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Cumpanum setzt auf regionale Getreide-Liefergruppe
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Öko-Modellregion

Cumpanum setzt auf regionale Getreide-Liefergruppe

 Heuck
Cumpanum Geschäftsführer André Heuck (links) und Projektmanager der Öko-Modellregion Ulrich Deuter (rechts). Foto: Michael Ermark / B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Michael Ermark B4B Wirtschaftsleben Schwaben vmm Wirtschaftsverlag
Von Michael Ermark

Das Unternehmen aus Bobingen möchte nicht nur auf Bio-Produkte setzen. Jetzt stellt Geschäftsführer André Heuck auch ein regionales Lieferketten- und Wertschöpfungskonzept vor. Was das für die Region bedeutet.

Ulrich Deuter, Projektmanager der Öko-Modellregion Stadt.Land.Augsburg ist zufrieden. Denn gemeinsam mit André Heuck, dem Gründer und Geschäftsführer der Bäckerei Cumpanum und der Familie Rotter, welche den Bio-Betrieb Hafnerbauer in Gablingen betreiben, stellte er ein neues Geschäftskonzept vor: die Getreide-Liefergruppe.

Welchen Vorteil hat Regionalität?
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Ziel dieses Konzepts ist es, die gesamte Wertschöpfungskette eines Produkts – in diesem Fall die Backwaren der Bäckerei Cumpanum – regional zu halten. Konkret heißt das: 14 Bauern – unter anderem auch der Hafnerbauer in Gablingen im nördlichen Landkreis Augsburg – zwischen Ries und Allgäu haben sich zusammengeschlossen. Auf insgesamt gut 200 Hektar haben diese Dinkel gesät, welcher im kommenden Jahr dann geerntet wird. Nachdem er in zwei Mühlen in Friedberg und Landshut zu Mehl verarbeitet wurde, geht er zu den Filialen von Cumpanum. Zwischenzeitlich sind es zehn, eine elfte ist bereits geplant.

Das ist André Heucks Vision
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Und was hat das Unternehmen von André Heuck davon? „Zum einen macht uns diese Lieferkette unabhängig vom Weltmarkt“, erklärt der Cumpanum-Gründer, „denn alle Arbeitsschritte werden in der Region abgewickelt. Außerdem können wir transparent für bio-qualität stehen und auch hier alle Zwischenschritte einfach überprüfen.“ Doch die Liefergruppe hat für Heuck auch noch eine größere Bedeutung. Er selbst spricht nicht nur von einer regionalen Wertschöpfungs- sondern auch Wertschätzungskette. „Früher war es üblich, dass Handwerksbäcker ihre Rohstoffe nur aus der Region bezogen haben“, sagt Heuck, „heute ist das leider beinahe nirgendwo mehr der Fall. Wir wollen deshalb diese alte Wertschöpfungskette in die Gegenwart bringen. Denn zukunftsgewandt ist für uns nur, was nachhaltig ist.“

„Ein Vorzeigeprojekt für die Region“
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Auch von Seiten der Politik findet das Projekt Zuspruch. Der Augsburger Landrat und Bezirkstagspräsident Martin Sailer spricht von einem „Leuchtturmprojekt“ in der Region. „Mit diesem Projekt wird ‚bio‘ und ‚regional‘ verknüpft. Das ist eine besondere Herausforderung, aber Cumpanum hat einen klasse Weg gemacht.“ Aber auch für ganz Bayerisch-Schwaben sieht Sailer Potential in der Zusammenarbeit zwischen der Bio-Bäckerei und den Bio-Bauern. „Die Landwirtschaft ist in unserer Region auch ein wesentlicher Teil der Kulturlandschaft“, erläutert er, „Partnerschaften wie diese sind noch weit über den Landkreis Augsburg hinaus Vorzeigeprojekte. Deshalb gibt es auch im gesamten Bayerisch-Schwaben Potential dafür. Vom Allgäu bis ins Ries.“

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