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Gewitter tobt durch Schwaben – Verkehr teilweise stillgelegt
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Landkreis Augsburg/Schwaben

Gewitter tobt durch Schwaben – Verkehr teilweise stillgelegt

 Dank des gestrigen Unwetters war einiges los auf den schwäbischen Straßen, Foto: Pansuevia

Das gestrige Gewitter sorgte im bayerischen Schwabenland für großen Wirbel: Nicht nur Bahnstrecken mussten wegen heftiger Sturmböen und Starkregen gesperrt werden, auch auf den Straßen kam es zu Überflutungen und Bäumen auf der Fahrbahn.

Über Schwaben fegte gestern gegen 14 Uhr ein heftiger Sturm von Westen nach Osten. Betroffen waren nicht nur die Autobahnen, sondern auch Zugstrecken mussten aufgrund der Witterung gesperrt werden. Bayernweit traf es die Region Schwaben am stärksten – in Oberfranken und Franken beispielsweise gab es keine weiteren Zwischenfälle.

Insgesamt fünf schwäbische Bahnstrecken gesperrt

Für die Fahrgäste der Deutschen Bahn (DB) und anderer regionaler Verkehrsanbieter hieß es: warten. Mehrere Teilbereiche auf insgesamt fünf Hauptstrecken in der Region mussten wegen des Unwetters gesperrt werden. Umgestürzte Bäume und beschädigte Oberleitungen – betroffen waren die Strecke Augsburg – Ulm mit verschiedenen Teilstrecken, die Strecke Augsburg – Nürnberg, ebenfalls mit unterschiedlichen Teilbereichen, die Bahnstrecke zwischen Günzburg und Krumbach sowie ein Teilbereich auf der Strecke Donauwörth – Günzburg. Die Sperrung einer fünften Strecke zwischen Donauwörth und Harburg erfolgte nicht aufgrund des Sturms, sondern wegen eines Blitzeinschlags. „Wir haben auf den entsprechenden Strecken selbstverständlich Schienenersatzverkehr eingerichtet. Aufgrund der Witterung waren jedoch auch teilweise Straßen betroffen. So kam es zu langen Wartezeiten für die Fahrgäste“, berichtet ein Pressesprecher der Deutschen Bahn. Anspruch auf Schadensersatz besitzen die Zuggäste in diesem Fall nicht, berichtet der DB-Sprecher weiter. „Da die Verzögerungen aufgrund von höherer Gewalt zustande kamen, besteht kein Anspruch auf Entschädigung.“ Die längste Wartezeit: Nördlich von Donauwörth kam ein ICE zwischen zwei weiteren Zügen zum Stillstand und wurde so eingeschlossen. Die Fahrgäste mussten 300 Minuten warten, bis es weiter ging. In diesem Fall will die Deutsche Bahn ihren geduldigen Gästen mit einer kleinen Entschädigung entgegenkommen.

Sturm sorgte für großen Trubel auf der Autobahn

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Auch auf den bayerisch-schwäbischen Autobahnen sorgte der Sturm für Verkehrsstillstand. Nach dem kurzen, aber heftigen Unwetter mit teils sehr starken Sturmböen um circa 14 Uhr kam es auf der A8 auf Höhe der Abfahrt Zusmarshausen in Richtung Stuttgart im Baustellenbereich an mehreren Stellen zu Überflutungen mit Wasser und Schlamm. Dabei wurden Schilder auf die Fahrbahn geweht. Auf der Strecke zwischen Burgau und Zusmarshausen knickten Bäume um und ragten auf beiden Fahrtrichtungen auf die Fahrstrecke. Ein Baum beschädigte eine Schutzplanke und auch eine Notrufsäule wurde von einem umgeworfenen Baum komplett zerstört. Die Autobahndirektion und deren Betreiber berichten von Streckenkontrollen und einer Streckensperrung im Bereich der Abfahrt Zusmarshausen unter Absprache mit der Autobahnpolizeistation Gersthofen. Bis 18 Uhr waren die Reinigungs- und Kontrollarbeiten zur endgültigen Wiederherstellung des Verkehrs abgeschlossen. Verletzt wurde zum Glück niemand.

150 Mitteilungen ereilen die Polizeidirektion Nord Schwaben

Die Polizeidirektion Nord Schwaben berichtet von insgesamt rund 150 Mitteilungen über umgestürzte Bäume und umgestürzte Schilder in der Region. Auch auf einer Vielzahl von regionalen und überörtlichen Straßen sei es zu Behinderungen gekommen. Aufgrund des starken Regens kam es zu einzelnen Überschwemmungen von Unterführungen und Fahrbahn-Abschnitten. Ebenfalls bis etwa 18 Uhr war die Freiwillige Feuerwehr mit Aufräum-Arbeiten beschäftigt. Auch die Polizeidirektion berichtet, dass keine Person zu Schaden gekommen sei.

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