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FCA Nachwuchsspieler suchen zweites Standbein HWK
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FCA/HWK

FCA Nachwuchsspieler suchen zweites Standbein HWK

 80 FCA Nachwuchsspieler im Praxistest bei der HWK in Augsburg, Foto: B4B SCHWABEN

Mit Bildergalerie. Der Berufswunsch der FCA Nachwuchsspieler liegt auf der Hand. Sie alle wollen Fußballprofi werden. Leider gelingt dies nur einem geringer Prozentsatz. Umso wichtiger ist es daher, sich frühzeitig um ein zweites berufliches Standbein zu kümmern, falls es mit dem Profifußball doch nichts werden sollte. Bei der Handwerkskammer für Schwaben (HWK) hatten die FCA Nachwuchsspieler nun die Gelegenheit, das Handwerk als berufliche Chance für sich zu entdecken.

Das Handwerk sucht talentierten Nachwuchs und der FCA tut dies auch. Diese Gemeinsamkeit verbindet das Handwerk mit dem Sport und auch viele Eigenschaften benötigt man sowohl im Handwerk wie auch im Sport. So seien Einsatz, Teamgeist, Fairness und Disziplin nicht nur auf dem Fußballfeld gern gesehen, wie Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführers der HWK Schwaben beim Besuch von rund 80 FCA Nachwuchsspielern erklärte. Bereits zum dritten Mal fand das Treffen zwischen HWK und FCA Nachwuchs statt. Ziel der speziellen Veranstaltung „Berufsausbildung und Karrierechancen im Handwerk“ ist es, den Jugendlichen auch andere berufliche Chancen und Möglichkeiten aufzuzeigen, wenn es mit dem Profifußball doch nichts werden sollte.

Duale Ausbildung hat hohen Stellenwert beim FC Augsburg

Der FCA ist gerade in Sachen Nachwuchsförderung sehr aktiv und darauf bedacht, dass sich die Nachwuchssportler nicht nur auf den Fußball konzentrieren. „Es ist leider so, dass nur ein geringer Prozentsatz der Nachwuchsspieler später einmal die Möglichkeit hat, Profifußballer zu werden. Wir legen deshalb auch Wert darauf, dass ihr euch über ein zweites berufliches Standbein Gedanken macht und setzten dabei auf die duale Ausbildung. Beim FC Augsburg erhält unser Nachwuchs sowohl eine qualitativ hochwertige Ausbildung im fußballerischen Bereich, wie auch Unterstützung bei der beruflichen Ausbildung.“ erklärte Manfred Paula, Zuständig für den Nachwuchs beim FC Augsburg, bei der HWK Veranstaltung.

Zwei Handwerksberufe kennen lernen

Im Rahmen der Informationsveranstaltung konnten sich die FCA Nachwuchsspieler ganz konkret über die Karrierechancen im Handwerk informieren und gleich selbst Hand anlegen. So wurden die Jugendlichen in zwei Gruppen aufgeteilt, für die jeweils ein Theorie-, wie auch ein Praxisteil auf der Agenda standen. Im Praxisteil konnten sich die Jugendlichen entscheiden, ob sie in den Beruf des Malers und Lackierers blicken wollen, oder sich doch lieber im Elektrohandwerk versuchen wollten. In beiden Gewerken durften die FCA Nachwuchsspieler selbst Hand anlegen. So entstanden beispielsweise bei den „Malern“ viele bunte Graffitis.

Alles in allem war der Abend für beide Seiten ein voller Erfolg. Die HWK konnte den Jugendlichen einen Einblick geben, was das Handwerk attraktives zu bieten hat und die Jungs vom FCA konnten erste Erfahrungen sammeln. So mancher Nachwuchsspieler hat sein handwerkliches Talent im Rahmen der Veranstaltung entdecken können und wer weiß, vielleicht entscheidet sich auch der ein oder andere Nachwuchsspieler sogar für eine Lehre im Handwerk, möglicherweise auch neben dem Fußball.

Sehen Sie in unserer Bildergalerie, wie sich der FCA Nachwuchs im Praxistest bei der HWK geschlagen hat.

Früh übt sich, wer ein Meister werden will. Bevor es aber so weit ist, sollte man sich erst einmal im Klaren sein, was man später einmal werden will. Für die Jugendlichen vom FC Augsburg gibt es meist nur eine Antwort: Fußballprofi. Doch sollte es mit der großen Karriere auf grünem Rasen doch nichts werden, ist ein zweites berufliches Standbein, möglicherweise im Handwerk gar nicht schlecht. Rund 80 Nachwuchsspieler des FC Augsburg informierten sich jetzt über das Handwerk bei der Handwerkskammer für Schwaben.

Was die Jugendlichen in der HWK alles erlebt haben, lesen Sie in unserem Artikel.

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