Standortsicherung

Erweiterungspläne: PCI errichtet neues Lieferzentrum in Augsburg

Schon in wenigen Wochen soll der Spatenstich für das neue Lieferzentrum von PCI in Augsburg gefeiert werden. Was genau geplant ist, wurde am Standort des Herstellers von Baustoffen vorgestellt.

„Zu einem großen Teil dient die Investition in ein neues Lieferzentrum zur Entzerrung. Die bislang sieben Verladerampen sind für die Masse an Lieferungen einfach zu wenig. Genügend Mitarbeiter wären da – erst im letzten Jahr haben wir etwa 50 neue Arbeitsplätze aufgebaut. Aber die räumlichen Kapazitäten fehlen“, erklärte Marc C. Köppe, Vorsitzender der Geschäftsführung PCI Gruppe. Die Bauarbeiten sollen im Herbst 2019 starten. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme ist bis Herbst 2020 geplant.

1.200 neuen Lagerplätze

Um das zu ändern, investiert die Gruppe einen hohen einstelligen Millionenbetrag in den Neubau. Die rund 2.300 Quadratmeter große Halle wird zwischen der Friedrich-Ebert-Straße und dem Alten Postweg auf dem bestehenden PCI-Gelände errichtet und schließt direkt an die Bestandsgebäude an. Neben der Fläche mit rund 1.200 neuen Lagerplätzen entstehen auch vier neue LKW-Laderampen, die die bestehenden Kapazitäten erweitern. Mit dem der neuen Halle werden die bestehenden Freiflächen am Augsburger Standort weitestgehend bebaut: „Baulich haben wir in Augsburg bald das Limit erreicht. Mit smarten Lösungen ist dann aber immer noch Luft nach oben“, so Köppe.

Logistische Infrastruktur wird ausgebaut

Der Neubau in Augsburg rundet die Investitionen der Gruppe ab. „Nach den umfangreichen, im vergangenen Jahr fertiggestellten Investitionen in unsere Lieferzentren und Produktionsanlagen in Hamm  und Wittenberg haben wir seit 2017 an allen Produktionsstandorten der PCI Gruppe in Deutschland erheblich investiert.“, erklärte der Vorsitzende der Geschäftsführung. Mit dem neuen Lieferzentrum in Augsburg wird nun auch am Hauptsitz die logistische Infrastruktur erweitert. Jedes Jahr werden hier zwischen 400.000 und 500.000 Lieferpositionen verladen. Das entspricht einer Menge von rund 120.000 Tonnen.

Arbeitsplätze werden gesichert

Investiert wird auch am Standort Hamm. Dort soll die Abfüllkapazität für Pulverstoffe im Eimer verdoppelt werden. Die neue Anlage füllt, verschließt und palettiert automatisch bis zu 500 Eimer pro Stunde. „Modernste digitale Prozesse und die Investition in eine zukunftsfähige Infrastruktur zeichnen die Wachstumsstrategie der Marken PCI und Thomsit aus. Damit sichern wir Arbeitsplätze an allen unseren Standorten und schaffen die Grundlage für weitere“, sagt Frank Rösiger, technischer Geschäftsführer PCI Gruppe.

Nötig sind die Investitionen vor allem in Zeiten des aktuellen Baubooms. Sorgen, dass dieses Hoch ein Ende nehmen und die Aufträge zurückgehen, hat Köppe derzeit aber nicht: „Natürlich beobachten wir  beispielsweise in der Automobilbranche oder dem China-Geschäft eine selektive Konjunktur-Abschwächung. Aber ob im Baugeschäft der teils erwartete Abschwung wirklich eintritt, bleibt abzuwarten. Selbst wenn es so weit ist, gibt es immer noch genug abzuarbeiten“, beschreibt Köppe.

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1.200 neuen Lagerplätze

Um das zu ändern, investiert die Gruppe einen hohen einstelligen Millionenbetrag in den Neubau. Die rund 2.300 Quadratmeter große Halle wird zwischen der Friedrich-Ebert-Straße und dem Alten Postweg auf dem bestehenden PCI-Gelände errichtet und schließt direkt an die Bestandsgebäude an. Neben der Fläche mit rund 1.200 neuen Lagerplätzen entstehen auch vier neue LKW-Laderampen, die die bestehenden Kapazitäten erweitern. Mit dem der neuen Halle werden die bestehenden Freiflächen am Augsburger Standort weitestgehend bebaut: „Baulich haben wir in Augsburg bald das Limit erreicht. Mit smarten Lösungen ist dann aber immer noch Luft nach oben“, so Köppe.

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Nötig sind die Investitionen vor allem in Zeiten des aktuellen Baubooms. Sorgen, dass dieses Hoch ein Ende nehmen und die Aufträge zurückgehen, hat Köppe derzeit aber nicht: „Natürlich beobachten wir  beispielsweise in der Automobilbranche oder dem China-Geschäft eine selektive Konjunktur-Abschwächung. Aber ob im Baugeschäft der teils erwartete Abschwung wirklich eintritt, bleibt abzuwarten. Selbst wenn es so weit ist, gibt es immer noch genug abzuarbeiten“, beschreibt Köppe.

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