Jubiläum

Die Universität Augsburg feiert ihren 50. Geburtstag

Die Universität Augsburg ist 50 geworden. Zum Jubiläum gratulierte Wissenschaftsminister Bernd Sibler. Präsidentin Professor Doktor Doering-Manteuffel zog jetzt dieses Fazit.

Die Universität Augsburg wurde vom Freistaat Bayern als Reformuniversität gegründet. Die damit verbundenen Chancen, sich dynamisch zu entwickeln und die eigene Profilierung an den Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft zu orientieren, hat sie erfolgreich genutzt: Zunächst auf Rechts-, Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften konzentriert, erschloss  sich die Universität Augsburg kontinuierlich zukunftsträchtige Felder der Natur- und Technikwissenschaften. Seit der Errichtung ihrer achten, einer Medizinischen Fakultät im Jahr 2016 kann sie den Anspruch erheben, „Voll-Universität“ zu sein. Den Anfang machten 1970 die Fachbereiche Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, mit rund 250 Studierenden. Heute sind es etwa 20.000 Studierende in rund 90 Studiengängen.

Bernd Sibler: Hier findet man Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit

Wissenschaftsminister Bernd Sibler gratulierte der Universität Augsburg zu ihrem runden Geburtstag: „Die Universität Augsburg ermöglicht inzwischen knapp 20.000 Studentinnen und Studenten eine akademische Ausbildung in Schwaben. Sie vereint getreu ihrem Leitspruch ‚scientia et conscientia‘ wissenschaftliche Exzellenz mit der Wahrnehmung ihrer gesellschaftlichen Verantwortung als Forschungs- und Lehrinstitution. Ich freue mich, dass diese wertvolle Einrichtung die bayerische Hochschullandschaft bereichert. Hier findet man Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit, etwa zur Digitalisierung mit besonderem Fokus auf Künstliche Intelligenz und zum Thema Nachhaltigkeit.“

„Diesen Weg“, erklärte Präsidentin Professor Doktor Sabine Doering-Manteuffel, „werden wir auch in den kommenden Jahren weitergehen, um uns dabei auf den Aus- bzw. Aufbau der Schwerpunkte Lebenswissenschaften, Medizininformatik, Gesundheit und Umweltwissenschaften, Materialwissenschaften und Ressourcen, Space and Time Sciences, Eco System Sciences, Nachhaltige Regionalentwicklung sowie Gesellschaft, Geschichte, Ökonomie und Recht zu konzentrieren.“

Das sind die Pläne für die Zukunft

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Auch in Zukunft möchte sich die Universität Augsburg aktiv an der Hightech-Agenda des Freistaats Bayern beteiligen: „Wir nutzen diese Möglichkeit, um unsere Projekte rund um das Thema Künstliche Intelligenz an der Universität Augsburg voranzutreiben und unsere geplanten Zentren mit neuem Tempo einzurichten. Wir planen im Bereich Datenerhebung und Datenanalyse ein Zentrum für Advanced Analytics and Predictive Sciences, das insbesondere mit den Unternehmen vor Ort anwendungsorientierte Forschung betreibt. Auch unser Klimaresilienz-Zentrum verfügt über Ansätze, die gut mit der Hightech-Agenda des Freistaats korrespondieren“, erklärt Doering-Manteuffel. 

Aber auch der musisch-geisteswissenschaftliche Bereich soll in kürzerer Zukunft weiter gestärkt werden: „Wir haben mit dem Leopold-Mozart-Zentrum (LMZ) ein großartiges Institut, das Musikausbildung, Musikwissenschaft und Musikpädagogik miteinander verbindet und eine internationale Strahlkraft in der Musikwelt hat. Dieses Institut weiterzuentwickeln, ist uns wichtig. Vielleicht entsteht daraus in Kürze die nächste Fakultät.“ Ein neues Zuhause wird das LPZ bereits in Kürze finden: Nachdem die Grottenau in der Augsburger Innenstadt fertig saniert sein wird, werden dort die Musikstudierenden ausgebildet.

Netzwerkuniversität als Konzept

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Das Konzept der Netzwerk-Universität, das Präsidentin Doering-Manteuffel seit ihrem Amtsantritt im Jahr 2011 vertritt, ist sicher ein Grund für die Erfolge der vergangenen Dekade, mutmaßt sie: „Es geht darum, Knotenpunkte in Netzen, Foren und Zentren zu bilden, Begegnungsstätten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit ähnlichen thematischen Ausrichtungen aus verschiedenen Disziplinen. Jede dieser Disziplinen hat einen eigenen systematischen Kern. Deshalb ist es wichtig, sowohl den Kern zu bewahren, das heißt klassische Fächer zu erhalten, als auch Orte der Begegnung und des Austausches zwischen ihnen zu schaffen“, beschreibt sie ihr Konzept Beispiele für solche Knotenpunkte sind unter anderen das „Zentrum für Lehrer*innenbildung und interdisziplinäre Bildungsforschung“ oder das „Wissenschaftszentrum Umwelt“ (WZU).

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Aber auch der musisch-geisteswissenschaftliche Bereich soll in kürzerer Zukunft weiter gestärkt werden: „Wir haben mit dem Leopold-Mozart-Zentrum (LMZ) ein großartiges Institut, das Musikausbildung, Musikwissenschaft und Musikpädagogik miteinander verbindet und eine internationale Strahlkraft in der Musikwelt hat. Dieses Institut weiterzuentwickeln, ist uns wichtig. Vielleicht entsteht daraus in Kürze die nächste Fakultät.“ Ein neues Zuhause wird das LPZ bereits in Kürze finden: Nachdem die Grottenau in der Augsburger Innenstadt fertig saniert sein wird, werden dort die Musikstudierenden ausgebildet.

Netzwerkuniversität als Konzept

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