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Hans-Peter Rauch einstimmig zum HWK-Präsidenten wiedergewählt
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Vollversammlung der Handwerkskammer für Schwaben

Hans-Peter Rauch einstimmig zum HWK-Präsidenten wiedergewählt

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Die Mitglieder der Vollversammlung der HWK Schwaben geben in den kommenden Jahren den Rahmenplan und die Richtlinien für die Kammerarbeit vor. Foto: HWK Schwaben

Die Vollversammlung der Handwerkskammer für Schwaben (HWK) hat Hans-Peter Rauch einstimmig zum Präsidenten  wieder  gewählt. Für die Arbeitgeberseite wurde Konrad Rebholz aus Augsburg bestätigt. Die Arbeitnehmer werden von Paul Brugger aus Todtenweis vertreten.

Rauch, der 57-jährige Metzgermeister aus Waltenhofen, wird die HWK Schwaben in der Amtszeit von 2019 bis 2024 repräsentieren. Auch bei den beiden Vizepräsidenten hat sich nichts geändert. Neu unter den zwölf Mitgliedern des Vorstandes sind Friseurmeisterin Sandra Gareiß aus Unterthingau und Landmaschinenmechanikermeister Gerhard Feldmeier aus Päfflingen. Der Präsident führt gemeinsam mit dem Hauptgeschäftsführer der HWK Schwaben die Geschäfte der Handwerkskammer.

HWK Schwaben sucht Unterstützung durch Politik

„Es ist unser Anspruch als Selbstverwaltung des Handwerks, unsere Belange in die eigenen Hände zu nehmen. Das tun wir als Vordenker und Dienstleister für ein starkes Handwerk in Schwaben“, richtete Rauch seinen Blick in die Zukunft. Allerdings, so Rauch weiter, lägen die Rahmenbedingungen des Handelns nicht in den eigenen Händen, sondern als Interessensvertreter für das Handwerk, müsse die Politik bemüht werden. Kernthemenfelder für die kommende Amtszeit seien die Digitalisierung, die Bildung und der Klimaschutz.

„Die Politik muss dazu die Rahmenbedingungen schaffen“

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Mit Blick auf die Digitalisierung prophezeite der Präsident, dass sich in den kommenden Jahren das Gesicht des Handwerks stark verändern werde. Auch deshalb seien Aus- und Weiterbildung zentrale Aufgaben der Handwerkskammer. Rauch forderte: „Die Politik muss dazu die Rahmenbedingungen schaffen. Das heißt umfassende Berufsorientierung an den Schulen, Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung und die Wiedereinführung der Meisterpflicht.“ Dies stelle er  auch ins Zentrum seiner Arbeit für die kommende Amtsperiode. In Bezug auf den Klimaschutz setzte er sich für die Förderung von Maßnahmen bei der energetischen Gebäudesanierung ein. „Die Energieeffizienz bei Gebäuden hat nach dem Verkehr das größte Einsparpotential beim CO2 Ausstoß. Das müssen wir endlich aktiv angehen“, sagte Rauch.

„Schwaben braucht ein starkes Handwerk“

Der schwäbische Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner fungierte bei der Wahl der Vollversammlung als Wahlleiter. Er betonte in seinem Grußwort, dass die Vollversammlung der Handwerkskammer eine wichtige Funktion für die Wirtschaft und die Gesellschaft ausübe. „Sie geben künftig Wege vor, wie sich das Handwerk der Zukunft entwickeln wird. Schwaben braucht ein starkes Handwerk. Die Regierung von Schwaben wird dem Handwerk und der Handwerkskammer ein verlässlicher Partner sein“, versicherte Lohner.

Handwerk ist „wichtige Impulsgeber und Gesprächspartner“

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Ministerialrat Dr. Peter Stein vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, leitete die Wahl des Präsidenten. In seinem Grußwort hob er die Bedeutung des Handwerks für die Wirtschaft in Bayern und im Bund hervor. „Das Handwerk und die Handwerkskammer sind auch für das Ministerium wichtige Impulsgeber und Gesprächspartner. Wir sind an der Seite des Handwerks, wenn es um die Platzierung der Digitalisierung im Handwerk geht und zollen dem Handwerk für seine enorme Ausbildungsleistung allen Respekt“.

Langjährige Mitarbeit im Ehrenamt

Die rund 29.000 Handwerksbetriebe in Schwaben können in der kommenden Amtszeit mit Kontinuität in der ehrenamtlichen Arbeit der Kammer rechnen. Denn mit den Vizepräsidenten Konrad Rebholz und Paul Brugger sind erfahrene Handwerksvertreter an Bord. Beide gehören bereits seit 2009 dem Vorstand der HWK Schwaben an und sind nun in der zweiten Wahlperiode Stellvertreter des Präsidenten.

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