B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Augsburg  / 
Das war der sechste Nachhaltigkeitstag von A³
Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Veranstaltung

Das war der sechste Nachhaltigkeitstag von A³

Zum sechsten Mal fand der Nachhaltigkeitstag Wirtschaft A3 in Augsburg statt.
Zum sechsten Mal fand der Nachhaltigkeitstag Wirtschaft A3 in Augsburg statt. Foto: Regio Augsburg Wirtschaft

Zum sechsten Mal hat der Nachhaltigkeitstag Wirtschaft A³ mit knapp 100 Gästen in Augsburg stattgefunden. Thema der Veranstaltung war die Frage, wie Klimaschutz und Nachhaltigkeitsengagement mit Wirtschaftlichkeit vereinbart werden können. Welche Wege die Augsburger Unternehmer für die Nachhaltigkeit einschlagen wollen.

Der Nachhaltigkeitstag Wirtschaft A³ wird von der Regio Augsburg Wirtschaft in Zusammenarbeit mit dem Büro für Nachhaltigkeit und der Wirtschaftsförderung der Stadt Augsburg organisiert. Impulse gab es neben dem Hauptredner Prof. Dr. Andreas Löschel, von Ulrich Längle, dem Vertriebsleiter der Stadtwerke Augsburg. Der Wirtschaftsreferent der Stadt Augsburg, Dr. Wolfgang Hübschle, und Umweltreferent Reiner Erben betonten bei der Veranstaltung gemeinsam, dass die städtischen Klimaziele Priorität in den Aktivitäten der Verwaltung haben. Gerade wenn es um Unternehmen geht, steht daneben immer auch das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu fördern, auch indem Klimaschutz relevante Produkte in Augsburg entstehen.

Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

So soll die Augsburger Wirtschaft klimaneutral werden

Mit Innovationen und Beratungsangeboten aus der Region könne ein weiterer Schritt Richtung Klimaneutralität gegangen werden. Das sind neben dem Klimapakt mit der Augsburger Wirtschaft auch Infoveranstaltungen zu Photovoltaik-Anlagen und weiteren Maßnahmen im Rahmen von „Blue City Augsburg“. Andreas Thiel, Geschäftsführer der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH, wies auf die regionale Initiative „A³ klimaneutral“ als zentrales Angebot für Unternehmen hin – hier ist neben dem Erstellen einer CO2-Bilanz der Austausch im Netzwerk ein entscheidender Vorteil: Gemeinsam Klimaziele erreichen.

Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Energieversorgung der Zukunft

Im anschließenden Impuls von Ulrich Längle, stand das Thema „Wärmeversorgung der Stadt Augsburg“ im Vordergrund. Der Wärmeplan zeigt, dass künftig der Anteil der Fernwärme stark steigen soll und ab 2040 eine Wärmeversorgung ohne fossile Energieträger vorgesehen ist. Die Dekarbonisierung spielt mit Blick auf die angestrebte Reduktion der städtischen CO2-Emissionen eine besondere Rolle. Ganz generell wird sich auch die Rolle der Stadtwerke vom Energieversorger hin zum Energiemanager verändern – so gebe es heute schon zahlreiche Angebote, die Unternehmen beim Energieeinsparen unterstützen und auf dem Weg zur Energieautarkie begleiten.

Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Zwischen Bezahlbarkeit und Klimaneutralität

Keynote Prof. Dr. Andreas Löschel, Inhaber des Lehrstuhls für Umwelt, Ressourcenökonomik und Nachhaltigkeit an der Ruhr-Universität Bochum und Vorsitzender der Expertenkommission zum Monitoring-Prozess „Energie der Zukunft“ der Bundesregierung, stellte vor allem nachhaltige Investitionen als mittelbare Lösung vor: „Die größte Herausforderung für Unternehmen ist es, jetzt sehr kurzfristig die Energiekosten im Griff zu behalten. Dabei ist es besonders schwierig, dem energiepolitischen Dreieck auch langfristig gerecht zu werden, also nicht nur auf kurzfristig günstige Energie zu setzen, sondern Sauberkeit und Versorgungssicherheit perspektivisch mit zu berücksichtigen.“ Jede Investition heute müsse unter Klimaschutzgesichtspunkten betrachtet werden – und gleichzeitig deren langfristige Werthaltigkeit durch die Politik abgesichert werden.

Wie können Unternehmen auf die Energiekrise reagieren?

Im Anschluss diskutierten Prof. Dr. Andreas Löschel, Ulrich Längle, Dr. Andrea Hohmann, Abteilungsleiterin Ganzheitliche Fabrikplanung und Produktionsmanagement beim Fraunhofer, Christa Hofstetter, Geschäftsführerin der C-TEC Zerspanungs- und Fertigungstechnik GmbH und Bernhard Huber, Leiter der WashTec AG darüber, was die nächsten Schritte für Unternehmen im Klimaschutz sind. Dr. Andrea Hohmann ist überzeugt: "Die Energiekrise zeigt, wir müssen unsere Energieversorgung komplett neu denken und das nicht nur im Stromsektor. Aber sie zeigt auch, dass wir noch viele Potentiale haben, Energie einzusparen." Dabei sprach sie auch von vielen low hangig fruits, die aus ihrer Erfahrung heraus noch zu ernten seien.

Hoffen auf Unterstützung aus der Politik

Christa Hofstetter berichtete, dass sie mit ihrem Unternehmen das Umweltmanagementsystem „Ökoprofit“ einführen wird und vor allem auf den Austausch mit anderen Unternehmen hofft. Ohne weitere Unterstützung der Politik bei Rahmenbedingungen, wie beispielsweise eigener Energieversorgung mit Photovoltaikanlagen, sieht sie die energieintensiven, kleinen und mittleren Unternehmen in ihrer Existenz bedroht. Bei der Firma WashTec, so Bernhard Huber, ist die Herausforderung aktuell gekoppelt mit dem Fachkräftemangel – Unternehmen mit Nachhaltigkeitsstrategie und echten Umsetzungsprojekten sieht er im Vorteil bei der Fachkräftegewinnung, gerade bei den jüngeren Generationen.

Artikel zum gleichen Thema