Deutscher Designer Club

Hochschule Augsburg beim DDC University Award mit Gold prämiert

Drei Arbeiten von Studierenden der Fakultät für Gestaltung wurden vor kurzem ausgezeichnet. Sie alle setzten sich in der Kategorie „Interactive“ durch, ein Projekt gewann sogar Gold.

Mehrere Studierende und Absolventen der Hochschule Augsburg, Fakultät für Gestaltung, wurden am vergangenen Freitag beim DDC University Award ausgezeichnet. Der Deutsche Designer Club vergab einmal Gold an Lisa Schramm, sowie einen Award an die Studierendengruppe des Projekts „Erinnerungsort“ und einen Award an Simone Glück.

„xyx – der digitale Raum als Werkzeug für den Feminismus“

Mit ihrer Abschlussarbeit im Bachelorstudiengang Kommunikationsdesign unter dem Titel „xyx – der digitale Raum als Werkzeug für den Feminismus“ erhielt Lisa Schramm den DDC University Award in Gold in der Kategorie „Interactive“ zusammen mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. Ihr Projekt setzt sich damit auseinander, dass Kunst und Kultur elementare Bildungsbestandteile der Gesellschaft sind. Allerdings herrsche ein deutliches Ungleichgewicht der Protagonisten. Ausgestellte Kunstschaffende in Museen oder Galerien seien im Durchschnitt zu 96 Prozent männlich und mit hoher Wahrscheinlichkeit gehörten Künstler der Ethnizität „weiß“ an.

Die Geschichte und die Gegenwart würden so nur aus einer Perspektive erzählt und würden damit bedeutenden Institutionen die Möglichkeit nehmen, umfassend und allgemeingültig zu agieren. Die Arbeit war im Sommersemester 2018 unter der Betreuung von Prof. Kai Bergmann und Günter Woyte entstanden.

Projekt „Erinnerungsort“

Ebenfalls in der Kategorie „Interactive“ gab es einen DDC University Award für das Projekt „Erinnerungsort“ aus dem Masterstudiengang Interaktive Mediensysteme an der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Augsburg. Daniela Hach, Nina Landwehr, Oliver Luxenhofer, Ruben Santoro, Tesselina Späth und Patricia Urbas haben eine Webanwendung entwickelt, in der die unfreiwillige Entwurzelung tausender Menschen während des Zweiten Weltkriegs in einer interaktiven Karte sichtbar wird. Entstanden ist eine multimediale Auseinandersetzung mit dem Außenlager des Konzentrationslagers Dachau in Kaufering.

Eine Zeitachse im Websystem „Erinnerungsort“ ermöglicht es dem Nutzer, direkten Einfluss auf die Darstellung der Karte zu nehmen. Neben Bunkern und Außenlagern werden Lebens- und Transportwege von Zeitzeugen auf der Karte visualisiert. Die Bewegungsströme geben Zugang zu intimen Zeitzeugenerinnerungen. Bilder und Texte werden durch Quellenverweise verifiziert. Die Arbeit wurde von Prof. Daniel Rothaug und Prof. Dr. Wolfgang Kowarschick betreut. Auch Jessica Schneck war beteiligt

„Plasticaeum – Eine interaktive Reise durch die Geschichte des Kunststoffes“

Auch Simone Glück erhielt für ihre Bachelorarbeit „Plasticaeum – Eine interaktive Reise durch die Geschichte des Kunststoffes“ im Studiengang Interaktive Medien aus dem Jahr 2019 einen DDC University Award in der Kategorie „Interactive“. Ihr Microsite-Konzept, das die Geschichte des Kunststoffes darstellt, kombiniert traditionelle Aspekte von Büchern mit den Vorzügen von digitalen Medien. Spielerisch werden audiovisuelle Animationen und Interaktionen im Stil des Digital Storytelling miteinander kombiniert, so die Jury.

Durch das moderne responsive Interface-Design werden textliche Informationen animiert und vereinfacht für den User dargestellt. Um das Thema für jeden verständlich zu machen, hat sie die wichtigsten Fakten zum umstrittenen Kunststoff aufbereitet und in Form einer interaktiven Zeitreise präsentiert. Die Arbeit wurde von Prof. Daniel Rothaug betreut.

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Mit ihrer Abschlussarbeit im Bachelorstudiengang Kommunikationsdesign unter dem Titel „xyx – der digitale Raum als Werkzeug für den Feminismus“ erhielt Lisa Schramm den DDC University Award in Gold in der Kategorie „Interactive“ zusammen mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. Ihr Projekt setzt sich damit auseinander, dass Kunst und Kultur elementare Bildungsbestandteile der Gesellschaft sind. Allerdings herrsche ein deutliches Ungleichgewicht der Protagonisten. Ausgestellte Kunstschaffende in Museen oder Galerien seien im Durchschnitt zu 96 Prozent männlich und mit hoher Wahrscheinlichkeit gehörten Künstler der Ethnizität „weiß“ an.

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Eine Zeitachse im Websystem „Erinnerungsort“ ermöglicht es dem Nutzer, direkten Einfluss auf die Darstellung der Karte zu nehmen. Neben Bunkern und Außenlagern werden Lebens- und Transportwege von Zeitzeugen auf der Karte visualisiert. Die Bewegungsströme geben Zugang zu intimen Zeitzeugenerinnerungen. Bilder und Texte werden durch Quellenverweise verifiziert. Die Arbeit wurde von Prof. Daniel Rothaug und Prof. Dr. Wolfgang Kowarschick betreut. Auch Jessica Schneck war beteiligt

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Auch Simone Glück erhielt für ihre Bachelorarbeit „Plasticaeum – Eine interaktive Reise durch die Geschichte des Kunststoffes“ im Studiengang Interaktive Medien aus dem Jahr 2019 einen DDC University Award in der Kategorie „Interactive“. Ihr Microsite-Konzept, das die Geschichte des Kunststoffes darstellt, kombiniert traditionelle Aspekte von Büchern mit den Vorzügen von digitalen Medien. Spielerisch werden audiovisuelle Animationen und Interaktionen im Stil des Digital Storytelling miteinander kombiniert, so die Jury.

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