Messelandschaft

FMB-Süd verkündet Ausfall im Jahr 2021 auf der Messe Augsburg

Die Messe Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Aufgrund der Corona-Pandemie haben in Europa seit März dieses Jahres keine größeren Messen mehr stattgefunden. Weshalb die FMB-Süd bereits verkündet hat, auch im Jahr 2021 auszusetzen.

Die Pandemie hat erhebliche Auswirkungen auf das Messewesen als Teil der Marketing-Kommunikation in der Industrie. Seit März 2020 hat es in Europa keine größere Industriemesse gegeben. Auch die für den Herbst geplanten internationalen Messen wie beispielsweise die Euroblech, Fakuma, formnext, Motek oder SPS wurden abgesagt oder verschoben. Einzig nationale Messen wie die FMB in Bad Salzuflen – am 4. bis 6. November 2020 – können unter Hygieneauflagen stattfinden.

Entscheidung im Sinne von Ausstellern und Besuchern

Diese Entwicklung hat auch Auswirkungen auf die FMB-Süd. In Anbetracht des dichten Besatzes an turnusmäßig stattfindenden und verschobenen Industriemessen im Frühjahr 2021 hat die Easyfairs Deutschland GmbH entschieden, mit der nächsten FMB-Süd – die für den Februar 2021 geplant war – auszusetzen. Christian Enßle, Portfolio Manager FMB erklärt: „Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, aber wir haben sie im Sinne der Aussteller und Besucher getroffen. Der Grund: Unser Ziel ist es immer, eine erfolgreiche Messe mit vielen qualifizierten Fachbesuchern zu veranstalten. Angesichts der Messevielfalt in den Monaten Februar bis April und des knappen Zeitbudgets der Entscheider in der Industrie sehen wir diese Voraussetzung aber nicht als zwingenderweise gegeben an.“

Neustart mit geschärftem Profil

Die Veranstalter wollen die Zeit nutzen, um für das Frühjahr 2022 eine neu ausgerichtete FMB-Süd vorzubereiten. „Es war ja der Wunsch vieler Aussteller, das erfolgreiche Konzept der FMB in die Südhälfte Deutschlands zu übertragen: eine kompakte und kontaktstarke Messe, die das gesamte Spektrum der Zulieferindustrie für den Maschinenbau abdeckt. Dieses Konzept ist aufgegangen – auch dank der sehr guten Zusammenarbeit mit starken Partnern, insbesondere dem Cluster Mechatronik & Automation und der Messe Augsburg“, betont Enßle. Nun werde der Veranstalter das Profil der Messe noch schärfen und – so ist der Plan – 2022 der Zulieferindustrie eine wirkungsvolle Kommunikationsplattform im Süden Deutschlands bieten.

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