Interview

Corona-Hilfen: „Hürden für Überbrückungshilfen sind zu hoch“

Der Bund hat Milliarden an Corona-Hilfen versprochen, doch das Geld kommt kaum bei den betroffenen Unternehmen an. Wir haben bei Heinz Hielscher, Steuerberater bei Hielscher & Besser, nachgefragt, wie die Stimmung bei seinen Mandaten ist und ob die Hilfen bei diesen ankommen.

Wie ist die Stimmung bei ihren Mandanten bezüglich der Hilfen?

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Am Anfang der Krise war die Stimmung bei der Mehrheit unserer betroffenen Mandanten noch hoffnungsvoll. Es wurden schnelle und unbürokratische Hilfen versprochen, es sollte laut Bundesfinanzminister Scholz die „Bazooka rausgeholt werden“. Wegen der unzureichenden Informationslage, im Nachhinein geänderten und unklar formulierten Antragsvoraussetzungen herrscht nun aber eine große Verunsicherung.

Kommen die Hilfen Ihrer Meinung nach an oder sind die Hürden zu hoch? 

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Für von uns betreute Mandanten die unter die November- und Dezemberhilfe fallen und im Rahmen der Kleinbeihilfenregelung 2020 bleiben, kann man sagen, dass die Hilfen für diese Monate, mit Anlaufschwierigkeiten, ankommen. Bei Mandanten, die auf Überbrückungshilfen angewiesen sind, sind die Hürden durch komplizierte und undurchsichtige Vorschriften und die daraus resultierende Rechtsunsicherheit zurzeit zu hoch für eine Antragsstellung.

Handelt es sich wirklich um „unbürokratische und schnelle“ Hilfen?

Die Hilfen sind genau das Gegenteil von unbürokratisch. Die FAQ‘s zu der Überbrückungshilfe 2 besteht allein aus 58 Seiten, die während des laufenden Antragsverfahrens immer wieder geändert werden. Zu diesen 58 Seiten gibt es dann nochmal 12 Seiten Beihilfe FAQ‘s.

Nach dem Lockdown im November wurde nur von Fixkosten gesprochen, nun geht es nur um „ungedeckte Fixkosten“. Was sagen Sie zu dieser Änderung? Welche Auswirkungen haben die nachträglichen Einschränkungen auf Ihre Mandanten? 

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Zum Start der Anträge für die Überbrückungshilfe 2 gab es nur den Begriff der Fixkosten, wenngleich Beschränkungen durch das Beihilferecht vorgegeben waren, aber noch nicht konkretisiert wurden. Ab Mitte Dezember wurde dann ein Absatz in die FAQ’s eingefügt, der die Antragshöhe auf „ungedeckte Fixkosten“ beschränkt.

Zum Zeitpunkt der Einführung der ungedeckten Fixkosten wurden schon Anträge gestellt, die auch bewilligt wurden. Zu befürchten ist, dass diese Mandanten bereits erhaltene Zahlungen teilweise zurückzahlen müssen. Für Mandanten deren Anträge noch nicht gestellt wurden, werden sich teilweise niedrigere Fixkostenerstattungen ergeben.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Interview

Corona-Hilfen: „Hürden für Überbrückungshilfen sind zu hoch“

Der Bund hat Milliarden an Corona-Hilfen versprochen, doch das Geld kommt kaum bei den betroffenen Unternehmen an. Wir haben bei Heinz Hielscher, Steuerberater bei Hielscher & Besser, nachgefragt, wie die Stimmung bei seinen Mandaten ist und ob die Hilfen bei diesen ankommen.

Wie ist die Stimmung bei ihren Mandanten bezüglich der Hilfen?

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Am Anfang der Krise war die Stimmung bei der Mehrheit unserer betroffenen Mandanten noch hoffnungsvoll. Es wurden schnelle und unbürokratische Hilfen versprochen, es sollte laut Bundesfinanzminister Scholz die „Bazooka rausgeholt werden“. Wegen der unzureichenden Informationslage, im Nachhinein geänderten und unklar formulierten Antragsvoraussetzungen herrscht nun aber eine große Verunsicherung.

Kommen die Hilfen Ihrer Meinung nach an oder sind die Hürden zu hoch? 

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Für von uns betreute Mandanten die unter die November- und Dezemberhilfe fallen und im Rahmen der Kleinbeihilfenregelung 2020 bleiben, kann man sagen, dass die Hilfen für diese Monate, mit Anlaufschwierigkeiten, ankommen. Bei Mandanten, die auf Überbrückungshilfen angewiesen sind, sind die Hürden durch komplizierte und undurchsichtige Vorschriften und die daraus resultierende Rechtsunsicherheit zurzeit zu hoch für eine Antragsstellung.

Handelt es sich wirklich um „unbürokratische und schnelle“ Hilfen?

Die Hilfen sind genau das Gegenteil von unbürokratisch. Die FAQ‘s zu der Überbrückungshilfe 2 besteht allein aus 58 Seiten, die während des laufenden Antragsverfahrens immer wieder geändert werden. Zu diesen 58 Seiten gibt es dann nochmal 12 Seiten Beihilfe FAQ‘s.

Nach dem Lockdown im November wurde nur von Fixkosten gesprochen, nun geht es nur um „ungedeckte Fixkosten“. Was sagen Sie zu dieser Änderung? Welche Auswirkungen haben die nachträglichen Einschränkungen auf Ihre Mandanten? 

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Zum Start der Anträge für die Überbrückungshilfe 2 gab es nur den Begriff der Fixkosten, wenngleich Beschränkungen durch das Beihilferecht vorgegeben waren, aber noch nicht konkretisiert wurden. Ab Mitte Dezember wurde dann ein Absatz in die FAQ’s eingefügt, der die Antragshöhe auf „ungedeckte Fixkosten“ beschränkt.

Zum Zeitpunkt der Einführung der ungedeckten Fixkosten wurden schon Anträge gestellt, die auch bewilligt wurden. Zu befürchten ist, dass diese Mandanten bereits erhaltene Zahlungen teilweise zurückzahlen müssen. Für Mandanten deren Anträge noch nicht gestellt wurden, werden sich teilweise niedrigere Fixkostenerstattungen ergeben.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben