Pachtvertrag unterschrieben

Es steht fest: Kupa-Künstler ziehen bis 2019 aufs Gaswerk-Gelände um

Dr. Mark Dominik Hoppe, Thomas Lindner, Peter Bommas und Steffen Ruch. Foto: Wohnbaugruppe Augsburg
Am 29. Juni 2017 wurde der Pachtvertrag unterschrieben. Darin geregelt ist auch, was nach dem Umzug der „Kantine“ mit dem Gebäude geschehen soll, in dem sich der Club derzeit befindet.

Der Umzug der Künstler aus dem Kulturpark (Kupa) West auf das Gaswerk-Gelände findet schrittweise statt. Vorgesehen ist eine weitere, befristete Nutzung des Reese-Areals für zwei Jahre. Der Pachtvertrag ist befristet. Unterschrieben wurde er von Dr. Mark Dominik Hoppe, Chef der Wohnbaugruppe (WBG) Augsburg sowie den beiden Kupa-Geschäftsführer Thomas Lindner und Peter Bommas. Mit dabei war auch Steffen Ruch von der Wohnbaugruppe Augsburg/Entwickeln.

Umzug in mehreren Schritten

Mit dem Vertrag wurden die Auszugs-Termine klar geregelt. Der Großteil der heutigen Kupa-Nutzer wird demnach in mehreren Phasen bis spätestens 2019 auf das neue Kreativgelände „Gaswerk“ umziehen. „Damit ist klar, dass das bisherige Kupa-Gelände auf dem Reese-Areal noch für eine Weile befristet genutzt werden kann und kein umzugswilliger Kupa-Nutzer auf der Straße stehen wird. So ist es versprochen und so wird es auch gehalten“, sagt Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl zur Vertragsunterzeichnung.

Umzug der Kantine könnte Arbeitsplätze sichern

Vertraglich geregelt ist auch, dass das Gebäude des Musik-Clubs „Kantine“ nach dessen voraussichtlichem Auszug in die Yum-Club-Räume am Königsplatz nicht nachgenutzt wird, sondern leer bleibt. Wie regionale Medien bereits berichteten, will die „Kantine“ von ihrem jetzigen Standort in der ehemaligen Reese-Kaserne im Sheridan Park in die Innenstadt ziehen. Damit wäre die Zukunft des Augsburger Liveclubs gesichert. Auch für den Yum-Club soll dies eine Win-win-Situation darstellen: „Mit dem Betriebsübergang können die Arbeitsplätze gesichert und die Insolvenz abgewendet werden“, meldete die Augsburger Allgemeine.

Niedrige Mietkosten für Künstler

Kulturreferent Thomas Weitzel betont: „Auf dem Gaswerkgelände werden Kreative und Kunstschaffende in fünf Gebäuden ihre neue Heimat in Ateliers, Proberäumen und Werkstätten finden – zu niedrigen Mietkosten. Das passiert schrittweise, was Zeit für eine nachhaltige Entwicklung des Geländes gibt.“ Einer Mietpreis-Garantie über mehrere Jahre hinweg wollte die Stadt zuletzt jedoch nicht zustimmen.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Pachtvertrag unterschrieben

Es steht fest: Kupa-Künstler ziehen bis 2019 aufs Gaswerk-Gelände um

Dr. Mark Dominik Hoppe, Thomas Lindner, Peter Bommas und Steffen Ruch. Foto: Wohnbaugruppe Augsburg
Am 29. Juni 2017 wurde der Pachtvertrag unterschrieben. Darin geregelt ist auch, was nach dem Umzug der „Kantine“ mit dem Gebäude geschehen soll, in dem sich der Club derzeit befindet.

Der Umzug der Künstler aus dem Kulturpark (Kupa) West auf das Gaswerk-Gelände findet schrittweise statt. Vorgesehen ist eine weitere, befristete Nutzung des Reese-Areals für zwei Jahre. Der Pachtvertrag ist befristet. Unterschrieben wurde er von Dr. Mark Dominik Hoppe, Chef der Wohnbaugruppe (WBG) Augsburg sowie den beiden Kupa-Geschäftsführer Thomas Lindner und Peter Bommas. Mit dabei war auch Steffen Ruch von der Wohnbaugruppe Augsburg/Entwickeln.

Umzug in mehreren Schritten

Mit dem Vertrag wurden die Auszugs-Termine klar geregelt. Der Großteil der heutigen Kupa-Nutzer wird demnach in mehreren Phasen bis spätestens 2019 auf das neue Kreativgelände „Gaswerk“ umziehen. „Damit ist klar, dass das bisherige Kupa-Gelände auf dem Reese-Areal noch für eine Weile befristet genutzt werden kann und kein umzugswilliger Kupa-Nutzer auf der Straße stehen wird. So ist es versprochen und so wird es auch gehalten“, sagt Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl zur Vertragsunterzeichnung.

Umzug der Kantine könnte Arbeitsplätze sichern

Vertraglich geregelt ist auch, dass das Gebäude des Musik-Clubs „Kantine“ nach dessen voraussichtlichem Auszug in die Yum-Club-Räume am Königsplatz nicht nachgenutzt wird, sondern leer bleibt. Wie regionale Medien bereits berichteten, will die „Kantine“ von ihrem jetzigen Standort in der ehemaligen Reese-Kaserne im Sheridan Park in die Innenstadt ziehen. Damit wäre die Zukunft des Augsburger Liveclubs gesichert. Auch für den Yum-Club soll dies eine Win-win-Situation darstellen: „Mit dem Betriebsübergang können die Arbeitsplätze gesichert und die Insolvenz abgewendet werden“, meldete die Augsburger Allgemeine.

Niedrige Mietkosten für Künstler

Kulturreferent Thomas Weitzel betont: „Auf dem Gaswerkgelände werden Kreative und Kunstschaffende in fünf Gebäuden ihre neue Heimat in Ateliers, Proberäumen und Werkstätten finden – zu niedrigen Mietkosten. Das passiert schrittweise, was Zeit für eine nachhaltige Entwicklung des Geländes gibt.“ Einer Mietpreis-Garantie über mehrere Jahre hinweg wollte die Stadt zuletzt jedoch nicht zustimmen.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben