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Fußball am Arbeitsplatz: Das gilt es zu beachten
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vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. | Industrie- und Handelskammer Schwaben

Fußball am Arbeitsplatz: Das gilt es zu beachten

Symbolbild. Foto: gpointstudio / iStock / Thinkstock

Seit Freitag ist Europa im Fußballfieber. Der Ausnahmezustand darf sich aber nicht auf den Arbeitsalltag übertragen. Anita Christl, Arbeitsrechtsexpertin der IHK Schwaben, erklärt, wie Arbeitnehmer trotzdem die Spiele verfolgen können.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Die erste Partie hat die deutsche Nationalmannschaft gestern bereits bestritten. Die nächste Begegnung folgt am Donnerstag um 21 Uhr. Gerade beim Schichtdienst ist es dann einigen Arbeitnehmern nicht möglich, daheim vor dem Fernseher zu sitzen und die Jungs anzufeuern. Grund genug für Sonderregelungen am Arbeitsplatz bietet das jedoch nicht. Es ist ein klares Kulanzthema.

Keine arbeitsrechtlichen Ausnahmen durch die EM

„Zur Fußball-EM gelten keine arbeitsrechtlichen Ausnahmeregelungen“, erklärt Anita Christl von der IHK. Der Betriebsablauf darf aufgrund von sportlichen Großveranstaltungen nicht gestört werden. Wer die Spiele über ein TV-Gerät oder im Live-Stream im Büro verfolgen möchte, braucht zudem eine ausdrückliche Zustimmung des Arbeitgebers. Gleiches gilt beim Radiohören. Auch hier hat der Arbeitgeber ein Mitspracherecht, wie schon bei Smartphones oder Handys. Das Verbot solcher Geräte steht dem Arbeitgeber im Rahmen seines Direktionsrechts zu.

Mitarbeiter über Regelungen rechtzeitig infomieren

Die EM 2016 ist dabei nicht die erste sportliche Großveranstaltung. „Hat der Arbeitgeber bereits zur letzten EM oder WM das Fernsehen während der Arbeitszeit direkt am Arbeitsplatz erlaubt und will er das in diesem Jahr nicht so handhaben, sollte er seine Mitarbeiter frühzeitig über diese Änderung informieren“, rät die Arbeitsrechtsexpertin. „Für ein gutes Betriebsklima kann der Unternehmer auch mit einem betriebsinternen Public-Viewing sorgen. Er wird dabei auch die Rahmenbedingungen festlegen, wie zum Beispiel den Alkoholkonsum. Erinnert sei daran, dass in vielen Betrieben ein striktes Alkoholverbot herrscht.“

Flexible Arbeitszeiten mit Arbeitgeber und Kollegen klären

Lässt der betriebliche Alltag dies nicht zu, können Fußballfans auch andere Alternativen ansprechen: „Unternehmer, die vom Betriebsablauf her die Möglichkeit haben, gestalten oft den Arbeitseinsatz flexibler als sonst. Gleitzeit oder Arbeitszeitenkonten bieten für Arbeitnehmer gute Möglichkeiten, in Absprache mit dem Chef und den Kollegen zu Kompromissen im persönlichen Arbeitseinsatz zu kommen“, so Christl.

vbw: „Frühschicht später beginnen lassen“

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw schlägt außerdem vor, „wegen eines späten Spielbeginns einmal eine Frühschicht später beginnen zu lassen. Gerade in der Metall- und Elektro-Industrie können die Arbeitszeiten flexibel gestaltet werden.“ Ein Anspruch darauf bestehe jedoch nicht. „Gibt es keine betriebsspezifische Vereinbarung, muss ein Arbeitnehmer pünktlich zur Spät- oder Frühschicht erscheinen, auch wenn sich dies mit der Übertragung eines wichtigen Spiels überschneidet“, so Brossardt. Ist dies alles nicht möglich, steht es den Angestellten frei, sich für die großen Spiele Urlaub zu nehmen.

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