D-Drucker in Aktion. Foto: HS Augsburg

Drucken in 3D: Die Hochschule (HS) Augsburg startet das Projekt „MINTPRINT 3D“. Mit diesem Programm sollen zu Beginn des Schuljahres 2015/2016 Schüler für naturwissenschaftlich-technische Fachrichtungen begeistert werden. Neben den naturwissenschaftlichen Studiengägngen ist die HS Augsburg auch bei dengestalterischen ganz vorne mit dabei.

von Alexandra Hetmann, Online-Redaktion

Mit einem neuen MINT-Angebot geht die HS Augsburg nun an den Start: „MINTPRINT 3D“ heißt das Programm. Mit diesem sollen zum Start des Schuljahres 2015/2016 aus einer neuen Perspektive heraus Studierende der Hochschule Augsburg Schüler für naturwissenschaftlich-technische Fachrichtungen entflammen. Das Konzept überzeugte vor allem auch die Frank Hirschvogel Stiftung. Diese stiftete die technische Ausstattung – ein mobiler 3D-Drucker – und übernimmt die Personalkosten auf mehrere Jahre hin. Bei den gestalterischen Studiengängen ist die HS Augsburg bereits an einem erfolgreichen Ziel angelangt: Die Gestalter belegten im ADC Kreativranking den 1. Platz.

„MINTPRINT 3D“ – Projekt mit Zukunft

3D-Druck wird heute in vielen Feldern genutzt: Sei es in der Medizintechnik, der Luftfahrt- oder Automobilindustrie, im klassischen Maschinenbau oder der Bionik. Am Computer entworfene Modelle können damit einfach und verhältnismäßig schnell produziert werden. Für junge Menschen birgt diese zukunftsweisende Produktionsmethode viele Anreize und Experimentiermöglichkeiten. Diese will das Programm „MINTPRINT 3D“ aktiv im Sinne der Berufs- und Studienorientierung fördern. „Dank der aktiven Unterstützung der Frank Hirschvogel Stiftung können wir dieses lang vorbereitete Projekt dieses Jahr nun auch in die Tat umsetzen“, so Professor Ulrich Thalhofer, Vorstandsmitglied der Initiative Junge Forscher (IJF) und Vizepräsident für Studium und Lehre an der HS Augsburg, „‚MINTPRINT 3D‘ ermöglicht uns aufs Neue, direkt in die Schulen zu gehen und den Schülerinnen und Schülern anhand eines sehr klar umrissenen Projektes Technik und technisches Verständnis näherzubringen.“ Letzteres habe hohe gesellschaftliche Relevanz und man könne daher nicht genug auf das Potential solcher Zukunftstechnologien aufmerksam machen.

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Studierende begeistern Schüler und sammeln Pluspunkte beim Service Learning

Was seit etwa einem Jahr beim Projekt Schülermobil und der Zukunftstechnologie Leichtbau in Zusammenarbeit mit der IJF schon bestens funktioniert, soll dabei nun auch bei „MINTPRINT 3D“ umgesetzt werden: Ein didaktisch geschultes Studierendenteam der HS Augsburg bringt den Schülern direkt in den Schulen die Bandbreite und die Möglichkeiten des 3D-Drucks nahe. Die Studierenden profitieren in persönlicher und fachlicher Hinsicht von diesem Lernmodell. Die HS Augsburg initiiert und unterstützt Service Learning Aktivitäten in vielerlei Hinsicht. Dies spiegelt sich mittlerweile auch in den Curricula deutlich wider.

Pilotprojekt am Augsburger Peutinger-Gymnasium

Der eigentliche Startschuss für „MINTPRINT 3D“ fällt im kommendem Schuljahr 2015/2016: Im Rahmen eines P-Seminars werden sich Schüler des Augsburger Peutinger-Gymnasiums intensiv damit auseinandersetzen, wie man ein Produkt entwickelt und in den Markt bringt. Im Rahmen des P-Seminars entwickeln sie ein klassisches Werbemittel. Bevor dieses in einer kleinen Stückzahl in 3D produziert werden wird, müssen Angebot und Nachfrage sondiert, sich Gedanken über die Vermarktung gemacht und das Produkt überhaupt für die 3D-Produktion programmiert und vorbereitet werden. P-Seminare dieser Art sollen darüber hinaus auch mit anderen kooperierenden Schulen aus dem Augsburger Raum, dem Landkreis Weilheim-Schongau und dem Allgäu durchgeführt werden.

ADC Kreativranking 2015 zeigt: Augsburger Gestalter sind ganz vorne mit dabei

Naturwissenschaftlich-technische oder auch wirtschaftswissenschaftliche Studienfachrichtungen werden in regelmäßigen Abständen gerankt. Kreativstudiengänge werden hingegen sehr selten bewertet. Nun führte der Art Directors Club Deutschland (ADC) ein eigenes Ranking für Fach- und Hochschulen durch. Über dessen Ergebnis dürfen sich die Gestalter der HS Augsburg sehr freuen: Unter den bayerischen Hochschulen kamen sie mit Abstand auf Platz 1. In der bundesweiten Wertung stehen sie somit auf dem 4. Rang. In das Ranking flossen Bewertungen aus dem ADC Nachwuchswettbewerben der letzten drei Jahre ein. Hier hatten die Augsburger Gestalter regelmäßig die begehrten ADC Nägel in Gold, Silber und Bronze sowie mehrere Auszeichnungen eingeheimst. Für Hochschulen, Studierende wie auch für Arbeitgeber stelle das Ranking eine Orientierung dar, woher der vielversprechendste Kreativnachwuchs komme.

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Studierende begeistern Schüler und sammeln Pluspunkte beim Service Learning

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