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FOCUS zeichnet Neurologie des Klinikums Augsburg aus
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Klinikum Augsburg

FOCUS zeichnet Neurologie des Klinikums Augsburg aus

 Dr. Antonios Bayas, Leitender Oberarzt der Klinik für Neurologie. Foto: Klinikum Augsburg

Die Neurologische Klinik am Klinikum Augsburg zählt laut Magazin FOCUS auch 2015 wieder zu den Top-Kliniken: Dr. Antonios Bayas wurde von FOCUS Gesundheit im Bereich Multiple Sklerose als einer der Top-Mediziner in Deutschland ausgezeichnet.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Dr. Antonios Bayas ist seit 2005 am Klinikum Augsburg beschäftigt und Leitender Oberarzt sowie Stellvertreter von Chefarzt Prof. Dr. Markus Naumann an der Klinik für Neurologie. Von FOCUS Gesundheit wurde Bayas jetzt auf die Ärzteliste 2015 gesetzt. Dies zeichnet ihn im Schwerpunkt Multiple Sklerose als einen der Top-Mediziner Deutschlands aus. Die Liste ist das Ergebnis einer unabhängigen Datenerhebung von Umfragen medizinischer Fachgesellschaften, wissenschaftlichen Publikationen sowie Empfehlungen von Patientenvertretungen, Selbsthilfegruppen und Medizinern. Diese Auszeichnung unterstreicht die überregionale Bedeutung der Neurologischen Klinik am Klinikum Augsburg.

Frauen erkranken dreimal häufiger an MS als Männer

Laut Bayas sind in Deutschland schätzungsweise 180.000 Menschen an Multipler Sklerose erkrankt. Im Einzugsgebiet des Klinikum Augsburg gibt es rund 3.000 Patienten mit der Autoimmunerkrankung. Das ist, gemessen an anderen Autoimmunerkrankungen, keine sehr hohe Zahl. An Multipler Sklerose, bei der das Immunsystem das Nervensystem attackiert, erkranken vor allem junge Erwachsene. Nur drei bis fünf Prozent aller Patienten erkranken im Kindesalter. Frauen sind dreimal so häufig betroffen wie Männer. „Warum das so ist, wissen wir noch nicht“, erklärt Dr. Bayas, „es gibt verschiedene Erklärungsmodelle, aber noch keinen sicheren Beweis, möglicherweise sind hormonelle Einflüsse mit verantwortlich.“ Viele seiner Patienten begleitet Dr. Bayas ein Leben lang. Denn heilbar ist die Multiple Sklerose nicht.

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Forschung soll Lebensqualität von MS-Patienten sichern

Forschungsanstrengungen der letzten Jahrzehnte haben aber dazu geführt, dass Ärzten und Patienten heute zwölf zugelassene schützende Medikamente zur MS-Therapie zur Verfügung stehen. Diese werden je nach Aktivität und Verlaufsform der Erkrankung eingesetzt. Wenn auch eine Heilung derzeit nicht möglich ist: Das Ziel der therapeutischen Maßnahmen ist es, die Unabhängigkeit des Patienten in einem normalen Alltag so gut und so lange wie möglich zu erhalten. So soll die beste erreichbare Lebensqualität gewährleistet werden. „Mit den heutigen modernen Medikamenten gelingt uns das sehr viel besser und wesentlich häufiger als noch vor 20 Jahren“, sagt Dr. Bayas.

MS kommt vor allem in der westlichen Welt vor

Die Ursache von MS ist unter anderem auch auf eine genetische Komponente sowie Umweltfaktoren zurückzuführen. „Interessant in diesem Zusammenhang ist: Je weiter Sie zum Äquator kommen, desto weniger Menschen haben eine MS-Erkrankung“, erklärt Dr. Bayas. Untersuchungen zufolge ist dagegen das MS-Risiko in Regionen wie USA, Kanada, Nord- und Westeuropa sowie Neuseeland und Teilen Australiens besonders hoch. Prominenteste Patientin dürfte zurzeit die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin, Marie Luise Dreyer, sein. Ihre Offenheit im Umgang mit Multipler Sklerose freut Dr. Bayas sehr, da sie vielen anderen Betroffenen auf diese Weise Mut macht. Auch der Dichter Heinrich Heine könnte, so Dr. Bayas, an MS gelitten haben.

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