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Dozenten der Hochschule Augsburg gewinnen „Lehrförderpreis 2022“
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Auszeichnung

Dozenten der Hochschule Augsburg gewinnen „Lehrförderpreis 2022“

 Freuen sich über die Auszeichnung „Lehrförderpreis 2022“: Prof. Dr. Sabine Joeris von der Fakultät für Wirtschaft und Prof. Dr.
Freuen sich über die Auszeichnung „Lehrförderpreis 2022“: Prof. Dr. Sabine Joeris von der Fakultät für Wirtschaft und Prof. Dr. Volodymyr Brovkov von der Fakultät für Informatik der Hochschule Augsburg. Bildnachweis: Michael Pulczynski / BayZiel
Michael Ermark B4B Wirtschaftsleben Schwaben vmm Wirtschaftsverlag
Von Michael Ermark

Nachhaltigkeits-Kompetenzen vermitteln. Das ist das Ziel eines neuen Lehrkonzepts von Prof. Dr. Sabine Joeris und Prof. Dr. Volodymyr Brovkov der Hochschule Augsburg. Wie dieses Konzept nun die Jury der „Lehrförderpreises 2022“ überzeugen konnte.

Für die Konzeption einer interdisziplinären Lehrveranstaltung zur Vermittlung von Nachhaltigkeitskompetenzen wurden Prof. Dr. Sabine Joeris von der Fakultät für Wirtschaft und Prof. Dr. Volodymyr Brovkov von der Fakultät für Informatik der Hochschule Augsburg von Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume mit dem „Lehrförderpreis 2022“ ausgezeichnet. Bei dem Lehrkonzept handelt es sich um ein fakultätsübergreifendes Projekt, in dem in interdisziplinären Teams nach Lösungen gesucht werden soll, wie der Hochschulcampus nachhaltiger gestaltet werden kann. Zentral dabei ist, dass die Studierenden ihr theoretisch erworbenes Wissen direkt im Hochschulbetrieb anwenden. Start ist im Wintersemester 2022/23. 

An die beiden gerichtet betonte der Minister: „Innovative Lehre ist die Halsschlagader unserer Hochschulausbildung in Bayern. Die Lehrideen der heutigen Preisträgerinnen und Preisträger sind eine Blaupause für modernen akademischen Unterricht. Herzlichen Dank für Ihre herausragende Arbeit. Sie ist das Erfolgsrezept für top ausgebildete und motivierte Fachkräfte.“ Die feierliche Verleihung fand im Rahmen des Forums der Lehre des Bayerischen Zentrums für Innovative Lehre (BayZiel) an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg statt. Überreicht wurden insgesamt zwei Preise – der „Lehrpreis“ und der „Lehrförderpreis“ für die Jahre 2020 und 2022.

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Das sagen die Preisträger

Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt in der Gesellschaft einen immer größeren Stellenwert. Alle wichtigen Stakeholder haben die Anforderung an die Hochschule, dass die Studierenden sich stärker mit Nachhaltigkeit auseinandersetzen und dass die Absolventen über jene Kompetenzen verfügen sollten, die für ein nachhaltiges Verhalten erforderlich sind. „Schon seit längerer Zeit kümmere ich mich um das Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung im Nachhaltigkeitsbeirat unserer Hochschule und freue mich deshalb besonders darüber, dass mit unserem Lehrkonzept dieses Jahr ein Nachhaltigkeitsthema als innovative Idee in Bayern ausgezeichnet wird. Das zeigt, dass wir mit unserem interdisziplinären Lehransatz richtigliegen und es bestätigt unsere Auffassung, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung an den Hochschulen zukünftig eine größere Rolle spielen wird“, sagt Joeris und Brokov ergänzt: „Wir, die Studierenden und Lehrenden, haben Expertisen in sehr unterschiedlichen Bereichen. Das Lehrkonzept ermöglicht uns, gemeinsam fakultätsübergreifend nachhaltige Ideen zu entwickeln und konkrete Ergebnisse für die nachhaltige Hochschule Augsburg zu erzielen. Das Besondere daran ist auch: Ich habe die Möglichkeit, nicht nur zu lehren, sondern auch von den Studierenden zu lernen.“

Symbolbild. Die Hochschule Augsburg. Foto: Martin Duckek


So soll das Augsburger Lehrkonzept starten

In einem ersten Schritt wird das Lehrkonzept mit Studierenden der Informatik und der Wirtschaft gestartet. Später werden sukzessive andere Fachrichtungen eingebunden. Studierende im 3. Studienjahr der Bachelorstudiengänge erhalten die Möglichkeit, das in ihren jeweiligen Studiengängen theoretisch erworbene Wissen direkt im Hochschulbetrieb anzuwenden und zu erproben. Die Studierenden sollen so dazu befähigt werden, Gestaltungskompetenzen zu entwickeln, in Teams zu arbeiten, Fachwissen anzuwenden, zu reflektieren und auch direkt, selbstbestimmt und verantwortungsvoll umzusetzen. So soll der Nachhaltigkeitsgedanke stärker in der Hochschule verankert und die fachunabhängigen Nachhaltigkeitskompetenzen der Studierenden geschärft werden.

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Preis ist mit 20.000 Euro dotiert

Das 2020 ins Leben gerufene Förderprogramm für Innovation und Forschung in der Lehre, der „Lehrförderpreis“, ist ein zusätzlicher Wettbewerb, mit dem innovative und neuartige Konzepte für die Lehre der Zukunft ausgezeichnet werden sollen. Die Preisträger erhalten 20.000 Euro zur Unterstützung bei der Implementierung richtungsweisender und forschungsbasierter Lehr- und Lernkonzepte. Die Bewerber reichen in diesem Wettbewerb selbst ein innovatives Konzept für zukünftige Lehrveranstaltungen ein. Wenn das Konzept zur Förderung angenommen wird, wird der Preisträger aufgefordert, das Konzept beim Forum der Lehre vorzustellen und innerhalb der nächsten beiden Jahre umzusetzen. Im Jahr 2022 wurde der „Lehrförderpreis“ in Zusammenarbeit mit dem BayZiel als Fellowship-Programm ausgestaltet, das nationalen und internationalen Austausch über gelungene Studienreformprojekte und Lehrkonzepte weiter befördern soll. Es ermöglicht den Lehrenden einschlägige Wissenschaftler sowie Experten der Hochschulentwicklung aus dem In- und Ausland zu einem Aufenthalt an der eigenen Hochschule einzuladen, um gemeinsam als Fellows an innovativen Lehrkonzepten und Ideen zu arbeiten.

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