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Festakt: MAI Carbon feiert in Augsburg 10-jähriges Bestehen
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Jubiläum

Festakt: MAI Carbon feiert in Augsburg 10-jähriges Bestehen

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Mit Gästen aus Politik, Forschung und Wirtschaft feierte MAI Carbon seinen zehnten Geburtstag. Foto: Michael Ermark / B4BSCHWABEN.de

Faserverbund-Technik effizienter gestalten, in die Öffentlichkeit bringen und die Region zum Marktführer machen. Das waren vor zehn Jahren die expliziten Ziele des Spitzenclusters MAI Carbon. Wurden diese Ziele nun erreicht?

Augsburg, München, Ingolstadt. Diese drei Städte sollen zu den besten Standorten gehören, wenn es um Faserverbundtechnik geht. Das ist das Ansinnen des Spitzenclusters MAI Carbon, welcher samt seinen über 100 Netzwerkpartnern nun sein 10-jähriges Bestehen im Technologiezentrum in Augsburg gefeiert hat. Dazu lud der Vorstand diverse Speaker ein, welche das Netzwerk und dessen Bedeutung aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. 

MAI Carbon feiert in Augsburg seinen zehnten Geburtstag. Verschiedene Gastredner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik resümierten bei einem Festakt die vergangene Dekade und warfen gleichzeitig einen Blick in die Zukunft. Fotos: Michael Ermark / B4BSCHWABEN.de

Augsburg soll „Carbon Valley“ werden

Eigentlich hätte der Bayerische Wirtschaftsminister, Hubert Aiwanger, an diesem Julitag in Augsburg zu Gast sein sollen. Doch eine Corona-Infektion durchkreuzte diese Pläne. Mit MdL Dr. Fabian Mehring konnten die Teilnehmer des Festakts aber einen Politiker begrüßen, für den MAI Carbon ebenso viel bedeutet. In Anspielung auf das „Silicon Valley“ in den Vereinigten Staaten, erklärte dieser, MAI Carbon sorge dafür, dass hier eine Art „Carbon Valley“ entstehe.  „Bayerns Spitzencluster MAI Carbon steht für die beeindruckende Erfolgsgeschichte von Spitzeninnovation aus Bayern. Im engen Schulterschluss von Wirtschaft, Forschung und Politik ist es unter dem Dach des Clusters erfolgreich gelungen, ein weltweit führendes Innovation-Hub in Bayern aufzubauen. Im Zuge der Illustration der Großserienfähigkeit von CFK sind kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe zu einer der bedeutendsten Werkstoffgruppen des 21. Jahrhunderts geworden – und Bayern zum „Carbon Valley“ Europas und der Welt.“ Außerdem ergänzte er: „Das eindrucksvolle Wachstum des Spitzenclusters, unter dessen Dach zwischenzeitlich 120 Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen kooperieren, zeigt wie sehr Unternehmen und Forschende die Plattform schätzen. Dadurch ist MAI Carbon längst zu einem wesentlichen Motor der regionalen Wirtschaft zwischen den Großräumen München, Augsburg und Ingolstadt geworden.“

Best Practice: Faserverbundtechnik in Industrie und Sport
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Doch was heißt das konkret? Beim Festakt zum zehnjährigen Jubiläum begrüßten die Netzwerkpartner zwei Speaker, die Beispiele aufzeigten, wie Faserverbundstoffe an zwei ganz unterschiedlichen Orten zum Einsatz kommen. Ein Beispiel aus der Industrie ist BMW. Denn der Münchner Automobilkonzern setzt schon länger auf Leichtbauweise – und spart so Ressourcen und damit Geld. Unter dem Strich sei dies am Ende nicht nur wirtschaftlicher, sondern auch nachhaltiger, da leichtere Fahrzeuge spritsparender unterwegs sind. Doch die Produkte der MAI Carbon-Mitglieder sind nicht nur in Autos zu finden, sondern auch in Kanus. Dies erklärte der Augsburger Kanute und Olympiasieger Hannes Aigner. Für den Profisport sei Carbon ein Material, welches seines gleichen suche. Bei der Kanu WM 1972 in Augsburg seien die Paddel noch aus Holz gewesen und die Boote aus Polyester. Die Folge: mehr Gewicht – beim Paddel bis zu einem Kilo – und damit Einbußen in der Flexibilität. Inzwischen sei – abgesehen von der Kleidung – alles aus Carbon: Kanu, Paddel und nicht zuletzt auch der Schutzhelm.

Das plant MAI Carbon für die nächsten 10 Jahre
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In der Vergangenheit hat MAI Carbon schon einiges erreicht sind sich die Vorstandsmitglieder Sven Blanck und Ralph Hufschmied einig. „Mai Carbon ist ein wichtiger Player im Rahmen der Vernetzung. Wir bringen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und die Startup-Szene an einen Tisch. Das geschieht unabhängig der Couleur oder Branche. Auch konkurrenzbedingt vermitteln wir wie zwischen Audi und BMW. Damals saßen Vertreter beider Seiten an einem Tisch, wobei sie merkten es nur gemeinsam schaffen zu können“, erklärte Blanck und ergänzte: „Das ist der Ansatz, den wir auch weiterverfolgen wollen. Zudem wollen wir über die Branchengrenzen hinauswirken, denn Faserverbund ist nicht Automobil und Luftfahrtindustrie. Im Bauwesen könnten beispielsweise Betonwände um ein Drittel dünner mit dem Werkstoff hergestellt werden. Wir wollen also über den Tellerrand hinausschauen, was Mai Carbon zu einem essenziellen Vernetzer im Bereich der Faserverbundindustrie für Augsburg und Schwaben macht.“ Ralph Hufschmied richtete hingegen seinen Blick in die Zukunft des Netzwerks: „Wir werden uns am Standort Augsburg als Spitzencluster etablieren. Dabei wollen wir unsere Kreise vergrößern sowie unsere Themen Leichtbau, grüne Fasern und Recycling weiter vorantreiben. Wir brennen dafür unsere Technologien in der Gesellschaft und am Markt einzubringen.” 

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