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Das schwäbische Handwerk boomt
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Handwerkskammer Schwaben

Das schwäbische Handwerk boomt

 Das schwäbische Handwerk blickt auf ein zufriedenstellendes zweites Quartal, Foto: Rainer Sturm/pixelio.de

Die schwäbischen Handwerker können zufrieden sein. Das ergab die zweite Quartalsumfrage der Handwerkskammer für Schwaben. Der Konjunkturmotor läuft auf Hochtouren. Und auch der Blick in die Zukunft ist vielversprechend.

Steigende Umsätze und volle Auftragsbücher. Dem schwäbischen Handwerk mangelt es nicht an Arbeit und das sorgt für eine gute Stimmung, wie die zweite Quartalsumfrage der HWK Schwaben zeigt. Jeder dritte Handwerksbetrieb konnte Umsatzzuwächse verzeichnen. Die prall gefüllten Auftragsbücher sorgen für Zuversicht auch in den kommenden Monaten.

Bau- und Ausbauhandwerk mit top Bewertung

89 Prozent der befragten Unternehmen aus dem Bau- und Ausbauhandwerk bewerten ihre wirtschaftliche Situation als gut oder befriedigend. Vor drei Monaten lagen die Werte noch um 5 Prozentpunkte unter den heutigen. Damit wird auch der hohe Vorjahreswert von 90 Prozent fast erreicht. Vergleicht man die Handwerkerbranchen miteinander, so hat das Bau- und Ausbaugewerbe die Nase vorn. In beiden Gewerbegruppen liegt der Anteil der positiven Stimmen bei 95 Prozent. Doch nicht nur dem Bau- und Ausbaugewerbe geht es gut. Auch alle anderen Branchen profitieren von der erfreulichen Konjunkturentwicklung. Positive Rückmeldungen gibt es ebenfalls vom Kfz-Handwerk, den gewerblichen Metall-und Zulieferbetrieben sowie den konsumnahen Gewerken. „Das Handwerk erweist sich einmal mehr als stabiler und verlässlicher Pfeiler der Gesamt­wirtschaft“, freut sich Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der HWK Schwaben. Dieser Erfolg dürfe nicht gefährdet werden, so Wagner weiter. „Die steigenden Energiekosten belasten unsere Betriebe zunehmend. Die Reform der EEG-Umlage muss dringend angegangen werden. Wir fordern eine faire und ausgewogene Lastenverteilung der Kosten der Energie­wende. Das Handwerk darf nicht einseitig belastet werden. Dafür haben unsere Betriebe kein Verständnis.“

Prall gefüllte Auftragsbücher

Die positive Stimmung im schwäbischen Handwerk wird auch noch einige Zeit anhalten. Die Auftragsbücher sind prall gefüllt. Die durchschnittliche Auftragsreichweite lag im zweiten Quartal bei 7,6 Wochen. Damit wird die hohe Marke des Vorjahres wieder erreicht. Positives zu berichten gibt es bei der Umsatzentwicklung, die deutlich an Dynamik zugelegt hat. 30 Prozent der Firmen melden ein Plus, im Vorquartal waren es lediglich 14 Prozent. Außerdem konnte sich der Anteil der Handwerksbetriebe mit rückläufigem Umsatz im zweiten Quartal mehr als halbieren. Erfreulich ist auch, dass 28 Prozent der befragten Unternehmen ein Auftragsplus melden.

Handwerker planen weitere Neueinstellungen

Die gute wirtschaftliche Lage sowie die prall gefüllten Auftragsbücher führten dazu, dass die Unternehmen ihr Personal aufgestockt haben. 11 Prozent der Firmen haben zusätzliche Stellen geschaffen. Insgesamt ist die Zahl der Beschäftigten im schwäbischen Handwerk damit um 1 Prozent gestiegen. Ulrich Wagner warnt: „Das Handwerk darf in seiner Funktion als bedeutender Arbeitgeber und Ausbilder nicht durch weitere Abgaben und Steuern belastet werden. Nicht Steuererhöhungen sind die Lösung, vielmehr muss der Abbau der kalten Progression nach den Bundestagswahlen zügig in Angriff genommen werden.“

Ein positiver Blick in die Zukunft

Das schwäbische Handwerk ist optimistisch und blickt positiv in die Zukunft. 91 Prozent der Firmen rechnen in den kommenden Monaten mit einer zufriedenstellenden Geschäftsentwicklung. Zuversichtlich fallen auch die Prognosen hinsichtlich Umsatz, Auftragsentwicklung und Beschäftigung aus. Nur jeder zehnte Betrieb befürchtet sinkende Umsätze. Knapp ein Viertel der Firmen rechnet dagegen mit steigenden Umsätzen. 

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