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Go-Ahead muss zum Start Zug-Verbindungen rund um Augsburg streichen
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Personalmangel

Go-Ahead muss zum Start Zug-Verbindungen rund um Augsburg streichen

Ein Zug des Go-Ahead Eisenbahnunternehmens. Bild: Go-Ahead.

Go-Ahead Bayern wird zum Fahrplanwechsel den Regionalzugverkehr auf sechs Linien rund um Augsburg übernehmen. Der neue Betreiber kann den bisherigen Takt wegen Personalmangel aber nicht einhalten.

Mit dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember stellt der rote Fugger-Express der DB Regio seinen Dienst ein und die Firma Go-Ahead übernimmt die Fahrten der Züge auf den Strecken von Augsburg nach Dinkelscherben/Ulm bzw. von Augsburg nach Donauwörth. Aufgrund des branchenweiten Personalmangels bei Lokführern wird der Regionalzugverkehr rund um Augsburg in den ersten Monaten lediglich in einem reduzierten Umfang möglich sein. Das teilt das Unternehmen am Mittwoch mit.

„Es tut uns sehr leid und wir bitten die Fahrgäste um Entschuldigung, aber es geht nicht anders: wir können in der ersten Zeit nicht alle Züge fahren“, so Fabian Amini, Geschäftsführer von Go-Ahead Bayern. „Wir wollen vermeiden, dass täglich dieser oder jener Zug nicht fahren kann, weil wir zu Beginn zu wenige Lokführer:innen haben. Daher reduzieren wir lieber von Anfang an und machen das öffentlich bekannt, damit die Fahrgäste sich darauf einstellen können. Spätestens ab Juni werden wir den bestellten Regelfahrplan in vollem Umfang fahren.“  Bis Juni sollen die noch fehlenden Lokführer ihre Ausbildung beendet haben, so dass es dann genügend Personal gibt.

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Lokführermangel ist ein deutschlandweites Problem

Dass der Personalmangel nicht nur Go-Ahead Bayern trifft, bestätigt auch Dr. Matthias Stoffregen, Geschäftsführer des Branchenverbandes mofair. „Wir sehen seit längerer Zeit in der ganzen Branche, dass der Personalmangel sich zuspitzt. Es gibt deutschlandweit zu wenige Lokführerinnen und Lokführer, und das Problem wird besonders oft beim Anbieterwechsel in einem Netz deutlich. Darüber hinaus sind auch weitere Berufsgruppen betroffen.“

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Diese Strecken sind betroffen

Man werde laut Go-Ahead mit einem Drei-Stufen-Konzept starten, welches einen Start- und Übergangsfahrplan vorsieht, so dass spätestens ab Juni 2023 alle bisherigen Fahrten in vollem Umfang dargestellt werden können. Das heißt für den Landkreis Augsburg konkret, auf der Strecke des RB87 werden bis voraussichtlich Juni 2023 von Montag bis Freitag in der Zeit von 8.30 und 15.30 Uhr die Verstärkerzüge ausfallen, die ausschließlich zwischen Augsburg und Meitingen pendeln. Überdies wird der geplante 30-Minuten-Takt zwischen Augsburg und Dinkelscherben, der ab 11. Dezember an den Samstagen neu eingeführt werden sollte, vorerst nicht realisiert werden können.

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Landrat Martin Sailer verärgert über kurzfristige Absage

Landrat Martin Sailer ärgert sich über die kurzfristige Kommunikation des neuen Betreibers: „Uns wurde von Go-Ahead in den vergangenen Monaten mehrfach versichert, dass zum Fahrplanwechsel alles planmäßig ablaufen wird. Dass wir nun drei Wochen vor dem geplanten Start diese Hiobsbotschaft erhalten, überrascht mich sehr negativ. Schließlich darf man davon ausgehen, dass das Problem schon weitaus länger bekannt war. Unsere Bürgerinnen und Bürger verlassen sich darauf, dass ihnen ein gut funktionierender Regionalverkehr zur Verfügung steht. Es ist nun die Aufgabe von Go-Ahead, schnellstmöglich eine adäquate Lösung zu präsentieren, um den vertraglich vereinbarten Rahmen einzuhalten.“

Im weiteren Vorgehen wünschen sich die Kommunalpolitiker eine bessere, offene und frühzeitige Kommunikation der Betreiberfirma. „Probleme lösen sich nicht in Luft auf, nur weil man sie versucht zu verdrängen oder zu verschweigen“, so Landrat Martin Sailer. „Deshalb ist es nun umso wichtiger, keine falschen Versprechungen mehr zu machen, rasch Fachkräfte zu finden und die vorhandene Personallücke zu schließen, um die Bahnpendlerinnen und Bahnpendler im nördlichen Landkreis so wenig und kurz wie möglich zu belasten.“

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