Firmenbesuch

Greif führt Marketing Club Augsburg durch die Waschstraße

Peter Seiler, Andrea Greif und Helmut Börner. Foto: Sabine Roth, Marketing Club Augsburg
Der Marketing Club Augsburg besuchte das alteingesessene Augsburger Familienunternehmen und erfuhr, wer und was hinter der Walter Greif GmbH & Co. KG in Lechhausen steckt.

Beirat Peter Seiler wurde auf den Betrieb über einen Spot im Fernsehen aufmerksam. Für ihn war klar: Ein gutes Ziel für den Marketing Club. Mitte Mai fand der Besuch ausgebucht statt. Helmut Börner, der Leiter Vertriebs- und Produktmanagement bei Greif, erläuterte den Gästen, warum das Unternehmen auf den Standort Deutschland setzt und warum es zwar um das gleiche Geschäftsmodell geht, aber drei Marken damit verbunden sind.

Von der Bügelstube zur Waschstraße

Seit dem Jahr 1922 gibt es Greif in Augsburg. Die anfängliche kleine Bügelstube wird heute in vierter Generation geführt und ist mit über 9.000 Kunden und 1.300 Mitarbeitern deutschlandweit tätig. Allein am Standort in Augsburg in der Sterzinger  Straße – seit 1989 der Hauptsitz von Greif - arbeiten rund 500 Menschen. Es geht zwar nach wie vor um Wäsche, nun aber auf einer Waschstraße.

100 Tonnen Wäsche täglich

300.000 Teile werden jeden Tag ausgeliefert. Das sind allein in Augsburg 100 Tonnen Wäsche pro Tag, die hier in der größten Waschanlage Deutschlands gewaschen werden. 140 Servicefahrzeuge sorgen für eine reibungslose Abwicklung der umfangreichen Logistik. Neben dem Hauptsitz in Augsburg gibt es inzwischen neun eigene Niederlassungen und weitere Vertragspartner. Zu den Kunden zählen Hotels wie das Drei Mohren, Schloss Elmau, die Elbphilharmonie in Hamburg, das Estrel in Berlin mit 1.200 Betten, das Rocco Forte The Charles Hotel in München und viele weitere.

Greif setzt auf Modell „Mieten statt kaufen“

Spezialisiert ist Greif auf drei Zielgruppen – deshalb auch die drei Marken Greif Textile Mietsysteme, diemietwaesche.de und dieGesundheitsWäsche. Die Greif-Gruppe hat Kunden aus Hotellerie, Industrie und dem Gesundheitswesen. „Wir stellen uns komplett auf den Bedarf des Kunden ein. Wir beraten persönlich und präsentieren ein abgestimmtes Wäschekonzept, kaufen Wäsche für Kunden und vermieten sie an Kunden“, so Börner. Das Greif-Geschäftsmodell „Mieten statt kaufen“ basiert auf dem Mehrwegsystem und ist somit sehr nachhaltig ausgerichtet. Nicht mehr benötigte Mietwäsche und Ausstattung werden dem Kreislauf wieder zugeführt. „Wir lassen Textilien reparieren beziehungsweise durch Recycling oder Upcycling sinnvoll verarbeiten.“ Es wird zudem fast nur europäische Ware gekauft. 

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Beirat Peter Seiler wurde auf den Betrieb über einen Spot im Fernsehen aufmerksam. Für ihn war klar: Ein gutes Ziel für den Marketing Club. Mitte Mai fand der Besuch ausgebucht statt. Helmut Börner, der Leiter Vertriebs- und Produktmanagement bei Greif, erläuterte den Gästen, warum das Unternehmen auf den Standort Deutschland setzt und warum es zwar um das gleiche Geschäftsmodell geht, aber drei Marken damit verbunden sind.

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Seit dem Jahr 1922 gibt es Greif in Augsburg. Die anfängliche kleine Bügelstube wird heute in vierter Generation geführt und ist mit über 9.000 Kunden und 1.300 Mitarbeitern deutschlandweit tätig. Allein am Standort in Augsburg in der Sterzinger  Straße – seit 1989 der Hauptsitz von Greif - arbeiten rund 500 Menschen. Es geht zwar nach wie vor um Wäsche, nun aber auf einer Waschstraße.

100 Tonnen Wäsche täglich

300.000 Teile werden jeden Tag ausgeliefert. Das sind allein in Augsburg 100 Tonnen Wäsche pro Tag, die hier in der größten Waschanlage Deutschlands gewaschen werden. 140 Servicefahrzeuge sorgen für eine reibungslose Abwicklung der umfangreichen Logistik. Neben dem Hauptsitz in Augsburg gibt es inzwischen neun eigene Niederlassungen und weitere Vertragspartner. Zu den Kunden zählen Hotels wie das Drei Mohren, Schloss Elmau, die Elbphilharmonie in Hamburg, das Estrel in Berlin mit 1.200 Betten, das Rocco Forte The Charles Hotel in München und viele weitere.

Greif setzt auf Modell „Mieten statt kaufen“

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