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Die CCC Allianz Würzburg/Erlangen/Regensburg/Augsburg („WERA“) bleibt „Onkologisches Spitzenzentrum“ der Deutschen Krebshilfe. Nach einer Begutachtung durch eine internationale Expertenkommission erhält der Verbund für den Zeitraum von 2027 bis 2030 erneut eine Förderung. Insgesamt stellt die Deutsche Krebshilfe dafür mehr als sechs Millionen Euro bereit.
Der neue Förderzeitraum beginnt am 1. Januar 2027. Die Allianz verbindet die Comprehensive Cancer Center der Universitätsklinika und Universitäten in Würzburg, Erlangen, Regensburg und Augsburg.
Wera möchte, die Krebsforschung und Patientenversorgung über die einzelnen Standorte hinweg stärker zu vernetzen. Neue Erkenntnisse und Therapieansätze sollen dadurch schneller in die klinische Anwendung gelangen und so Patientinnen und Patienten in der Region zugänglich gemacht werden.
Mit der erneuten Förderung sollen unter anderem gemeinsame Studien, standortübergreifende Forschungsprojekte und gemeinsame Infrastrukturen weiter ausgebaut werden. Wissenschaftliche Schwerpunkte liegen etwa auf Krebsimmuntherapie, personalisierten Behandlungsansätzen, Bildgebung und Versorgungsforschung. Auch die klinische Versorgung soll weiterentwickelt werden. Dazu gehören neben der personalisierten und digitalen Onkologie unter anderem Psychoonkologie und Palliativmedizin.
"Die erneute Auszeichnung als Onkologisches Spitzenzentrum ist für Augsburg ein bedeutender Meilenstein und zugleich eine Bestätigung des Weges, den wir als Universitätsmedizin gemeinsam gehen. Sie zeigt, dass Spitzenmedizin heute nur im engen Miteinander entsteht – in starken überregionalen Netzwerken, innerhalb unseres Universitätsklinikums und gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern in der Region“, so Prof. Dr. Martin Trepel, Direktor des Comprehensive Cancer Center Augsburg (CCCA). Weiter betont er, die Förderung sei deshalb weit mehr als eine Anerkennung der bisherigen Arbeit, sondern ein starkes Signal für den Wirtschafts- und Gesundheitsstandort Augsburg. Sie ermögliche es die innovative Krebsforschung weiter auszubauen und den Patientinnen und Patienten auch künftig eine hochmoderne, individualisierte und wissenschaftlich exzellente Versorgung anzubieten.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem regionalen Versorgungs- und Studiennetzwerk. Kooperierende Zentren sollen stärker in klinische Studien eingebunden werden. Ziel ist es, insbesondere Patientinnen und Patienten im ländlichen Raum den Zugang zu spezialisierten Behandlungen und neuen Therapieansätzen zu erleichtern. Auch die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen und die Einbindung von Patientinnen und Patienten in Informations- und Entscheidungsprozesse sollen fortgeführt werden.
Neben der Förderung der deutschen Krebshilfe wird für das Uniklinikum auch ein großer Umbau vom Freistaat Bayern finanziert.
Die CCC Allianz Wera ist ein Zusammenschluss der Comprehensive Cancer Center in Würzburg, Erlangen, Regensburg und Augsburg mit den jeweiligen Universitäten und Kliniken. Nach eigenen Angaben umfasst ihr Einzugsgebiet mehr als acht Millionen Menschen.