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125 Jahre LEW: Von der ersten Kilowattstunde zur Energiezukunft Schwabens
125 Jahre LEW

125 Jahre LEW: Von der ersten Kilowattstunde zur Energiezukunft Schwabens

Beim Festakt zum 125-jährigen LEW-Jubiläum setzten Vertreter aus Politik und Energiewirtschaft symbolisch ein Stromkabel zusammen. Von links: Landrat Martin Sailer, Staatsminister Thorsten Glauber, E.ON-Netzvorstand Dr. Thomas König, LEW-Vorstand Dr. Malte Sunderkötter, Ministerpräsident Dr. Markus Söder, LEW-Vorstand Dr. Dietrich Gemmel und Staatsminister Manuel Knoll.  Foto: Jonas Ziegler
Beim Festakt zum 125-jährigen LEW-Jubiläum setzten Vertreter aus Politik und Energiewirtschaft symbolisch ein Stromkabel zusammen. Von links: Landrat Martin Sailer, Staatsminister Thorsten Glauber, E.ON-Netzvorstand Dr. Thomas König, LEW-Vorstand Dr. Malte Sunderkötter, Ministerpräsident Dr. Markus Söder, LEW-Vorstand Dr. Dietrich Gemmel und Staatsminister Manuel Knoll.  Foto: Jonas Ziegler

Vor 125 Jahren begann am Wasserkraftwerk Gersthofen die Elektrifizierung der Region. Zum Jubiläum der Lechwerke blickte Ministerpräsident Markus Söder gemeinsam mit der Unternehmensführung auf die Geschichte zurück – und auf milliardenschwere Investitionen in die Zukunft.

Mit dem Boot über den Lechkanal zum historischen Wasserkraftwerk: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder wählte zum 125-jährigen Jubiläum der Lechwerke (LEW) einen besonderen Weg. Gemeinsam mit den LEW-Vorständen Dietrich Gemmel und Malte Sunderkötter legte er dort an, wo vor 125 Jahren die erste Kilowattstunde Strom des Unternehmens erzeugt wurde.

Was damals mit Wasserkraft begann, veränderte die gesamte Region. Innerhalb von nur 20 Jahren wurden Augsburg und weite Teile Bayerisch-Schwabens an das Stromnetz angeschlossen. Elektrisches Licht hielt Einzug in die Haushalte, Maschinen erleichterten die Arbeit und neue Industriebetriebe schufen Arbeitsplätze.

Heute zählt die LEW zu den wichtigen Energieversorgern der Region. Das Unternehmen betreibt 36 Wasserkraftwerke sowie mehrere Photovoltaikparks und Batteriespeicher. Über 165.000 Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien speisen mittlerweile Strom in das Netz der Tochtergesellschaft LEW Verteilnetz (LVN) ein.

1,6 Milliarden Euro für die Energieversorgung von morgen

Auch in Zukunft will das Unternehmen eine zentrale Rolle bei der Energieversorgung Bayerisch-Schwabens spielen. Bis 2030 plant LEW Investitionen von rund 1,6 Milliarden Euro in Netze, Speicher und weitere Energietechnologien. „Diese Summe ist mehr als ein Investitionsprogramm. Sie ist unser Bekenntnis zur wirtschaftlichen Zukunft unserer Region“, betonte LEW-Vorstand Malte Sunderkötter.

Ministerpräsident Söder würdigte beim Festakt die Bedeutung der Wasserkraft für den Wirtschaftsstandort Bayern. Gleichzeitig verwies er auf den steigenden Energiebedarf durch neue Technologien wie künstliche Intelligenz und Rechenzentren. Für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft brauche es vor allem bezahlbare und verlässliche Energie.

Wie die Energieversorgung künftig aussehen könnte, zeigte LEW auf dem Kraftwerksgelände anhand verschiedener Projekte. Dazu gehörten autonom fliegende Drohnen zur Kontrolle von Stromleitungen und Dämmen, digitale Lösungen für Kommunen sowie Einblicke in die Arbeit von Berufstauchern bei der Instandhaltung von Wasserkraftanlagen.

Den symbolischen Höhepunkt bildete das gemeinsame Zusammenschließen eines Stromkabels durch Vertreter aus Politik und Wirtschaft. Zum Abschluss verewigte sich Söder auf einem drei Tonnen schweren Laufradflügel einer Wasserkraftturbine, die über sieben Jahrzehnte Strom erzeugt hatte. Seine Widmung: „Energie vom Lech stärkt Bayern – gestern, heute, morgen!“

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