B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Augsburg  / 
Creditreform: Rückgang von Insolvenzen erreicht Rekordwert
Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Creditreform Augsburg Frühschulz & Wipperling KG

Creditreform: Rückgang von Insolvenzen erreicht Rekordwert

Rückgang von Insolvenzen im Jahr 2015. Foto: thinkstock / iStock / violetkaipa
Rückgang von Insolvenzen im Jahr 2015. Foto: thinkstock / iStock / violetkaipa

Der Verband der Vereine Creditreform e.V. stellt die aktuellen Zahlen zum Insolvenzgeschehen in Deutschland vor. Die gute Wirtschaftslage sorgt für einen Rückgang von gemeldeten Insolvenzen. Im Jahr 2015 werden positive Rekordwerte erzielt.

von Julia Rißler, Online-Redaktion

Mit einem Rückgang von 8,6 Prozent sinkt die Anzahl an Verbraucherinsolvenzen in diesem Jahr erneut. Bereits im Vorjahr war ein Minus von 5,4 Prozent zu verzeichnen. Dieser positive Trend ist auch in Hinblick auf die Zahlen der Unternehmensinsolvenzen zu erkennen. In diesem Jahr wird sogar ein Rekordwert erreicht: Der niedrigste Wert seit der Einführung der Insolvenzordnung (InsO) 1999. So mussten in Deutschland im Jahr 2014 24.030 Unternehmen Insolvenz anmelden, wobei es 2015 nur noch 23.230 Betriebe getroffen hat. Auch die sonstigen Insolvenzen verzeichnen einen Rückgang. Zu nennen sind hier beispielsweise das Dienstleistungsgewerbe (Rückgang mit 5,2 Prozent) und der Handel (Rückgang mit 3,6 Prozent). Mit einem Gesamtwert von 126.000 erfassten Insolvenzen erreicht Deutschland den niedrigsten Wert seit 2004.

Baugewerbe und verarbeitendes Gewerbe verlieren an Stabilität

Trotz der positiven Tendenzen und zunehmend sinkenden Anzahlen an erfassten Insolvenzen, verliert das verarbeitende Gewerbe und das Baugewerbe an Stabilität. Hier kam es gegenüber dem Vorjahr mit einem Plus von 3,4 Prozent (verarbeitendes Gewerbe) und einem Plus von 0,9 Prozent (Baugewerbe) zu einer Erhöhung der Insolvenzen. Im deutschen Baugewerbe sind damit im Jahr 2015 pro 10.000 Unternehmen 97 von der Insolvenz betroffen gewesen.

Kleinst- und mittelständische Unternehmen sind am stärksten betroffen

Unter den Insolvenzkandidaten sind vorwiegend Unternehmen aus dem Mittelstand zu finden (Unternehmensgrößen mit 21 bis 50 sowie ab 51 bis 100 Mitarbeitern). Mit Blick auf die Jahresumsätze der betroffenen Unternehmen spiegelt sich auch hier diese Tendenz wider. Großinsolvenzen mit Betrieben über 50 Millionen Euro Umsatz sind stark zurückgegangen, wohingegen es zu mehr Insolvenzen bei Unternehmen mit 0,5 bis 5,0 Millionen Euro Umsatz kam. Bei 80,4 Prozent der Insolvenzen handelt es sich um Kleinstunternehmen mit einer Mitarbeiteranzahl von höchstens fünf Personen. Aufgrund der geringen Anzahl großer Insolvenzverfahren kam es auch zu einem verringerten Schaden für die Insolvenzgläubiger. Waren die Werte im Jahr 2014 noch bei rund 26,1 Milliarden Euro, so werden in diesem Jahr nur 19,6 Milliarden Euro angegeben. Durch den Rückgang von Großinsolvenzen ist ebenfalls die Zahl der betroffenen Arbeitsplätze von 264.000 auf 225.000 gesunken.

Privatinsolvenzen steigen bei jungen Unternehmensgründern

Auch wenn die erfassten Verbraucherinsolvenzen gesunken sind hat der Anteil betroffener junger Erwachsener zugenommen. 15,4 Prozent der betroffenen Unternehmer sind unter 30 Jahre alt. Im Jahr 2013 waren es noch 14,6 Prozent. 

Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Artikel zum gleichen Thema