Messe Augsburg

Das ist das Konzept für die GrindTec 2020

Eigentlich hätte die GrindTec schon im März stattfinden sollen. Doch bedingt durch das Coronavirus wurde die international bekannte Schleiftechnik Messe auf November verschoben. Jetzt steht nicht nur das neue Hygienekonzept fest.

Mit der GrindTec im November soll ein Schritt in Richtung Normalität gemacht werden. Das ist der Wunsch von Dr. Wolfgang Hübschle, Wirtschaftsreferent der Stadt Augsburg. Außerdem sei die Messe – die größte, die in Augsburg stattfindet- besonders in wirtschaftlicher Hinsicht ein enormer Gewinn. Denn sowohl Besucher als auch Aussteller kämen aus der ganzen Welt nach Augsburg gereist. Der internationale Charme der GrindTec ist in diesem Jahr jedoch etwas getrübt.

Hygienekonzept soll leicht verständlich sein

Auch für die GrindTec 2020 ist der Umgang mit dem Coronavirus eine große Herausforderung. Doch sowohl die Projektleiter der Fachmesse als auch die Veranstalter AFAG zeigten sich auf einer Pressekonferenz zuversichtlich, dem gewachsen zu sein. Möglichst effizient, aber gleichzeitig auch für jeden leicht verständlich soll deswegen das Hygienekonzept sein. Piktogramme empfehlen häufiges Händewaschen, erinnern an das Tragen von Geschichtsmasken oder weisen auf das Einhalten des Mindestabstandes hin. Für die Masken gilt dabei Folgendes: Getragen werden müssen sie nur im überdachten Bereich der Messe. Ausgenommen sind dabei Tische. Dies gilt dabei sowohl für Gastronomie als auch für Geschäftsgespräche.

Internationaler Charme soll nicht verloren gehen

Reisebeschränkungen stellen eine weitere Herausforderung für die GrindTec dar. Denn nicht für Aussteller und Gäste aus manchen Staaten ist eine Einreise nach Deutschland derzeit noch untersagt. Beschränkungen gibt es so beispielsweise noch für Reisende aus den Vereinigten Staaten, der Türkei, Indien, Taiwan oder Hongkong. Diese Beschränkungen könnten sich jedoch bis zum Start der Messe noch ändern. Trotz des vorsichtigen Abwägens, welche Gäste eventuell nicht teilnehmen können, freute sich der GrindTec-Projektleiter, dass sich auch neue Aussteller angemeldet haben. Insgesamt sind es zwanzig Stück. 13 davon kommen aus Deutschland, drei aus der Schweiz, zwei aus China und jeweils einer aus Spanien und der Slowakei.

So reagiert die Branche

 

So optimistisch wie die GrindTec Organisatoren, ist das verarbeitende Gewerbe welches auf der Messe vertreten ist nicht. Uwe Schmidt, Vorsitzender des Fachverbandes des Präzisionswerkzeugmechaniker (FDPW), erklärte, dass manche Unternehmen Umsatzeinbußen von 20 bis zu 50 Prozent verzeichnen müssten. Zulieferer hätten es sogar noch schwerer. Prof. Dr. Winfried Saxler, Geschäftsführer des FDPW riet Unternehmern aber nicht an den falschen Stellen zu sparen. „Trotz allem müssen Unternehmen ausbilden“, erklärte er, „denn das sind die Fachkräfte von morgen.“ Würden Unternehmen jetzt nicht ausbilden, warnte er fiele ihnen das in wenigen Jahren auf die Füße.  

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