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Fußgängerzone soll Augsburg gerecht werden
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Stadt Augsburg

Fußgängerzone soll Augsburg gerecht werden

 Baureferent Gerd Merkle gibt einen Ausblick auf die Zukunft der Annastraße. Bild: B4B SCHWABEN

Neues Pflaster, bessere Aufenthaltsqualität, mehr Kunden: alles soll besser werden in der Augsburger Fußgängerzone. Tatsächlich sieht die Zukunft der Annastraße vielversprechend aus. Es gibt zahlreiche Neuigkeiten. Mit Bildergalerie.

Hell, freundlich und einladend strahlt das neue Pflaster am sogenannten „Welserplatz“, zwischem dem Durchgang zum Rathausplatz und der Augsburger Fußgängerzone Annastraße. Baureferent Gerd Merkle ist mit dem bisherigen Ergebnis zufrieden. Der Umbau soll die Aufenthaltsqualität in der Augsburger Innenstadt steigern, und so für mehr kaufwillige Besucher in Augsburg sorgen.

Das Wohlfühlambiente sollen unter anderem ausreichende Sitzmöglichkeiten, Trinkbrunnen und ein schlaglochfreies Pflaster, welches auch für die Absätze von Damenschuhen tauglich ist, erzeugen. Wirtschaftsreferentin Eva Weber, heute ebenfalls auf Pfennigabsätzen unterwegs, freut sich auf das neue Pflaster. „So kann man sich wieder auf das Einkaufen konzentrieren, statt nur darauf zu achten nicht mit dem Absatz zwischen den Steinen hängen zu bleiben“.

Einzelhändler müssen die Zähne zusammen beißen

Ein gutes Ambiente in der Annastraße - das wünschen sich auch die Einzelhändler, die mit ihren Geschäften in der Augsburger Fußgängerzone ansässig sind. Der Umbau bringt für sie gewisse Schwierigkeiten, doch jetzt heißt es die Zähne zusammen beißen. Die Stadt Augsburg und die City Initiative Augsburg versuchen den Einzelhandel bestmöglich während der schwierigen Phase zu unterstützen. So wurde unter anderem der „Mobilo“ ins Leben gerufen, der das Parken in der Innenstadt vergünstigt (B4B SCHWABEN berichtete), und den Kunden den Einkauf versüßen soll. Außerdem bemüht man sich um eine besonders schnelle Umsetzung des Umbaus. „Bis Mitte November werden wir mit diesem Abschnitt fertig werden. Das haben wir versprochen, und diesen Zeitplan werden wir halten“, so Merkle.

Augsburg muss dem guten Ruf gerecht werden

Die Augsburger Innenstadt genießt einen guten Ruf. Das beweist nicht zuletzt die Ansiedlung namenhafter Unternehmen wie Bo Concept in der Innenstadt, so Wirtschaftsreferentin Eva Weber. „Durch den Umbau kann die Augsburger Innenstadt ihrem guten Ruf gerecht werden, und den Einzelhandelsbesatz steigern“. Gerd Merkle gibt auch schon einen kleinen Ausblick in die nahe Zukunft der Annastraße: „Im ehemaligen Woolworth-Gebäude wird eine Filiale von Peek & Cloppenburg eröffnen“, verät er. „Außerdem wird auch die Annapassage komplett renoviert“. Diese Maßnahme ist auch dringend nötig: In der Annapassage stehen derzeit zahlreiche Ladenflächen leer.

Annastraße ist kein leichtes Pflaster

Der Umbau der Annastraße hält immer wieder neue Herausforderungen für die Planung und Umsetzung des neuen Pflasters bereit. So sind die Wasserleitungen, unterhalb der Annastraße in einem weitaus schlechteren Zustand, als vorher angenommen, stellten die Augsburger Stadtwerke fest. Hier musste der Zeitplan angepasst werden.

Auch der Boden ist zum Pflastern nicht ideal. Der Untergrund ist nicht tragfähig genug. Um dies zu beheben bedarf es einer 25 cm hohen Betonschicht, auf die später der Asphalt und zuletzt die Pflastersteine geschichtet werden. So soll eine Absenkung des Bodens unter dem morgendlichen Lieferverkehr in der Annastraße verhindert werden. „Wir vermuten Kriegsschutt im Untergrund – der bietet keine ausreichende Tragfähigkeit. Daher müssen wir die Last des Verkehrs veteilen“, erklärte Gerd Merkle.

Die Baumfrage ist noch nicht ganz geklärt

Schwierigkeiten haben auch die grünen Anwohner, die sechs Platanen, dem Planungsteam bereitet. „Die Bäume stehen eigentlich zu nahe an den Häusern“, beschreibt Merkle das Baum-Problem. „Da die Anwohner sich über zu wenig Licht beschweren, mussten wir die Bäume regelmäßig trimmen“. Durch das einseitige Schneiden der Bäume, neigen sich diese bedenklich nach vorn. Da die noch bestehenden fünf Platanen dem Umbau sowieso weichen müssen, wird nun auch in Betracht gezogen, eine neue, geeignetere Baumsorte zu pflanzen. Sechs Bäume sollen Insgesamt neu angepflanzt werden.

„Relaunch“- Party für die Fußgängerzone

Ob für die Anwohner, die Einzelhändler als auch die Stadt Augsburg: Die Fußgängerzone ist ein aufwändiges Großprojekt. Zum großen Finale wird deswegen kräftig gefeiert. „Es wird ein großes Eröffnungsfest geben“, verspricht Heinz Stinglwagner von der City Initiative Augsburg. „Eine Relaunch Party“. Bis dahin liegt noch ein ordentliches Stück Arbeit vor den Beteiligten.

Baustelle in der Augsburger Innenstadt: Eine attraktive Fußgängerzone soll mehr Kunden ins Augsburger Zentrum bringen. Für das Wohlfühlambiente sollen unter anderem ausreichende Sitzmöglichkeiten, Trinkbrunnen und ein schlaglochfreies Pflaster, welches auch für die Absätze von Damenschuhen tauglich ist, sorgen. Baureferent Gerd Merkle und Wirtschaftsreferentin Eva Weber stellen die Zukunft der Annastraße vor.

Fotos: B4B SCHWABEN

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