Stadt Augsburg

Christkindlesmarkt Augsburg setzt rund 50 Millionen Euro um

Der Augsburger Christkindlesmarkt. Foto: Kathrin Buchenroth
Dirk Wurm freut sich auf Neuigkeiten und Altbewährtes auf dem Christkindlesmarkt. Foto: B4B WIRTCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Bereits seit gut 500 Jahren gibt es den Christkindlesmarkt in Augsburg, der am 21. November in diesem Jahr startet. Dann begleitet er die Augsburger sowie rund eine Millionen Besucher in der vorweihnachtlichen Adventszeit – mit Neuerungen.

von Tamina Andrasch, Online-Redaktion

Seit Montag steht bereits der diesjährige Christbaum auf dem Rathausplatz und auch der Aufbau der Schaustellerbuden befindet sich in den letzten Zügen. Am 21. November ist dann Eröffnung des Augsburger Christkindlesmarkt. Dabei stehen „gewisse Neuigkeiten und Änderungen, aber auch viel Altbewährtes“ im Mittelpunkt, so Ordnungsreferent Dirk Wurm.

Leicht geänderte Öffnungszeiten des Christkindlesmarktes

Der Christkindlesmarkt eröffnet in diesem Jahr bereits um 18 Uhr mit einer Eröffnungsrede durch Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl. Somit wurde das Engelesspiel an die gleiche Uhrzeit der weiteren Spieltermine während der Adventswochenenden angepasst. Die regulären Öffnungszeiten haben sich hingegen nicht geändert. Sonntag bis Donnerstag ist der Augsburger Christkindlesmarkt von 10 bis 20 Uhr sowie freitags und samstags von 10 bis 21:30 Uhr geöffnet. Eine Ausnahme stellt die Augsburger Shopping Night am 25. November dar. Denn auch der Christkindlesmarkt beteiligt sich an den verlängerten Öffnungszeiten bis 24 Uhr. Am Eröffnungstag sowie am 23. Dezember begrüßt der Weihnachtsmarkt bis 22 Uhr seine Gäste. Und auch an Heiligabend kann noch ein letzter Glühwein getrunken werden, bevor sich der Christkindlesmarkt um 14 Uhr für dieses Jahr verabschiedet.

Neuheiten in diesem Jahr

Neben veganen Imbissmöglichkeiten geht der Trend in diesem Jahr vor allem weiter in Richtung des Kunsthandwerkes, erklärte Werner Kaufmann vom Amt für Verbraucherschutz und Marktwesen. Insgesamt bewarben sich 305 Anwerter auf einen Standplatz. Von diesen konnten 130 für den diesjährigen Christkindlesmarkt zugelassen werden. Rund 55 Prozent der Betriebe kommen aus Augsburg, 25,9 Prozent aus dem Umland und rund 19 Prozent sind Schausteller aus anderen Regionen.

Einzelhandel und Image der Stadt Augsburg profitieren

„Neben den Besuchern und Ausstellern profitiert auch der Einzelhandel und vor allem das Image der Stadt vom Christkindlesmarkt“, so Götz Beck, Regio Augsburg Tourismus GmbH. Der Christkindlesmarkt ist somit auch ein wichtiger Beitrag, um „den Wirtschaftsfaktor in der Stadt weiterzuentwickeln“, erklärte Beck. Um dabei auch im nationalen Wettbewerb bestehen zu können, sind besondere Attraktionselemente notwendig. So beispielsweise die „Augsburger Märchenstraße“, die trotz befürchteter Budgetkürzungen auch in diesem Jahr stattfindet. Dort wird diesmal die Geschichte des Nussknackers nach E.T.A Hoffmann erzählt.

Umsatzerwartungen in Höhe von 50 Millionen Euro

Die Regio Augsburg Tourismus GmbH rechnet in diesem Jahr mit Einnahmen von rund 50 Euro pro Besucher im direkten Umfeld des Christkindlesmarktes. Hochgerechnet auf die erwarteten 1,2 Millionen Besucher, entspricht das Umsätzen von rund 50 Millionen Euro. Der Bayerische Landesverband der Marktkaufleute und Schausteller e.V. jedoch ist skeptisch, ob diese Prognose auch wirklich zutrifft, oder ob die Summe doch zu hoch gesteckt sind. Die Zahlen entspringen Erhebungen des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr e.V., hielt Beck dagegen.

„Subjektives Sicherheitsgefühl der Bevölkerung wird gestärkt“

Angesichts des Sicherheitsaspektes für Großveranstaltungen wie dem Christkindlesmarkt arbeitet das Ordnungsamt mit dem Marktamt, dem Ordnungsdienst sowie der Polizei zusammen. Dabei „muss sich klar gemacht werden, was nötig ist, aber auch sinnvoll. Vor allem soll das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung gestärkt werden“, erklärte Dirk Wurm die Sicherheitsmaßnahmen in diesem Jahr. So sollen vor allem werktags ab 17 Uhr sowie am Wochenende verstärkt Polizeistreifen unterwegs sein.

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Seit Montag steht bereits der diesjährige Christbaum auf dem Rathausplatz und auch der Aufbau der Schaustellerbuden befindet sich in den letzten Zügen. Am 21. November ist dann Eröffnung des Augsburger Christkindlesmarkt. Dabei stehen „gewisse Neuigkeiten und Änderungen, aber auch viel Altbewährtes“ im Mittelpunkt, so Ordnungsreferent Dirk Wurm.

Leicht geänderte Öffnungszeiten des Christkindlesmarktes

Der Christkindlesmarkt eröffnet in diesem Jahr bereits um 18 Uhr mit einer Eröffnungsrede durch Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl. Somit wurde das Engelesspiel an die gleiche Uhrzeit der weiteren Spieltermine während der Adventswochenenden angepasst. Die regulären Öffnungszeiten haben sich hingegen nicht geändert. Sonntag bis Donnerstag ist der Augsburger Christkindlesmarkt von 10 bis 20 Uhr sowie freitags und samstags von 10 bis 21:30 Uhr geöffnet. Eine Ausnahme stellt die Augsburger Shopping Night am 25. November dar. Denn auch der Christkindlesmarkt beteiligt sich an den verlängerten Öffnungszeiten bis 24 Uhr. Am Eröffnungstag sowie am 23. Dezember begrüßt der Weihnachtsmarkt bis 22 Uhr seine Gäste. Und auch an Heiligabend kann noch ein letzter Glühwein getrunken werden, bevor sich der Christkindlesmarkt um 14 Uhr für dieses Jahr verabschiedet.

Neuheiten in diesem Jahr

Neben veganen Imbissmöglichkeiten geht der Trend in diesem Jahr vor allem weiter in Richtung des Kunsthandwerkes, erklärte Werner Kaufmann vom Amt für Verbraucherschutz und Marktwesen. Insgesamt bewarben sich 305 Anwerter auf einen Standplatz. Von diesen konnten 130 für den diesjährigen Christkindlesmarkt zugelassen werden. Rund 55 Prozent der Betriebe kommen aus Augsburg, 25,9 Prozent aus dem Umland und rund 19 Prozent sind Schausteller aus anderen Regionen.

Einzelhandel und Image der Stadt Augsburg profitieren

„Neben den Besuchern und Ausstellern profitiert auch der Einzelhandel und vor allem das Image der Stadt vom Christkindlesmarkt“, so Götz Beck, Regio Augsburg Tourismus GmbH. Der Christkindlesmarkt ist somit auch ein wichtiger Beitrag, um „den Wirtschaftsfaktor in der Stadt weiterzuentwickeln“, erklärte Beck. Um dabei auch im nationalen Wettbewerb bestehen zu können, sind besondere Attraktionselemente notwendig. So beispielsweise die „Augsburger Märchenstraße“, die trotz befürchteter Budgetkürzungen auch in diesem Jahr stattfindet. Dort wird diesmal die Geschichte des Nussknackers nach E.T.A Hoffmann erzählt.

Umsatzerwartungen in Höhe von 50 Millionen Euro

Die Regio Augsburg Tourismus GmbH rechnet in diesem Jahr mit Einnahmen von rund 50 Euro pro Besucher im direkten Umfeld des Christkindlesmarktes. Hochgerechnet auf die erwarteten 1,2 Millionen Besucher, entspricht das Umsätzen von rund 50 Millionen Euro. Der Bayerische Landesverband der Marktkaufleute und Schausteller e.V. jedoch ist skeptisch, ob diese Prognose auch wirklich zutrifft, oder ob die Summe doch zu hoch gesteckt sind. Die Zahlen entspringen Erhebungen des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr e.V., hielt Beck dagegen.

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Angesichts des Sicherheitsaspektes für Großveranstaltungen wie dem Christkindlesmarkt arbeitet das Ordnungsamt mit dem Marktamt, dem Ordnungsdienst sowie der Polizei zusammen. Dabei „muss sich klar gemacht werden, was nötig ist, aber auch sinnvoll. Vor allem soll das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung gestärkt werden“, erklärte Dirk Wurm die Sicherheitsmaßnahmen in diesem Jahr. So sollen vor allem werktags ab 17 Uhr sowie am Wochenende verstärkt Polizeistreifen unterwegs sein.

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