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Hochschule Augsburg/KUKA
Hochschule Augsburg/KUKA

Hochschule Augsburg/KUKA

Die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft wird immer wichtiger. Bei einem gemeinsamen Round-Table Gespräch konnten Studenten der Hochschule Fragen an den KUKA Roboter CEO Manfred Gundel richten.
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Die Hochschule Augsburg beweist in zahlreichen Veranstaltungen ihr Engagement um eine gute Zusammenarbeit mit der Wirtschaft vor Ort. Die vergangene Firmenkontaktmesse Pyramid an der Hochschule Augsburg war hierfür ein gutes Beispiel.

Effektive Zusammenarbeit

Um die Zusammenarbeit mit den Firmen im Raum Schwaben noch effektiver zu gestalten, hat die Hochschule Augsburg bei einem Round-Table-Gespräch Studenten mit der KUKA Roboter GmbH zusammengebracht. Manfred Gundel, CEO von KUKA Roboter zeigte sich allen Fragen der Studenten gegenüber offen.

Bunt gemischter Round-Table

Die Studierenden Stephanie Böck, Daniel Goller, Michael Hafner, Stefan Helfert, Stephan Tokosch und Bernhard Härle hatten alle schon vor dem Round-Table Gespräch Ihre eigenen Erfahrungen mit der KUKA gemacht. Zum Teil durch Praxissemester oder durch eine Werksstudententätigkeit. Auch Heiko Bartschat, Geschäftsführer des Mechatronik Cluster Augsburg und Prof. Dr.-Ing. Hans Eberhard Schurk, Präsident der Hochschule Augsburg verfolgten die Gespräche mit Spannung.

Internationalität ist selbstverständlich

Die KUKA Roboter GmbH erweist sich am Mechatronik Standort Augsburg als interessanter Arbeitgeber für junge Absolventen. „Die Internationalität ist für KUKA extrem wichtig. Um hier erfolgreich agieren zu können, muss man auch die Sprache und Kultur anderer Märkte kennen“, erklärte Manfred Gundel, CEO der KUKA Roboter GmbH. Die erfolgreiche Positionierung von KUKA im chinesischen Markt regte die Studenten zu Fragen an. „Wie dringt man in den chinesischen Markt ein?“

Chance und Risiko

Der Kontakt der KUKA zu China besteht bereits seit 1997. Um sich auf diesem Markt positionieren zu können musste erst einmal Vertrauen geschaffen werden, wie Gundel erläuterte. „China überlegt sich gut, für welche Technologie der Markt geöffnet wird“. Liegt Interesse an einer Technologie vor, erhält man auch steuerliche Vorteile, wie Gundel klar machte. Eine Markteroberung ist jedoch immer Risiko und Chance zugleich.

„Wir folgen dem Markt“

Die KUKA hält in China zwar einen Produktionsstandort in Shanghai, die Entwicklung bleibt jedoch in Deutschland. So wird gewährleistet, dass innovative Ideen nicht schnell kopiert werden können. Somit klärte sich auch eine brennende Frage der Studenten: „Ist der Standort Augsburg längerfristig gesichert?“ „Wir folgen dem Markt“, formulierte Gundel prägnant. Dies bedeutet jedoch, dass die KUKA beispielsweise Produktionsstandorte in Ungarn und auch China hält. Der Standort in Augsburg bleibt erhalten. Hier wird in Zukunft sogar ausgebaut. Gerade im technischen Bereich sind viele Stellen offen.

Praktika öffnen Türen

Im kaufmännischen Bereich sin qualifizierte Absolventen gefragt, die internationale Erfahrung mitbringen. Im Bereich Sales ist der Umgang mit Partnern in den USA, Kanada, Südamerika, China aber auch nach Frankreich selbstverständlich. Man wächst jedoch mit seinen Aufgaben wie Gundel betonte. Die Befürchtung der Studenten nach dem Hochschulabschluss mit mangelnder Berufserfahrung schlecht da zu stehen konnte dementiert werden. „Es ist wichtig in einer Firma Fuß zu fassen und Erfahrungen zu sammeln. Wenn wir mit Absolventen bereits über Praktika positive Erfahrungen gemacht haben, ist die erste Hürde schon überwunden“, so Gundel.

Hochschule möchte Zusammenarbeit stärken

Viele Kontakte entstehen bereits über Abschlussarbeiten zum Bachelor oder Diplom. An der Hochschule Augsburg müssen die Studierenden ein Praxissemester in einer Firma absolvieren. Wie Eberhard Schurk, Präsident der Hochschule Augsburg bemerkte, ist es jedoch nicht immer leicht genügend Firmen zu finden. Über duale Studiensysteme bestehen bereits viele Möglichkeiten. Die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft soll jedoch weiter gestärkt werden.

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www.kuka-robotics.com

www.hs-augsburg.de/

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