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Das Augsburger Start-up Terahash.energy hat sich der Bitcoin-Technologie verschrieben
Gründerszene

Das Augsburger Start-up Terahash.energy hat sich der Bitcoin-Technologie verschrieben

Das Team hinter dem Augsburger Start-up Terahash. Foto: Terahash
Das Team hinter dem Augsburger Start-up Terahash. Foto: Terahash

Vor gut einem halben Jahr hat Kristian Kläger sein Start-up gegründet. Jetzt resümiert er das erste halbe Jahr von Terahash.energy.

Die Terahash.space Plattform ist ein digitaler Raum, der Menschen und Unternehmen, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Bitcoin Marktumfelds zusammenzubringen soll. Mit Bildungs- und Beratungsangeboten möchte das Start-up Einzelpersonen und Unternehmen Bitcoin in all seinen Facetten näherbringen.

Die Terahash.energy GmbH ist davon überzeugt, dass der Einsatz von erneuerbaren Energien kombiniert mit innovativen Technologien, wie wassergekühlten hochflexiblen Bitcoin-Rechenzentren, eine entscheidende Rolle bei der Energiewende und der grünen Transformation spielen kann.

So funktioniert Bitcoin

Bitcoin ist eine digitale Kryptowährung, die durch ein dezentrales Netz und dem engen Zusammenspiel aus Nodes und Hochleistungsrechnern (Minern) zu einem der sichersten Computernetzwerk der Welt wurde. Diese sogenannten Miner und insbesondere die Rechenprozesse benötigen bewusst sehr viel Energie, um gegen Angriffe von außen maximal abgesichert zu sein. Den dafür benötigten Strom zieht Terahash aus den eigenen Photovoltaik-Anlagen, die auf den Dächern der Kläger Group Produktionsgebäude installiert wurden, und vor allem dann im Überfluss vorhanden ist, wenn die Produktion stillsteht. Die Bitcoin-Rechner im Energy Lab Forschungszentrum sollen also immer dann laufen, wenn eigens erzeugter Überschussstrom anliegt. Die Eigenstromquote wird erhöht, gleichzeitig sichert man sich gegen Abschaltungen, Netzüberlastungen und niedrige Einspeisepreise ökonomisch ab. 

Terahash bekommt Besuch von Politik und Medien

Das Unternehmen durfte bereits Vertreter aus Politik und Fernsehen begrüßen, um über ihr Vorhaben und ihre Visionen zu berichten. Im Januar war das BR-Fernsehen zu Gast und drehte einen Beitrag „Warum ein schwäbischer Mittelständler auf Bitcoin setzt“. Die terahash.energy GmbH sieht sich in diesem Bereich als Botschafter und Advokat für Bitcoin und den Proof-of-Work-Konsensmechanismus in Richtung Politik.

Terahash setzt auf Forschung 

Terahash hat zudem ein eigenes Forschungszentrum ins Leben gerufen – das Energy Lab – in dem Know-how und Wissen im Bereich der Bitcoin-Energie-Infrastruktur gesammelt wird. In Zusammenarbeit mit diversen Partnern ist es das Ziel eine intelligente Data-Center-Software bis zur Marktreife zu bringen, die als Art Mini-Grid weit mehr Inputdaten bündelt als nur die Server-Steuerung an sich. Zudem forscht Terahash am smarten Zusammenspiel der Bitcoin Data Center mit Batteriespeichersystemen und Booster-Wärmepumpen. Letztlich soll die Technologie allgemein im Rahmen von Workshops, Events und Führungen greifbar gemacht werden. 

So fiel der Startschuss für Terahash 

Als Familienunternehmer und Geschäftsführer der Kläger Plastik GmbH, der Kläger SPC GmbH & Co. KG und der Vema GmbH & Co. KG hat sich Kristian Kläger viel mit dem Energieeinsatz und dem nachhaltigen Ressourceneinsatz beschäftigt und nach Lösungen gesucht, wie die Kläger Group ihr Energiemanagement verbessern kann und sich in Zukunft unabhängiger aufstellen könnte. Durch einen guten Freund wurde er zur selben Zeit auf das Thema Bitcoin als digitales Asset und unabhängiger dezentraler Wertspeicher aufmerksam und er befasste sich in seiner Freizeit intensiv mit dem Bitcoin-Protokoll. So wurden ihm auch schnell die Zusammenhänge mit der Energie-Thematik klar. Die Faszination für die Bitcoin-basierten Energielösungen in Form von hochflexiblen, ortsunabhängigen Energieabnehmern war geboren. Sein Interesse, die komplexen Zusammenhänge und positiven Auswirkungen des Einsatzes von Bitcoin Rechenzentren auf den Ausbau erneuerbarer Energien zu verstehen, war geweckt. „Aus der anfänglichen Idee lediglich eine Bitcoin-Abteilung zu etablieren und die Bitcoin-Rechner als Abnehmer von überschüssiger Energie – aus der eigenen Photovoltaik-Anlage – für sich selbst zu nutzen, wurde schnell eine Geschäftsidee, um auch anderen Unternehmen diese innovativen Möglichkeiten näher zu bringen“, erläutert Kristian Kläger, Gründer und CEO der Terahash.energy GmbH.

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