Interview

Digital Day Startup Gewinner qbilon: Der digitale IT-Guru

Große Firma, komplexe IT-Landschaft doch keiner der mehr durchblickt – diesem Problem haben sich die Gründer von qbilon gestellt und überzeugten beim Startup-Slam auf dem Digital Day die Unternehmer mit ihrem Konzept.

Das Startup qbilon setzte sich unter den sechs pitchenden Gründern am Ende durch. Die gläserne Trophäe steht nun auf einem „würdigen Platz auf unserem Fensterbrett“ und verschönere dort die Aussicht in den begrünten Innenhof. Im Interview stellt sich das Startup nun nochmal kurz vor und was sich hinter ihrem „digitalen IT-Guru“ verbirgt.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Wer seid ihr und was macht ihr?

Thomas Drießen: Wir sind qbilon, ein Start-up aus Augsburg. Wir entwickeln ein SaaS-Produkt, um großen Unternehmen eine Übersicht ihrer IT-Landschaft zu verschaffen und ihnen dabei zu helfen, Schwachstellen, Probleme und Einsparpotenziale aufzudecken.

Mit welcher Idee habt ihr gepitched?

Bereits in unserem eigenen Arbeitsalltag sehen wir durch die Vielzahl verwendeter Programme, dass die Komplexität im Unternehmen immer größer wird. Oft leidet darunter die Effizienz und es kommt immer wieder zu IT-Ausfällen. Viele von uns haben so etwas schon selbst erlebt und sich über „die IT“ im Unternehmen geärgert. Dabei stellen diese Programme nur einen kleinen Ausschnitt der Gesamt-IT-Landschaft dar. 

In größeren Unternehmen sind solche IT-Landschaften oft so komplex, dass es einfach nicht mehr, wie in kleineren Unternehmen, diesen einen „IT-Guru“ gibt, der Ihnen sofort sagen kann:  „Ja dass das Programm nicht funktioniert liegt daran, dass hier unten bei Server X die Festplatte vollgelaufen ist“. Diese Landschaften sind zu komplex als dass eine einzelne Person sie noch erfassen könnte.

Das führt oft dazu, dass Geld für Hardware und Software doppelt ausgegeben wird, einfach weil keiner mehr weiß, was schon da ist. Wenn so eine IT-Landschaft weiter wächst, werden immer häufiger komplizierte Ausfälle auftreten, die auch kritische Geschäftsprozesse lahmlegen. Und solche Ausfälle sind verdammt teuer! Laut Gartner liegen die durchschnittlichen Kosten für einen Ausfall in der IT bei 5.600 Euro – pro Minute!

Deswegen haben wir qbilon entwickelt. qbilon erfasst zunächst automatisch die IT-Landschaft, also welche Hardware und Software es eigentlich im Unternehmen gibt und was man vielleicht kein zweites mal braucht. Anschließend werden bestehende Abhängigkeiten zwischen Applikationen und der Infrastruktur aufgedeckt. Das heißt, jetzt ist qbilon der „IT-Guru“ und kann die Frage beantworten, warum der kritische Geschäftsprozess nicht läuft. So werden Ausfälle deutlich verkürzt.

Außerdem können auch strategische Fragen zur zukünftigen Gestaltung der IT-Landschaft beantwortet werden, wie „Welche Lizenzen oder Infrastruktur könnte ich mir in Zukunft sparen?“ oder „Muss ich eventuell mehr Redundanz schaffen um teuren Ausfällen vorzubeugen?“.

Wem hättet ihr als Zuschauer eure Stimme gegeben und warum?

Wir fanden die Idee von Plus10 sehr spannend und hätten für sie gestimmt.

Was haltet ihr vom DZ.S (Digitales Zentrum Schwaben)?

Das DZ.S ist für uns ein wichtiger Partner für die Beratung und Unterstützung beim überraschend vielfältigen Gründungsprozess. Wir profitieren vor allem von den vermittelten Kontakten für Rechtsberatung sowie die Hinweise auf für uns sinnvolle Veranstaltungen und Workshops.

Wie wichtig sind Events wie der Digital Day für euer Startup?

Da wir uns vor allem auf der Suche nach Pilotkunden befinden, haben Veranstaltungen wie der Digital Day eine große Bedeutung für uns. Außerdem helfen uns die Rückmeldungen von IT-Entscheidern aus verschiedenen Bereichen bei der kundenorientierten Produktentwicklung.

Was habt ihr vom Digital Day mitgenommen?

Wir haben in erster Linie viele neue Kontakte geknüpft und konnten Firmen aus der Region auf uns aufmerksam machen.

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Das Startup qbilon setzte sich unter den sechs pitchenden Gründern am Ende durch. Die gläserne Trophäe steht nun auf einem „würdigen Platz auf unserem Fensterbrett“ und verschönere dort die Aussicht in den begrünten Innenhof. Im Interview stellt sich das Startup nun nochmal kurz vor und was sich hinter ihrem „digitalen IT-Guru“ verbirgt.

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Mit welcher Idee habt ihr gepitched?

Bereits in unserem eigenen Arbeitsalltag sehen wir durch die Vielzahl verwendeter Programme, dass die Komplexität im Unternehmen immer größer wird. Oft leidet darunter die Effizienz und es kommt immer wieder zu IT-Ausfällen. Viele von uns haben so etwas schon selbst erlebt und sich über „die IT“ im Unternehmen geärgert. Dabei stellen diese Programme nur einen kleinen Ausschnitt der Gesamt-IT-Landschaft dar. 

In größeren Unternehmen sind solche IT-Landschaften oft so komplex, dass es einfach nicht mehr, wie in kleineren Unternehmen, diesen einen „IT-Guru“ gibt, der Ihnen sofort sagen kann:  „Ja dass das Programm nicht funktioniert liegt daran, dass hier unten bei Server X die Festplatte vollgelaufen ist“. Diese Landschaften sind zu komplex als dass eine einzelne Person sie noch erfassen könnte.

Das führt oft dazu, dass Geld für Hardware und Software doppelt ausgegeben wird, einfach weil keiner mehr weiß, was schon da ist. Wenn so eine IT-Landschaft weiter wächst, werden immer häufiger komplizierte Ausfälle auftreten, die auch kritische Geschäftsprozesse lahmlegen. Und solche Ausfälle sind verdammt teuer! Laut Gartner liegen die durchschnittlichen Kosten für einen Ausfall in der IT bei 5.600 Euro – pro Minute!

Deswegen haben wir qbilon entwickelt. qbilon erfasst zunächst automatisch die IT-Landschaft, also welche Hardware und Software es eigentlich im Unternehmen gibt und was man vielleicht kein zweites mal braucht. Anschließend werden bestehende Abhängigkeiten zwischen Applikationen und der Infrastruktur aufgedeckt. Das heißt, jetzt ist qbilon der „IT-Guru“ und kann die Frage beantworten, warum der kritische Geschäftsprozess nicht läuft. So werden Ausfälle deutlich verkürzt.

Außerdem können auch strategische Fragen zur zukünftigen Gestaltung der IT-Landschaft beantwortet werden, wie „Welche Lizenzen oder Infrastruktur könnte ich mir in Zukunft sparen?“ oder „Muss ich eventuell mehr Redundanz schaffen um teuren Ausfällen vorzubeugen?“.

Wem hättet ihr als Zuschauer eure Stimme gegeben und warum?

Wir fanden die Idee von Plus10 sehr spannend und hätten für sie gestimmt.

Was haltet ihr vom DZ.S (Digitales Zentrum Schwaben)?

Das DZ.S ist für uns ein wichtiger Partner für die Beratung und Unterstützung beim überraschend vielfältigen Gründungsprozess. Wir profitieren vor allem von den vermittelten Kontakten für Rechtsberatung sowie die Hinweise auf für uns sinnvolle Veranstaltungen und Workshops.

Wie wichtig sind Events wie der Digital Day für euer Startup?

Da wir uns vor allem auf der Suche nach Pilotkunden befinden, haben Veranstaltungen wie der Digital Day eine große Bedeutung für uns. Außerdem helfen uns die Rückmeldungen von IT-Entscheidern aus verschiedenen Bereichen bei der kundenorientierten Produktentwicklung.

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