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Energiekrise: Stadt Augsburg will Ampeln abschalten
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Maßnahmen

Energiekrise: Stadt Augsburg will Ampeln abschalten

Die Energiekrise sorgt in Augsburg bald für ausgeschaltene Ampeln und gedimmte Straßenbeleuchtung.
Die Energiekrise sorgt in Augsburg bald für ausgeschaltene Ampeln und gedimmte Straßenbeleuchtung. Foto: Reinhold Föger / Fotolia.com

Noch sind die Heizungen aus und die Tage hell, doch Augsburg steht ein herausfordernder Winter bevor. Oberbürgermeisterin Eva Weber erwartet ein „böses Erwachen“ und zieht deshalb erste Konsequenzen. Wo die Stadt ab sofort Energie einspart.

Die Berechnungen des diesjährigen Kostenanstiegs für den Energiebedarf versetzt die Stadt Augsburg helle Aufruhr. Mit einer Steigerung von 80 Prozent sollen die städtischen Energiedienstleistungen 28,3 Millionen Euro statt 15,9 Millionen Euro verschlingen. Weber warnt daher: „Die Lage ist ernst!“ So ernst, dass die Fuggerstadt umgehend erste Maßnahmen umsetzt, um nun den Verbrauch zu reduzieren.

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Wo jetzt schon die Lichter ausgehen

Mit sofortiger Wirkung werden die Fassadenbeleuchtungen an historischen Gebäuden abgeschalten. Dazu zählen Rathaus, Perlachturm, Verwaltungsgebäude, Jakobertor, Vogeltor, Dom, St. Ulrich, Freilichtbühne und städtische Museen. Ebenso wird Augsburg bei seinen Brunnen fortan Energie einsparen. Einige werden gänzlich abgeschaltet, während Augustus-, Merkur- und Herkulesbrunnen nur noch tagsüber in Betrieb sind. Im Botanischen Garten wird es keinen Lichterzauber geben, wie es ursprünglich bis Mitte August angekündigt wurde.

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Weitere kurzfristige Maßnahmen

In Freibädern wird es kälter, da die Wassertemperaturen wie schon zuvor um ein weiteres Grad gesenkt werden. Gleiches gilt für die Duschen in den öffentlichen Einrichtungen. Darüber hinaus prüft die Verwaltung das gezielte Abschalten von Verkehrsampeln. Welche davon sicherheitsrelevant sind, wird derzeit mit der Polizei gemeinsam ermittelt. Die Straßenbeleuchtung wird hingegen umgehend gedimmt. Für zukünftige Schritte wurde ein Krisenstab zur Energieversorgungslage eingerichtet.

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Wann die Krise spürbar wird

Grundsätzlich seien nun alle Bürger in der Pflicht möglichst viel Energie einzusparen. Das allein reiche jedoch nicht aus, wie die aktuellen Vorkehrungen offenbaren. „Bereits jetzt steigen die Heizkosten und Strompreise eklatant an und werden sich möglicherweise noch weiter erhöhen– das böse Erwachen kommt also spätestens bei der Abrechnung. Die Stadtverwaltung hat deshalb eine Reihe von kurz- und mittelfristigen Möglichkeiten zur Energieeinsparung identifiziert. Denn auch wir wollen einen Beitrag leisten, um den Gasverbrauch und die Belastung des städtischen Haushalts zu senken“, verkündet Eva Weber. Dabei gelte der Grundsatz je weniger verbraucht wird, umso weniger Gas wird benötigt. 

Welche Einsparungen folgen könnten

Zum Herbstbeginn könnten die Raumtemperaturen in den städtischen Gebäuden gesenkt werden. In Freibädern soll das Wasser erneut an ein bis zwei Grad verlieren. Zusätzlich entfallen dann Warmbadetage. Außerdem werden zusätzliche Mittel bereitgestellt, um LED-Umrüstungen zu ermöglichen. Für die Schulen erstellt die Verwaltung momentan eine Checkliste für Energieeinsparmöglichkeiten. Mithilfe von Photovoltaik-Anlagen wolle die Stadt Augsburg dann auch in die eigene Stromerzeugung einsteigen.

Aufruf zur bewussten Energienutzung

Oberbürgermeisterin Eva Weber appelliert im Einklang mit den beschlossenen Maßnahmen: „Nicht nur die Stadtverwaltung, sondern jede Augsburgerin und jeder Augsburger und jedes Unternehmen kann im eigenen Umfeld und im eigenen Bereich etwas zum Energiesparen beitragen. Dass wir als Stadt Ökostrom aus regenerativen Energien beziehen, entbindet uns davon nicht. Den Ökostrom der nicht verbraucht wird, können andere nutzen und so muss weniger fossile Energie zugeschaltet werden. Angesichts der aktuellen Energieversorgungslage geht es schlichtweg darum den Verbrauch zu drosseln, um Energie zu sparen. Und zwar in allen Bereichen.“

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