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Einigung im Tarifstreit: Post-Streik endet Montagnacht
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Deutsche Post AG / ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

Einigung im Tarifstreit: Post-Streik endet Montagnacht

 Mitarbeiter der Deutschen Post beim Leeren eines Briefkastens. Foto: Deutsche Post AG

Der Tarifstreit bei der Deutschen Post ist nach rund vier Wochen beendet: Die Deutsche Post und die Gewerkschaft ver.di haben sich geeinigt. In der Nacht von Montag auf Dienstag nehmen auch in Augsburg Briefträger und Paketboten wieder ihre Arbeit auf. 

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Nach rund vier Wochen Dauerstreik hat ver.di den Arbeitskampf für beendet erklärt: Vertreter der Gewerkschaft und der Deutschen Bahn haben sich geeinigt. Bis Dienstagmorgen kehren alle Briefträger und Paketboten zu ihrer Arbeit zurück. Auch in Bayerisch-Schwaben waren in den vergangenen Wochen zahlreiche Briefe und Pakete liegen geblieben oder kamen verspätet an. Vor allem Online-Händler klagten über die Auswirkungen des Streiks. Auch die Amazon-Mitarbeiter in Graben waren zum Streik aufgerufen worden: Tatsächlich beteiligte sich hier aber nur eine kleine Minderheit am Arbeitskampf.

Mit diesen Tricks kam die Post trotzdem pünktlich an

Während der vergangenen Wochen nutzen zahlreiche Postkunden Alternativen, damit ihre Post trotz des Streiks pünktlich ankam. Gleichzeitig betonte die Deutsche Post, dass die Forderungen der Gewerkschaft ver.di Arbeitsplätze gefährden würden. Vor allem um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens sorgte sich die Deutsche Post.

Das sind die Ergebnisse des Tarifkonflikts

Die DHL Delivery GmbHs bleiben bestehen: Die Deutsche Post AG wollte laut Angaben der Gewerkschaft ver.di über eine Rückführung in den Konzern nicht verhandeln. Anfang dieses Jahres hatte die Deutsche Post die Paketgesellschaften ausgegründet. Eine Rückführung war eigentliche eine zentrale Forderung der Gewerkschaft ver.di gewesen. Allerdings hat die Deutsche Post zugesagt, dass die derzeit angestellten Paketzusteller beim Mutterkonzern bleiben. Damit können nur neu eingestellte Mitarbeiter in die DHL Delivery GmbHs kommen. Außerdem wird der Kündigungsschutz bei der Post um vier Jahre bis Ende 2019 verlängert. Zusätzlich wird eine Vergabe von Brief- oder kombinierter Brief- und Paketzustellung an Fremdfirmen bis Ende 2018 ausgeschlossen. Desweiteren erhalten die rund 140.000 Beschäftigten mehr Geld: Zum 1. Oktober 2015 eine Einmalzahlung von 400 Euro fälig. Zum 1. Oktober 2016 werden nochmals zwei Prozent draufgeschlagen. Die dritte Erhöhung folgt zum 1. Oktober 2017 mit noch einmal 1,7 Prozent mehr Geld.

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