Tag des schwäbischen Handels

Handelsverband Bayern: Handel muss Trümpfe ausspielen

Durch die Digitalisierung ist der Handel vielen Veränderungen ausgesetzt. Beim Tag des schwäbischen Handels wurde diskutiert, mit welchen Strategien man dem Umbruch gerecht werden kann.

Der Tag des schwäbischen Handels fand gestern im Hotel Drei Mohren in Augsburg statt. Dabei wurden aktuelle Entwicklungen im stationären Handel vom Fachpublikum diskutiert. Der Fokus jedoch lag auf praxisnahen Tipps, wie die Konsumenten aus der Onlinewelt in die Innenstädte geholt werden können.

Networking als Erfolgsgarantie

Nach einem Einstiegskaffee mit Raum zum Netzwerken eröffnete Bern Brenner, Bezirksvorsitzender des Handelsverbandes Bayern, die Veranstaltung. Das bestimmende Thema des Tages: der digitale Wandel. „Der Handel ist so vielen Veränderungen ausgesetzt wie noch nie. Nur mit neuen, ungewöhnlichen Ideen kann der Kunde begeistert werden“, betonte Brenner. Der Schlüssel zum Erfolg seien, mehr denn je, gute Netzwerke.

Freundlichkeit ist Trumpf

Andreas Gärtner, Bezirksgeschäftsführer des Handelsverbandes Bayern fügte hinzu, dass der Trumpf des stationären Handels die Freundlichkeit der Mitarbeiter sei. Und vor allem in schwierigen Zeiten müsse man seine Trümpfe ausspielen. Dies sei jedoch schwer, wenn viele Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben und somit keine qualifizierten Mitarbeiter gewonnen werden können. Die Mitarbeiter waren daher das zentrale Thema der Fachvorträge. Es gehe um Mitarbeitergewinnung und das langfristige Halten von guten Leuten. In diesem Zusammenhang wurden Angebote wie beispielsweise steuerfreie Leistungen vorgestellt.

Die Gäste beim Tag des Handels 2019

Tendenz des Online Retail ist steigend

Diesen Worten fügte Monika Huber, Unternehmensberaterin, Fakten hinzu. Sie hatte Tipps im Gepäck, wie Mitarbeiter in anspruchsvollen Zeiten gewonnen, motiviert und langfristig gebunden werden können. Huber belegte die aktuellen Entwicklungen mit Zahlen: Das Volumen des Online Retail betrage weltweit 12 Prozent. In der Mode sind es 27 Prozent. Die Tendenz sei steigend.

„Es wird eine Verdichtung im Einzelhandel geben, jedoch steht das Wort Verdichtung gleichzeitig auch für zunehmende Qualität“, ermutigte Huber das Publikum. Junge Menschen seien teilweise in der digitalen Welt gefangen und dieser Prozess lasse sich auch nicht mehr rückgängig machen. Jedoch lasse sich auch beobachten, dass viele Menschen bereits jetzt Sehnsucht nach dem wirklichen Leben haben. Und da auf jeden Trend ein Gegentrend folge, müsse man nur darauf warten.

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Freundlichkeit ist Trumpf

Andreas Gärtner, Bezirksgeschäftsführer des Handelsverbandes Bayern fügte hinzu, dass der Trumpf des stationären Handels die Freundlichkeit der Mitarbeiter sei. Und vor allem in schwierigen Zeiten müsse man seine Trümpfe ausspielen. Dies sei jedoch schwer, wenn viele Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben und somit keine qualifizierten Mitarbeiter gewonnen werden können. Die Mitarbeiter waren daher das zentrale Thema der Fachvorträge. Es gehe um Mitarbeitergewinnung und das langfristige Halten von guten Leuten. In diesem Zusammenhang wurden Angebote wie beispielsweise steuerfreie Leistungen vorgestellt.

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