Digitale Transformation

Hochschule Augsburg forscht mit 12 Unternehmen zu IT-Sicherheit

Mit Hilfe des Forschungsprojektes „NetDISC“ sollen Industrie, Handel und Dienstleistungsgewerbe dabei unterstütz werden, den digitalen Wandel zu meistern und mit zu gestalten.

Unter Federführung der Hochschule Augsburg setzt sich das Kooperations-Projekt mit der Digitalisierung von Wertschöpfungs- und Produktionsprozessen in Unternehmen auseinander. Es wird für vier Jahre vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst mit 650.000 Euro gefördert. An der Auftaktveranstaltung nahmen bereits 15 Experten aus 12 regionalen Unternehmen teil.

Digitalisierung sorgt für schnelleren Wandel

„Viele Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, Teile ihres klassischen Leistungsangebotes in digitale Wertschöpfungsmodelle zu überführen“, erklärt Prof. Dr. Michael Krupp, Projektleiter bei „NetDISC“. Unabhängig von ihrer Größe müssten heute Unternehmen viel schneller und anpassungsfähiger als bisher auf strukturelle Veränderungen, Einflüsse und Trends reagieren können. Gleichzeitig müssen sie Fragen der Cybersicherheit im Blick haben.

Das haben auch die teilnehmenden Firmen erkannt. Am Start von „NetDISC“ beteiligten sich VALEO, AGCO Fendt, Premium AEROTEC, Steca Elektronik, Sortimo, pefecta Fenster und Türen, Konrad Kleiner, Günzburger Steigtechnik, EIGNER Bauunternehmung, BMF Offermann sowie die Industrie- und Handelskammer und die Handwerkskammer für Schwaben.

Kommunikationsbeziehungen absichern

Hohe Priorität haben bei der Digitalisierung von Wertschöpfungs- und Produktionsprozessen Lösungen, die den Ablauf digitaler Prozesse sicherstellen, insbesondere in den Kommunikationsbeziehungen zwischen Unternehmen und Geschäftspartnern. An dieser Stelle setzt das Forschungsprojekt der Augsburger Hochschule an. Das Gebot der Stunde lautet daher, Geschäftsmodelle und Organisationsformen durch moderne IT-Sicherheitsverfahren vor Angriffen von außen zu schützen.

Um Kommunikationsbeziehungen zwischen Unternehmen und Geschäftspartnern sicherzustellen, werden im Forschungsprojekt NetDISC Lösungsansätze erarbeitet. So wird untersucht, wo digitale Risiken insbesondere bei Lieferbeziehungen lauern. Wenn beispielsweise die Planungssoftware des Auftraggebers direkt mit der Planungssoftware des Lieferanten kommuniziert, können Sicherheitslücken des einen auch zum Risiko für den anderen werden.

Mehrere Fakultäten am Projekt dran

„Die Fragestellungen im Themenfeld IT-Sicherheit sowie bei der Digitalisierung von Wertschöpfungs- und Produktionsprozessen in Unternehmen sind nur interdisziplinär zu lösen, daher kooperieren im Projekt NetDISC Forschungseinrichtungen der Hochschule Augsburg aus unterschiedlichen Fakultäten – wie die Forschungsgruppe für optimierte Wertschöpfung (HSA_ops) und das Institut für innovative Sicherheit (HSA_innos) – mit Praxispartnern aus der Region“, erklärte Krupp. So könne ein möglichst hoher Anwendungsbezug sichergestellt werden.

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