„China im Wandel“ in Augsburg

Der Aufstieg Chinas: Deutsche Unternehmen müssen handeln

Hochkarätige Gäste und Redner fanden sich zu „China im Wandel“ in Augsburg ein. Foto: A. Märkl/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Rund 100 Gäste nahmen gestern Abend an der Veranstaltung „China im Wandel“ im Medienfoyer der Augsburger Allgemeinen teil. Im Fokus stand dieses Mal die brisante Entwicklung der chinesischen Wirtschaftspolitik und wie sich diese auf die deutschen Unternehmen auswirkt.

Dr. Stefan Söhn von der MultiTrust Capital Partners GmbH begrüßte die hochkarätigen Teilnehmer. „China im Wandel“ ist eine gemeinsame Veranstaltung von der MultiTrust Capital Partner GmbH, der Raiffeisen Landesbank Oberösterreich, dem Chinaforum Bayern e.V. und der Anwaltskanzlei Taylor Wessing. Dieses Mal war der Hauptredner Prof. Dr. Sebastian Heilmann, Gründungsdirektor des Mercator Instituts für China-Studien (MERICS) und Professor für Politik und Wirtschaft an der Universität Trier.Er sprach zum Thema „Chinas aktuelle Wirtschafts- und Technologiepolitik: Konsequenzen für das deutsche China-Engagement“.

Dr. Stefan Söhn, MultiTrust Capital Partners GmbH, begrüßte die Gäste. Foto: Angelina Märkl/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Deutschland muss sich auf Chinas Aufstieg vorbereiten

„Wir sind in einer Situation, in der wir uns ändern müssen im Hinblick auf den Aufstieg Chinas. Und kaum ein Europäer ist darauf vorbereitet“, betonte Heilmann. Seit dem Amtsantritt von Staatschef XI Jinping 2013 fordert die Volksrepublik außen- wie innenpolitisch zunehmend ihre Stellung als neue Weltmacht ein. Mit dem Strategieplan „Made in China 2025“ will XI Jinping Chinas Industrie in zehn ausgewählten Bereichen an die Weltspitze führen, die Beschaffung lokalisieren und die Volksrepublik zu einem Standort für Forschung und Innovation entwickeln.

Die aktuellen Herausforderungen für deutsche Unternehmen

Aus „Made in Germany“ wird „Made in China“ 

Die lukrativsten Segmente der Wertschöpfungsketten sollen in Zukunft nicht mehr in ausländischen Händen bleiben. Das wird sich stark auf die deutschen Unternehmen auswirken: „Made in Germany“ wird ersetzt durch „Made in China“. Bis 2025 will China Schritt für Schritt ausländische Firmen ersetzen. „Ausländische Anbieter die aus chinesischer Sicht ‚nützlich‘ – sprich ‚noch nicht ersetzbar‘ – sind, brauchen sich keine Sorgen zu machen. Die Hidden Champions sind nicht im Fadenkreuz der Industriepolitik“, erklärt Heilmann.

Prof. Dr. Sebastian Heilmann war der Hauptredner des Abends. Foto: Angelina Märkl/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Zusammenarbeit mit China ist notwendig 

Zudem ist er sich sicher, dass eine Zusammenarbeit mit China angesichts der weltwirtschaftlichen Entwicklungen und der amerikanischen Politik unverzichtbar ist. „Es muss über ein neues Investitions- und Handelsabkommen verhandelt werden. Denn die weltwirtschaftlichen Risiken werden uns härter treffen als China. Denn Chinas Technologie- Entwicklungsausblick bleibt intakt: China wird innerhalb der nächsten zehn Jahre zu einer global standardsetzenden Macht zumindestens für Digital- und Biotechnologie“, prognostiziert Heilmann. „Für deutsche Unternehmen ergeben sich enorme Möglichkeiten und neue Chancen in der Beziehung mit China“, so Heilmann weiter.

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Dr. Stefan Söhn von der MultiTrust Capital Partners GmbH begrüßte die hochkarätigen Teilnehmer. „China im Wandel“ ist eine gemeinsame Veranstaltung von der MultiTrust Capital Partner GmbH, der Raiffeisen Landesbank Oberösterreich, dem Chinaforum Bayern e.V. und der Anwaltskanzlei Taylor Wessing. Dieses Mal war der Hauptredner Prof. Dr. Sebastian Heilmann, Gründungsdirektor des Mercator Instituts für China-Studien (MERICS) und Professor für Politik und Wirtschaft an der Universität Trier.Er sprach zum Thema „Chinas aktuelle Wirtschafts- und Technologiepolitik: Konsequenzen für das deutsche China-Engagement“.

Dr. Stefan Söhn, MultiTrust Capital Partners GmbH, begrüßte die Gäste. Foto: Angelina Märkl/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Deutschland muss sich auf Chinas Aufstieg vorbereiten

„Wir sind in einer Situation, in der wir uns ändern müssen im Hinblick auf den Aufstieg Chinas. Und kaum ein Europäer ist darauf vorbereitet“, betonte Heilmann. Seit dem Amtsantritt von Staatschef XI Jinping 2013 fordert die Volksrepublik außen- wie innenpolitisch zunehmend ihre Stellung als neue Weltmacht ein. Mit dem Strategieplan „Made in China 2025“ will XI Jinping Chinas Industrie in zehn ausgewählten Bereichen an die Weltspitze führen, die Beschaffung lokalisieren und die Volksrepublik zu einem Standort für Forschung und Innovation entwickeln.

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Aus „Made in Germany“ wird „Made in China“ 

Die lukrativsten Segmente der Wertschöpfungsketten sollen in Zukunft nicht mehr in ausländischen Händen bleiben. Das wird sich stark auf die deutschen Unternehmen auswirken: „Made in Germany“ wird ersetzt durch „Made in China“. Bis 2025 will China Schritt für Schritt ausländische Firmen ersetzen. „Ausländische Anbieter die aus chinesischer Sicht ‚nützlich‘ – sprich ‚noch nicht ersetzbar‘ – sind, brauchen sich keine Sorgen zu machen. Die Hidden Champions sind nicht im Fadenkreuz der Industriepolitik“, erklärt Heilmann.

Prof. Dr. Sebastian Heilmann war der Hauptredner des Abends. Foto: Angelina Märkl/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Zusammenarbeit mit China ist notwendig 

Zudem ist er sich sicher, dass eine Zusammenarbeit mit China angesichts der weltwirtschaftlichen Entwicklungen und der amerikanischen Politik unverzichtbar ist. „Es muss über ein neues Investitions- und Handelsabkommen verhandelt werden. Denn die weltwirtschaftlichen Risiken werden uns härter treffen als China. Denn Chinas Technologie- Entwicklungsausblick bleibt intakt: China wird innerhalb der nächsten zehn Jahre zu einer global standardsetzenden Macht zumindestens für Digital- und Biotechnologie“, prognostiziert Heilmann. „Für deutsche Unternehmen ergeben sich enorme Möglichkeiten und neue Chancen in der Beziehung mit China“, so Heilmann weiter.

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