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DGB: Mindestlohnerhöhung kommt 125.077 Beschäftigten in Schwaben zugute
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DGB: Mindestlohnerhöhung kommt 125.077 Beschäftigten in Schwaben zugute

Die wiedergewählte Regionsgeschäftsführung der DGW Schwaben Silke Klos-Poellinger.
Die wiedergewählte Regionsgeschäftsführung der DGW Schwaben Silke Klos-Poellinger. Foto: Werner Bachmeier.

Im Oktober ist es soweit: Der gesetzliche Mindestlohn steigt auf 12 Euro pro Stunde. Besonders Frauen und geringfügig Beschäftigte profitieren vom höheren Mindestlohn, ebenso wie Angestellte im Gastgewerbe, bei Lieferdiensten und im Einzelhandel. Silke Klos-Pöllinger, Regionsgeschäftsführerin der DGB-Region Schwaben, äußert sich zu der anstehenden Änderung:

Am 28. September machte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) an Bahnhöfen und Marktplätzen im gesamten Bundesgebiet auf die Erhöhung der Lohnuntergrenze aufmerksam. Silke Klos-Pöllinger, Regionsgeschäftsführerin der DGB-Region Schwaben, sagt dazu: „In Schwaben kommt der höhere Mindestlohn 125.077 Beschäftigten zugute, die aktuell weniger als 12 Euro pro Stunde verdienen. Das sind 14,8 Prozent aller Beschäftigten in unserer Region, die grundsätzlich Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn haben. Diese Zahlen zeigen: Der Mindestlohn wirkt. Wir Gewerkschaften haben uns lange dafür eingesetzt, die Lohnuntergrenze auf 12 Euro je Stunde anzuheben – mit Erfolg.“

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Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung

Silke Klos-Pöllinger betont dennoch: „Obwohl der gesetzliche Mindestlohn auch ein Mittel gegen Lohndumping-Konkurrenz durch Unternehmen, die sich Tarifverträgen verweigern, ist, bleibt klar, dass der Mindestlohn immer nur die erste Haltelinie sein kann. Gute Löhne gibt es nur mit Tarifvertrag. Umso wichtiger ist es, die Tarifbindung wieder zu stärken“. Vor allem geringfügig Beschäftigte und Frauen helfe die Lohnuntergrenze, denn besonders im Gastgewerbe oder Einzelhandel werden häufig anständige Löhne verweigert, ebenso wie in Betrieben ohne Tarifvertrag.

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Noch ein weiter Weg

Das Ende von ungerechten Gehältern und fehlender Gleichberechtigung bedeutet die Erhöhung des Mindestlohns jedoch noch nicht. Einige Branchen verweigern ihren Beschäftigten weiterhin den Mindestlohn. Deshalb fordert der DGB strengere Kontrollen und ein durchsetzungsfähiges Vorgehen gegen Schwarzarbeit. „Mindestlohnbetrügereien sind keine Kavaliersdelikte, sondern müssen geahndet werden. Das geht nicht ohne effektive Kontrollen und Sanktionen“, sagt Klos-Pöllinger.

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Zukunftsängste trotz Mindestlohn

Dazu verweist der DGB auf die Sorgen der Menschen. „Selbst mit Mindestlohn ist eine echte Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben nicht möglich. Schlimmer noch: Viele machen sich aktuell ernsthafte Sorgen, was im Herbst und Winter auf sie zukommt. Die gestiegenen Energie- und Lebensmittelpreise kann auch der neue Mindestlohn nicht auffangen. Die Bundesregierung muss jetzt schnellstens eine Energiepreispauschale und einen Energiepreisdeckel beschließen. Um das zu finanzieren, muss der Gesetzgeber die Übergewinne der großen Energie- und Mineralölkonzerne abschöpfen“, erläutert Silke Klos-Pöllinger abschließend.

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