Meinung

Ein Virus treibt virtuelles Arbeiten in Schwaben voran

Symbolbild. Virtuelles Arbeiten kommt durch Corona flächendeckend zum Einsatz. Foto: mrmohock/stock.adobe.com
Selten war so viel Unternehmergeist und Kreativität gefragt wie jetzt. Alle kämpfen, viele bangen. Bayerisch-Schwabens Unternehmen müssen nun unter Beweis stellen, wie zukunftssicher sie aufgestellt sind.

Wie werden wir in Zukunft arbeiten? Eine Frage, die vor ein paar Monaten noch recht häufig gestellt wurde und meist mit denselben Antworten zurückkam: Virtuell, flexibel, automatisiert und dabei nicht die Komponente Mensch vergessen. Was da noch vage Theorie war, trat nun mit Schwung in Kraft. Unternehmen müssen sich in kürzester Zeit anpassen. Nicht allen wird es gelingen. Eines werden die Gewinner der Krise aber gemein haben: Modernes Arbeiten 4.0.

C wie Chance

Es gibt keine Probleme, nur Lösungen. Und wenn die Lösung noch nicht existiert, dann heißt sie Innovation. Gibt es größere Chancen, um ein Unternehmen zukunftssicher aufzustellen, als Innovationen? Wohl kaum. Nutzen Sie die Situation und werden Sie kreativ!

O wie Orientierung ändern

Gute Beispiele dafür gibt es bereits, auch hier in Bayerisch-Schwaben. Spuckschutz statt Messestand, Homeoffice im Hotelzimmer und erweiterte Lieferdienste sind nur einige der Ideen. Unternehmen orientieren sich damit um und achten auf die aktuellen Bedürfnisse der Kunden. Ein guter Weg, um die Krise zu meistern.

R wie Richtig Handeln

Krisenzeiten sind Entscheidungszeiten. Doch woher weiß ich, welche Wahl die richtige ist? Das können Sie sich wahrscheinlich nur selbst beantworten. Sie handeln schon richtig, indem Sie überhaupt handeln. Was kein Unternehmen durch die Krise bringen wird, ist Stillstand.

O wie Organisation umstellen

Nichts bewirkt eine schnellere Umstrukturierung wie eine Krise. Ihre Organisation nun neu und besser aufzustellen, kann Ihnen den entscheidenden Vorteil gegenüber dem Wettbewerber bringen. So abgedroschen es klingen mag: Sie müssen nicht als erster durchs Ziel, nur schneller als der Letzte sein. Hören Sie auf Ihre Mitarbeiter und deren Vorschläge. Machen Sie Ihr Unternehmen moderner.

N wie Neues wagen

Ihr Produkt passt nicht zur aktuellen Nachfrage? Ihre Dienstleistung wird derzeit nicht benötigt? Sie hätten aber eh noch eine andere Idee in der Schublade? Jetzt ist die Zeit, Neues zu wagen und vielleicht auch branchenfremd eine alternative Idee in die Tat umzusetzen. Alle Zeichen stehen auf Umbruch.

A wie Arbeiten von Daheim

„Bleib daheim“ lautet das Gebot. Das nehmen sich auch viele Arbeitgeber und -nehmer zu Herzen. Dabei beweisen sie quasi ganz nebenbei, dass flexibles Arbeiten durchaus möglich ist, wenn man nur will: Ärmel hochgekrämpelt und schnell so viele wie möglich ins Homeoffice bringen, war die Devise. Was viele lange vor sich herschuben, ging von jetzt auf gleich: Unternehmer haben in flexible Hardware und neue Software investiert, Admins und IT-Dienstleister Nachtschichten geschoben. Mitarbeiter haben sich von jetzt auf gleich eine neue Arbeitswelt zuhause geschaffen. Dabei managen viele den Alltag aus Arbeit, Haushalt, Kinderbetreuung, Unterricht und Angehörigen-Versorgung überraschend gut und halten ihre Unternehmen aus der Ferne am Laufen. Auch hier zeigt sich der Spirit der Krise: Wenn alle zusammenhelfen, haben wir eine Chance auch wirtschaftlich einigermaßen gut durchzukommen.

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Wie werden wir in Zukunft arbeiten? Eine Frage, die vor ein paar Monaten noch recht häufig gestellt wurde und meist mit denselben Antworten zurückkam: Virtuell, flexibel, automatisiert und dabei nicht die Komponente Mensch vergessen. Was da noch vage Theorie war, trat nun mit Schwung in Kraft. Unternehmen müssen sich in kürzester Zeit anpassen. Nicht allen wird es gelingen. Eines werden die Gewinner der Krise aber gemein haben: Modernes Arbeiten 4.0.

C wie Chance

Es gibt keine Probleme, nur Lösungen. Und wenn die Lösung noch nicht existiert, dann heißt sie Innovation. Gibt es größere Chancen, um ein Unternehmen zukunftssicher aufzustellen, als Innovationen? Wohl kaum. Nutzen Sie die Situation und werden Sie kreativ!

O wie Orientierung ändern

Gute Beispiele dafür gibt es bereits, auch hier in Bayerisch-Schwaben. Spuckschutz statt Messestand, Homeoffice im Hotelzimmer und erweiterte Lieferdienste sind nur einige der Ideen. Unternehmen orientieren sich damit um und achten auf die aktuellen Bedürfnisse der Kunden. Ein guter Weg, um die Krise zu meistern.

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Krisenzeiten sind Entscheidungszeiten. Doch woher weiß ich, welche Wahl die richtige ist? Das können Sie sich wahrscheinlich nur selbst beantworten. Sie handeln schon richtig, indem Sie überhaupt handeln. Was kein Unternehmen durch die Krise bringen wird, ist Stillstand.

O wie Organisation umstellen

Nichts bewirkt eine schnellere Umstrukturierung wie eine Krise. Ihre Organisation nun neu und besser aufzustellen, kann Ihnen den entscheidenden Vorteil gegenüber dem Wettbewerber bringen. So abgedroschen es klingen mag: Sie müssen nicht als erster durchs Ziel, nur schneller als der Letzte sein. Hören Sie auf Ihre Mitarbeiter und deren Vorschläge. Machen Sie Ihr Unternehmen moderner.

N wie Neues wagen

Ihr Produkt passt nicht zur aktuellen Nachfrage? Ihre Dienstleistung wird derzeit nicht benötigt? Sie hätten aber eh noch eine andere Idee in der Schublade? Jetzt ist die Zeit, Neues zu wagen und vielleicht auch branchenfremd eine alternative Idee in die Tat umzusetzen. Alle Zeichen stehen auf Umbruch.

A wie Arbeiten von Daheim

„Bleib daheim“ lautet das Gebot. Das nehmen sich auch viele Arbeitgeber und -nehmer zu Herzen. Dabei beweisen sie quasi ganz nebenbei, dass flexibles Arbeiten durchaus möglich ist, wenn man nur will: Ärmel hochgekrämpelt und schnell so viele wie möglich ins Homeoffice bringen, war die Devise. Was viele lange vor sich herschuben, ging von jetzt auf gleich: Unternehmer haben in flexible Hardware und neue Software investiert, Admins und IT-Dienstleister Nachtschichten geschoben. Mitarbeiter haben sich von jetzt auf gleich eine neue Arbeitswelt zuhause geschaffen. Dabei managen viele den Alltag aus Arbeit, Haushalt, Kinderbetreuung, Unterricht und Angehörigen-Versorgung überraschend gut und halten ihre Unternehmen aus der Ferne am Laufen. Auch hier zeigt sich der Spirit der Krise: Wenn alle zusammenhelfen, haben wir eine Chance auch wirtschaftlich einigermaßen gut durchzukommen.

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