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Hochschule Augsburg schreibt Renngeschichte in der UK
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Autonomer Elektrorennwagen

Hochschule Augsburg schreibt Renngeschichte in der UK

Das Driverless-Team von Starkstrom freut sich in Silverstone über den ersten Platz. Foto: Hochschule Augsburg

Starkstrom, das interdisziplinäre Formula Student-Projekt der Hochschule Augsburg, belegte bei der Formula Student Driverless in Großbritannien den ersten Platz und schreibt damit Renngeschichte: Sie sind die ersten Gewinner des neuen autonomen Wettbewerbs in der UK.

Der Event zum Autonomen Fahren, bei dem auch Teams des KTH Royal Institute of Technology Stockholm, des Imperial College London sowie der Cardiff University und der Edinburgh University teilnahmen, fand auf der Rennstrecke in Silverstone statt. Starkstrom konnte bei dem Wettbewerb sowohl in den technischen Disziplinen als auch bei der Präsentation des Rennwagens überzeugen.

Deutlicher Punkteabstand zum Zweitplatzierten

Das Team belegte mit 811 Punkten in der Gesamtwertung den Ersten Platz. Platz zwei mit 232.08 Gesamtpunkten ging an das Formula Student-Team der Edinburgh University. 2016 hat das Starkstrom-Team begonnen, seinen Rennboliden auf autonomes Fahren und die Teilnahme an der Formula Student Driverless vorzubereiten.

Augsburger Studenten entwickeln Teile selbst

Nach nur einer Rennsaison können sie jetzt diesen Erfolg feiern. Fenja-DV, so der Name des Rennwagens, ist in der Lage, vollständig autonom, also ohne Fahrer, über die Rennstrecke zu fahren. Dazu verbaute das Team viele Sensoren, Aktoren (Antriebselemente) und Kameras in den Rennwagen. Sie ermöglichen das selbstständige Lenken, Beschleunigen und Bremsen des Rennwagens. Viele Details haben die Augsburger Studierenden selbst entwickelt, wie beispielsweise das Sicherheitssystem, das unter anderem das Notfallbremssystem koordiniert.

Fenja-DV kurz vor dem Start bei der Formula Student Driverless auf der Silverstone-Rennstrecke. Foto: Hochschule Augsburg

Dritter erfolgreicher Trackdrive der Welt bei einem Wettbewerb

Weiterer Erfolg: Bei dem Wettbewerb in Silverstone gelang den Studierenden auch ein Trackdrive. Dies bedeutet, dass der Rennwagen startet, anschließend autonom zehn Runden in einem abgesteckten Parcours fährt und danach selbständig anhält. Neben der Hochschule Augsburg ist es bisher nur der ETH Zürich und der Hochschule München gelungen, in einem offiziellen Wettbewerb einen vollständigen Trackdrive durchzuführen.

Zwei neue Rennwagen

Vorgestellt wurde der Fenja-DV bereits im Juni beim traditionellen Rollout auf dem Campus. Über acht Monate hinweg haben Studierende der Hochschule Augsburg daran gearbeitet. Daneben wurde auch Zapp präsentiert, der zweite Rennbolide 2018. Zapp erhielt unter anderem ein neu aufgebautes Fahrwerk und radial angeordnete Feder-Dämpfer-Elemente, die zu einer dynamischeren Fahrweise beitragen.

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