Stadt Augsburg

Der Augsburger Einzelhandel muss sich im Städte-Vergleich weiter behaupten

In der Augsburger Innenstadt. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Mit der Fortführung des Entwicklungs-Konzeptes plant Augsburg, seine Position weiter zu stärken. Dazu gehört auch ein abwechslungsreiches Einzelhandels-Angebot. 

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Dem Einzelhandel in Augsburg stehen viele Konkurrenten gegenüber. Kleinere Gemeinden investieren in ihre Innenstädte und der Online-Handel boomt. Dagegen geht die Stadt mit einem Einzelhandels-Entwicklungs-Konzept (EHK) vor. Dieses dient als wichtige Entscheidungs-Grundlage für die strategische Einzelhandels-Entwicklung. „Für die Zukunft ist es für Augsburg als Oberzentrum von großer Bedeutung, sich im Städtewettbewerb als attraktiver Einzelhandels-Standort und vor dem Hintergrund eines zunehmenden Online-Handels weiter zu positionieren“, erläuterte Bürgermeisterin sowie Wirtschafts- und Finanzreferentin Eva Weber. Am Mittwoch, 16. November, wurde die Fortschreibung des Konzeptes im Wirtschaftsförderungs-, Beteiligungs- und Liegenschaftsausschuss beschlossen. Nächste Woche soll das EHK dem Stadtrat vorgelegt werden.

Verkaufsflächen in Augsburg steigen

Der Augsburger Einzelhandel listet aktuell 1.800 Betriebe auf einer Verkaufsfläche von 564.240 Quadratmetern. Die Anzahl der Betriebe im Stadtgebiet hat zwar ab-, die Verkaufsfläche im Vergleich zu 2009 jedoch leicht zugenommen: in der Innenstadt um fünf und in den Stadtteilzentren sogar um neun Prozent. „Die gesamtstädtische Einzelhandelsentwicklung in Augsburg entspricht damit den wesentlichen Trends der übergeordneten Einzelhandels-Entwicklung auf Bundesebene“, so Christian Hörmann, Büroleiter Gutachterbüro cima Beratung + Management GmbH. Dieses erarbeitete das EHK für Augsburg. „Dies ist nicht zuletzt auch auf eine konsequente Umsetzung des Einzelhandels-Entwicklungs-Konzeptes zurückzuführen“, ergänzte Hörmann. Daran anknüpfend will die Stadt Augsburg den Einkaufsstandort Augsburg weiter entwickeln.

Konzept soll Planungs-Sicherheit für Einzelhandels-Unternehmen schaffen

Fokussieren möchte sich Augsburg dabei auf Stadtteil- und Nahversorgungszentren sowie die Innenstadt. Um dieses Ziel zu erreichen, kommt es vor allem auf das Standort- und Sortimentskonzept an. „Wir haben mit diesem Konzept ein wichtiges Instrument für die Einzelhandels-Entwicklung in unserer Stadt an der Hand. Das Konzept ist ein wichtiger Orientierungsrahmen und Instrument der weiteren Bauleitplanung, liefert aber auch verlässliche Rahmenbedingungen sowie Planungs- und Investitionssicherheit für Einzelhandels-Unternehmen, Immobilien-Eigentümer und Projektentwickler“, betonte Eva Weber.

Das Einzelhandels-Entwicklungs-Konzept

Die Fortschreibung des EHK der Stadt Augsburg ergab sich in einer Projektlaufzeit von zehn Monaten. Das Konzept steht dabei in enger Abstimmung mit der Industrie- und Handelskammer Schwaben (IHK), der Handwerkskammer für Schwaben (HWK) und dem Handelsverband Bayern (Bezirk Schwaben). Auch Vertreter des örtlichen Einzelhandels und der Innenstadt, der Politik und der Verwaltung (Wirtschaftsförderung und Stadtplanung) waren daran beteiligt.

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Das Einzelhandels-Entwicklungs-Konzept

Die Fortschreibung des EHK der Stadt Augsburg ergab sich in einer Projektlaufzeit von zehn Monaten. Das Konzept steht dabei in enger Abstimmung mit der Industrie- und Handelskammer Schwaben (IHK), der Handwerkskammer für Schwaben (HWK) und dem Handelsverband Bayern (Bezirk Schwaben). Auch Vertreter des örtlichen Einzelhandels und der Innenstadt, der Politik und der Verwaltung (Wirtschaftsförderung und Stadtplanung) waren daran beteiligt.

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