Deuter Sport GmbH

Ehemaliger Deuter-Chef für Engagement um Outdoor-Branche ausgezeichnet

Bernd Kullmann, ehemaliger Deuter-Geschäftsführer, wurde mit dem „OutDoor Honor Award“ ausgezeichnet. Foto: Deuter Sport GmbH
Bernd Kullmann, ehemaliger Deuter-Geschäftsführer, wurde mit dem „OutDoor Honor Award“ ausgezeichnet. Foto: Deuter Sport GmbH

Bereits zum elften Mal haben die OutDoor Messe Friedrichshafen und der Branchenverband der European Outdoor Group (EOG) den „OutDoor Honor Award“ verliehen. So wurde am 15. Juli 2016 zum elften Mal eine Persönlichkeit geehrt, die sich um die Outdoor-Branche besonders verdient gemacht hat – Deuter-Urgestein Bernd Kullmann.

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Bis 2013 war Bernd Kullmann Geschäftsführer bei Deuter und hat den Rucksack-Hersteller aktiv mitgestaltet. „Ich habe nur das gemacht, was ich am besten konnte: Klettern und Bergsteigen“, sagte Kullmann einmal über sich. Für sein großes Engagement und seine Verdienste um die Outdoor-Branche wurde er nun im Rahmen der Leitmesse OutDoor in Friedrichshafen ausgezeichnet.

Kullmanns Karriere bei Deuter

„Trotz über 100-jähriger Geschichte wäre Deuter heute nicht das, was es ist, ohne Bernd Kullmann“, würdigte TV-Moderator und Laudator Michael Pause zur Verleihung die Leistung des Preisträgers. Schon als junger Mitarbeiter bei Deuter brachte Kullmann Ideen und neue Aspekte ein. Auch von seinem Team erwartete er als Geschäftsführer Kreativität. Zuerst strebte Kullmann eine Karriere als Lehrer an. Diesen Weg brach er jedoch trotz eines glänzenden Examens ab, um den Beruf mit seinem Sport verbinden zu können. 1986 wurde er „Reisender für Rucksäcke“ bei Deuter. Die Produkte, die sie verkauften, konnte er so gleich selbst testen. Es dauerte nicht lange, bis er zum Produktmanager wurde. Anschließend stieg er zum Gesamtverantwortlichen für den Bereich Rucksäcke auf. Im Jahr 2006 wurde er schließlich Geschäftsführer.

Faire Arbeitsbedingungen von großer Bedeutung

Kullmann förderte ein partnerschaftliches Verhältnis und blieb seit 1993 einem Rucksackproduzenten in Vietnam treu. Denn für Kullmann haben faire Arbeitsbedingungen auch in Asien einen hohen Stellenwert. Er ist sicher, dass sich diese auf die Qualität der Produkte auswirken. Deshalb ist Deuter ein Mitglied der Fair Wear Foundation und hält dort einen „Leader Status“. Auch die Themen Umwelt und eine nachhaltige Produktion wurden bei Kullmann schon früh priorisiert. Er engagierte sich jahrelang im Bundesverband der deutschen Sportartikel-Industrie in der Fachgruppe Outdoor und saß im Kuratorium Sport und Natur. 2013 übergab Kullmann schließlich die Unternehmensführung an seinen Nachfolger Martin Riebel. Seitdem fungiert er als Markenbotschafter für Deuter.

Deuter in neuen Räumen

Kullmann galt schon immer als authentisch. Auch Innovationskraft wird mit seinem Namen verbunden. Unter Kullmanns Führung wurden die erste variable und mit dem TÜV-Siegel versehene Kinderkraxe und der Bike-Rucksack mit Rückenprotektoren entwickelt. Zusätzlich ist es Kullmanns Verdienst, dass Deuter zum Jahreswechsel 2012/13 mit dem Team in neue Räumlichkeiten umziehen konnte. Auch in die Planung ihres künftigen Arbeitsplatzes bezog er die Mitarbeiter mit ein. 

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Bernd Kullmann, ehemaliger Deuter-Geschäftsführer, wurde mit dem „OutDoor Honor Award“ ausgezeichnet. Foto: Deuter Sport GmbH
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Bis 2013 war Bernd Kullmann Geschäftsführer bei Deuter und hat den Rucksack-Hersteller aktiv mitgestaltet. „Ich habe nur das gemacht, was ich am besten konnte: Klettern und Bergsteigen“, sagte Kullmann einmal über sich. Für sein großes Engagement und seine Verdienste um die Outdoor-Branche wurde er nun im Rahmen der Leitmesse OutDoor in Friedrichshafen ausgezeichnet.

Kullmanns Karriere bei Deuter

„Trotz über 100-jähriger Geschichte wäre Deuter heute nicht das, was es ist, ohne Bernd Kullmann“, würdigte TV-Moderator und Laudator Michael Pause zur Verleihung die Leistung des Preisträgers. Schon als junger Mitarbeiter bei Deuter brachte Kullmann Ideen und neue Aspekte ein. Auch von seinem Team erwartete er als Geschäftsführer Kreativität. Zuerst strebte Kullmann eine Karriere als Lehrer an. Diesen Weg brach er jedoch trotz eines glänzenden Examens ab, um den Beruf mit seinem Sport verbinden zu können. 1986 wurde er „Reisender für Rucksäcke“ bei Deuter. Die Produkte, die sie verkauften, konnte er so gleich selbst testen. Es dauerte nicht lange, bis er zum Produktmanager wurde. Anschließend stieg er zum Gesamtverantwortlichen für den Bereich Rucksäcke auf. Im Jahr 2006 wurde er schließlich Geschäftsführer.

Faire Arbeitsbedingungen von großer Bedeutung

Kullmann förderte ein partnerschaftliches Verhältnis und blieb seit 1993 einem Rucksackproduzenten in Vietnam treu. Denn für Kullmann haben faire Arbeitsbedingungen auch in Asien einen hohen Stellenwert. Er ist sicher, dass sich diese auf die Qualität der Produkte auswirken. Deshalb ist Deuter ein Mitglied der Fair Wear Foundation und hält dort einen „Leader Status“. Auch die Themen Umwelt und eine nachhaltige Produktion wurden bei Kullmann schon früh priorisiert. Er engagierte sich jahrelang im Bundesverband der deutschen Sportartikel-Industrie in der Fachgruppe Outdoor und saß im Kuratorium Sport und Natur. 2013 übergab Kullmann schließlich die Unternehmensführung an seinen Nachfolger Martin Riebel. Seitdem fungiert er als Markenbotschafter für Deuter.

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Kullmann galt schon immer als authentisch. Auch Innovationskraft wird mit seinem Namen verbunden. Unter Kullmanns Führung wurden die erste variable und mit dem TÜV-Siegel versehene Kinderkraxe und der Bike-Rucksack mit Rückenprotektoren entwickelt. Zusätzlich ist es Kullmanns Verdienst, dass Deuter zum Jahreswechsel 2012/13 mit dem Team in neue Räumlichkeiten umziehen konnte. Auch in die Planung ihres künftigen Arbeitsplatzes bezog er die Mitarbeiter mit ein. 

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