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Dritte Gleise nach Dinkelscherben: Landrat empört
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Landratsamt Augsburg

Dritte Gleise nach Dinkelscherben: Landrat empört

 „Wunschträume oder machbare Lösung? Dritte Gleise nach Dinkelscherben, Foto: Erwin Lorenzen/pixelio.de

Wunschträume oder machbare Lösung? Während sich der Landkreis auf das Machbare in Sachen dritte Gleise nach Dinkelscherben orientiert hat, werfen FW-Kreisrat Johann Häusler und die Dinkelscherber SPD-Vositzende Anette Luckner der CSU und MDL Max Strehle mangelndes Interesse für die Region vor. Landrat Martin Sailer ist empört.

Für die Vorwürfe des FW-Kreisrats Johann Häusler und der Dinkelscherber SPD-Vorsitzenden Annette Luckner habe Landrat Martin Sailer wenig Verständnis. Die beiden werfen der CSU und MdL Max Strehle in Sachen dritte Gleise nach Dinkelscherben mangelndes Interesse für die Region vor. Diesem Vorwurf entgegnet Landrat Martin Sailer empört: „Nach fast 15 Jahren Diskussion ist es dem Kreistag und allen darin vertretenen Parteien endlich gemeinsam gelungen, die dritten Gleise bis Gessertshausen und Meitingen zur Anmeldung zu bringen. Dies war insbesondere auch deshalb möglich, weil sich alle Beteiligten auf das derzeit Machbare orientiert haben. Außerdem wurde das bei jeder Investitionsanmeldung zum Bundesverkehrswegeplans (BVWP) zu berücksichtigende- Nutzen-Kosten-Verhältnis, das größer als 1,0 sein muss, beachtet. Wir haben damit den Einstieg in den Ausbau der Schieneninfrastruktur im Landkreis erreicht“, so Sailer. „Zudem haben die Untersuchungen im Laufe des Prozesses gezeigt, dass der dreigleisige Ausbau nach Gessertshausen auch Verbesserungen für die Anbindung von Dinkelscherben nach sich ziehen wird.“ Außerdem sei, soweit sich die entsprechenden Kosten-Nutzen-Werte für Dinkelscherben künftig verbessern, durch diese Entscheidung ein weiterer Ausbau bis Dinkelscherben im nächsten BVWP immer noch möglich.

Verantwortungsvoll Handeln für die Region

„Es bestehe aber auch die Möglichkeit, die Maximalanforderung zu stellen. Damit erfülle man die entsprechenden fachlichen Voraussetzungen für den Gesamtbereich nicht und wundere sich dann im Nachhinein, dass das gesamte Paket aus dem BVWP herausfalle“, so Landrat Sailer weiter. Genau dies zu verhindern, sei verantwortungsvolles Handeln für die gesamte Region und müsse bei den entsprechenden Abstimmungen beachtet werden.

„Es entbehrt nicht einer gewissen Peinlichkeit, so Sailer, wenn Personen, die bisher für unsere Heimat in München noch nichts erreicht haben, sich zu Wort melden und verdiente Politiker wie Max Strehle, der sich wie kein Zweiter für unser Augsburger Land engagiert hat, ich denke dabei nur an die Stationierung des Rettungshubschraubers oder die Generalsanierung des Klinikums, solche haltlosen Vorwürfe machen.

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