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Elke Hehl: „Das Weihnachtsgeschäft steht in diesem Jahr unter besonderen Vorzeichen“
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Einschätzung

Elke Hehl: „Das Weihnachtsgeschäft steht in diesem Jahr unter besonderen Vorzeichen“

Symbolbild. Für den schwäbsichen Einzelhandel ist die Weihnachtszeit besonders wichtig.
Symbolbild. Für den schwäbsichen Einzelhandel ist die Weihnachtszeit besonders wichtig. Foto: B4BSCHWABEN.de

Elke Hehl ist Handelsexpertin bei der IHK Schwaben. Die Stimmung der Einzelhändler bewertet sie in diesem Dezember als zwiegespalten. Das sind die Gründe für diese Einschätzung.

„Das Weihnachtsgeschäft steht in diesem Jahr unter besonderen Vorzeichen. Im dritten Jahr der Corona-Krise hatten viele Einzelhändler auf ein normales Weihnachtsgeschäft gehofft, doch die hohen Energiepreise, eine verhaltene Inlandsnachfrage und der Fachkräftemangel dämpfen die Hoffnung auf ein ungetrübtes Weihnachtsgeschäft“, stellt IHK-Handelsexpertin Elke Hehl mit Blick auf die aktuelle IHK-Konjunkturumfrage und vielen Beratungsgesprächen mit bayerisch-schwäbischen Einzelhändlern fest. Hehl kommentiert: „Die Hoffnung auf ein gutes Weihnachtsgeschäft lebt, doch die Erwartungen für das kommende Jahr sind schlecht.“

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Die Stimmung der Händler ist teilweise optimistisch

Die Stimmung im bayerisch-schwäbischen Einzelhandel ist zwiegespalten. Im Herbst 2022 bewerteten rund 44 Prozent der Unternehmer ihre gegenwärtige wirtschaftliche Lage als gut. Für das kommende Weihnachtsgeschäft zeigen sich viele sogar einigermaßen optimistisch. Jedoch befürchten die bei der IHK-Konjunkturumfrage befragten Einzelhändler zu 55 Prozent eine Verschlechterung ihrer Situation im kommenden Jahr. Das entspricht einer historisch trüben Prognose.

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Der schwäbische Einzelhandel sieht sich Risiken ausgesetzt

Hehl vom Branchenservice Handel der IHK Schwabenerläutert zudem: „Die Gründe für die stark eingetrübten Zukunftsaussichten sind in den vielfältigen wirtschaftlichen Risiken zu finden.“ Der bayerisch-schwäbische Einzelhandel war recht optimistisch ins Jahr 2022 gestartet. Die Corona-Krise schien weitestgehend überwunden und die Inflationsrate verharrte auf einem eher niedrigen Niveau. Seitdem hat sich die Situation allerdings deutlich verschlechtert, denn der im Februar von Russland begonnene Krieg in der Ukraine drückt auch in der Region auf die Verbraucherstimmung. Hinzu kommen instabile Lieferketten beispielsweise aufgrund der chinesischen Null-Covid-Strategie, was zu steigenden Einkaufspreise führt. Sogar noch überlagert werden diese Risiken von den hochgeschnellten Preise für Energie, die den Einzelhandel beispielsweise bei der Beleuchtung oder den Heizkosten treffen. „Zum Jahreswechsel laufen viele Stromverträge aus. Die neuen Verträge mit deutlich höheren Preisen können bei bereits in Not geratenen Einzelhändlern sogar die die Existenz bedrohen“, warnt Hehl.

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Welche Rolle spielt der Online-Handel in Schwaben?

Grundsätzlich müsse sich der stationäre Handel darauf einstellen, dass sich das Kundenverhalten nachhaltig verändert hat, resümiert Hehl. Das Wachstum des Online-Handels in Zeiten der Corona-Krise hat den Wettbewerb um den Verbraucher weiter verstärkt. „Die Zukunft des stationären Handels entscheidet sich wohl daran, ob er die Verfügbarkeit und Schnelligkeit des Onlinehandels mit den Vorteilen des stationären Handels, wie Beratung, Erlebnis und Inspiration auf der Fläche, kombinieren kann“, erwartet Hehl.

Attraktive Innenstädte sind zu Weihnachten besonders wichtig

„Besondere Bedeutung hat zudem das Umfeld in den Innenstädten“, ergänzt Franziska Behrenz, die in der IHK Schwaben beim Branchenservice Handel unter anderem für die Standortentwicklung zuständig ist. „Vor dem Hintergrund des erwarteten Rückgangs von Handelsflächen ist es besonders wichtig, dass Leerstände in den Innenstädten, insbesondere in den 1A-Lagen, vermieden werden.“ Voraussetzung dafür seien einfach erreichbare Innenstädte mit namhaften Frequenzbringern, einer hohen Aufenthaltsqualität und attraktiven Besuchsanlässen wie Weihnachtsmärkte mit einer stimmungsvollen Beleuchtung.

„Gerade wegen dieser herausfordernden Situation und den schlechten Erwartungen für 2023 ist ein gutes Weihnachtsgeschäft für den Einzelhandel sehr wichtig. Die Wochen vor und nach Weihnachten sind die umsatzstärkste Zeit des Jahres und eine unverzichtbare Basis, um gestärkt in ein absehbar schwieriges Jahr starten zu können“, so Hehl abschließend. Vor diesem Hintergrund hoffen viele Händler, dass die Kunden für ihre Weihnachtseinkäufe auch im stationären Handel zugreifen.

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