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Für Zivilcourage: Augsburg sucht mutige Preisträger
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Stadt Augsburg

Für Zivilcourage: Augsburg sucht mutige Preisträger

 Wer hat Zivilcourage und schaut nicht weg? Foto: monkeybusinessimages/iStock/thinkstock

Im Frühjahr 2015 verleiht der Bund der Lutherstädte, in den Augsburg 2007 aufgenommen wurde, zum zehnten Mal die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung „Das unerschrockene Wort“. Bis zum 24. September können noch Vorschläge für Preisträger eingereicht werden.

von Sandra Hinzmann, Online-Redaktion

Die Auszeichnung „Das unerschrockene Wort“ ehrt Persönlichkeiten und Initiativen, die im Sinne Luthers Zivilcourage gezeigt, "in Wort und Tat für die Gesellschaft, Gemeinde, den Staat bedeutsame Aussagen gemacht und gegenüber Widerständen vertreten" haben. Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, bis 20. September 2014 schriftlich begründete Preisträgervorschläge beim Kulturamt/Sachgebiet Frieden und Religionen einzureichen. Eine lokale Jury - bestehend aus Vertretern des Kulturreferats, der Universität, des Evangelisch-Lutherischen Dekanats, der Regio Augsburg, dem Bündnis für Augsburg und der Medien – wird aus allen Einreichungen eine auswählen, die als offizieller Vorschlag der Lutherstadt Augsburg in die Gesamtjurysitzung aller 16 Lutherstädte im November in Wittenberg weitergeleitet wird.

Auszug aus den Preisstatuten

In einem freiheitlich demokratischen Gemeinwesen gehört das freie Wort zu den wichtigsten konstitutiven Elementen. Mutig und standhaft hat Dr. Martin Luther seine Überzeugung gegenüber den Autoritäten seiner Zeit verteidigt. Auch in einer Gesellschaft, in der die Meinungsfreiheit Verfassungsrang hat, gibt es vielerlei Gründe, Zwänge, Versuchungen und Hindernisse, die zu einer Einengung und damit letztlich zu einer Bedrohung der freien Meinungsäußerung führen können. Daher verdient das freie, unerschrockene Wort Ermutigung und Anerkennung. Es verdient dies umso mehr, wenn damit die Bereitschaft zum öffentlichen persönlichen Bekenntnis in Wort und Tat verbunden ist.

Wer beweist Zivilcourage?

Als Preisträger kommen Persönlichkeiten und Initiativen infrage, die bereit waren oder sind, „für unerschrockenes Auftreten Unbill in Kauf zu nehmen", wie seinerzeit Luther, der sich 1521 während des Reichstags zu Worms vor Kaiser Karl V für seine innere Überzeugung verantworten musste. Die vorgeschlagenen Personen können aus der Bundesrepublik Deutschland, aber auch aus dem Ausland kommen und haben sich zu einem konkreten Anlass oder auch beispielhaft über einen längeren Zeitraum mit bedeutsamen Aussagen, durch bewiesene Zivilcourage und damit im konkreten Widerstand gegen politische und gesellschaftliche Missstände verdient gemacht. Bei der Vergabe des Preises sollen parteipolitische und konfessionelle Gesichtspunkte keine Rolle spielen.

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