Deuter Sport

Deuter Sport

Deuter Sport GmbH, Bild: deuter.com

Die fränkische Schwanhäußer Industrie Holding hat erneut im Outdoor-Bereich zugeschlagen. Nach Deuter aus Gersthofen hat der Stabilo-Hersteller nun Ortovox aus Taufkirchen aufgekauft.

Schon einmal hatte die fränkische Schwanhäußer Industrie Holding GmbH & Co. KG ein Unternehmen aus der Outdoor-Branche gekauft. Im Jahr 2006 wurde von Schwanhäußer Deuter Sport aus Gersthofen aufgekauft. Jetzt ist Schwanhäußer noch einmal in der Outdorr-Branche fündig geworden. Dieses Mal kaufte das fränkische Unternehmen die Firma Ortovox aus Taufkirchen bei München, wie die Augsburger Allgemeine berichtet.

Stabilo-Hersteller macht Deuter erfolgreich

Der Schwerpunkt der Schwanhäußer Industrie Holding GmbH & Co. KG liegt eigentlich in der Herstellung von Stiften. Dazu gehören Mal- und Schreibstifte, aber auch Kosmetikstifte für Fremdmarken. 2006 wagte sich Schwanhäußer mit dem Rucksack-Hersteller Deuter aus Gersthofen in die Outdoor-Branche.

Deuter: Umsatz verdoppelt

Seit Deuter zu der traditionsreichen Familienholding Schwanhäußer gehört, geht es stetig aufwärts. Mit circa 4.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund 400 Millionen Euro bietet Schwanhäußer die beste Voraussetzung für Deuter. Der Umsatz des Rucksackherstellers aus Gersthofen hat sich laut Geschäftsführer Sebastian Schwanhäußer auf 60 Millionen Euro fast verdoppelt. Und das in nur 5 Jahren, wie er der Augsburger Allgemeine gegenüber erwähnte.

Ortovox: Eine eindeutige Wahl

Dass die Wahl auf Ortovox gefallen ist, sei laut Augsburger Allgemeine kein Wunder. Ortovox wurde 1980 von Gerald Kampel aus einem Ingenieurbüro für Vermessungstechnik im U-Bahn-Bau heraus gegründet. Er entwickelte ein Lawinen-Verschütteten-Suchgerät (LVS) und stieß so in eine Marktlücke. Ortovox verkauft inzwischen 40.000 Stück im Jahr.

Deuter und Ortovox: Synergien nutzen

Im Lauf der Zeit kamen Sonden und Schneeschaufeln zum Sortiment dazu. Ebenso Rucksäcke und Bekleidung. Mit seinen 19 Mitarbeitern erzielt Ortovox einen Umsatz von 13 Millionen Euro. Kampel bot nun im Zuge der Altersnachfolge das Unternehmen zum Verkauf an. Über eine Zusammenarbeit mit Deuter in der Entwicklung, im Vertrieb oder in der Produktion sollen laut Schwanhäußer Gespräche geführt werden - so die Augsburger Allgemeine.

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